Läufer
 
Home
Vorbereitung
Ausrüstung
Laufshops + Zubehör
Lauf
Nach dem Lauf
Erfahrungen
Running
Saunaregeln
Doping?
E-Mail-Anfragen
Fettverbrennung
Gebrauch Pulsuhr
Marathon
schnürung
Laufplan
Anfänger
Ausgleichssport
Link-Tipps
Jogging-Forum
Walking
Joggeln
Bücher Jogging
Bücher Walking
Laufplan Marathon
Jogging-Auswertung
Seitenübersicht
 
Impressum
Kontakt

Einige Tipps zum Abtrainieren - Nicht nur für Spitzensportler wichtig!

  Zurück zu den Erfahrungen

Abtrainieren? Warum eigentlich

Das Spitzensportler nach ihrer Karriere "abtrainieren" müssen, hat schon jeder der sich für Sport etwas interessiert schon mitbekommen haben. Wenn ich mir aber so die E-Mails ansehe, die ich oft bekomme, dann muss man schon sagen: Auch das Abtrainieren für Freizeitsportler sollte viel stärker ins Auge gefasst und nicht vergessen werden!

Wenn man sich so im Netz umschaut, dann gehen die Meinungen über so ein Abtrainieren doch recht weit auseinander. Das man es Spitzensportler machen müssen ist kaum strittig, höchstens die Gründe werden verschieden diskutiert:

  • Austrainierte Spitzensportler, vor allem in den Ausdauersportarten, haben durch die hohen Belastungen meist ein vergrößertes Herz. Wird diese Belastung plötzlich weggenommen, kommt es insbesondere zu einer starken Unterforderung der linken Herzkammer. Im Gefolge des Wegfalls der hohen Belastungen kommt eben bei vielen Sportlern dann zu Herzrhythmusstörungen, die das Herz nachhaltig schädigen können.
    Im Prinzip der gleiche Effekt, warum man nach hohen Belastungen immer "auslaufen" soll, um seinen Kreislauf nicht zu schädigen.

  • Es wird aber auch die Meinung vertreten, dass es rein medizinisch nicht gesundheitsgefährdend und organschädigend ist, wenn man sein Training von 100% auf 0% reduziert. Es käme nur zu vegetativen Beschwerden wie Herzklopfen, Schwindel oder Schweißausbrüchen, weil sich durch das fehlende Training und die psychischen Anforderung beim Wettkampf die Hormonlage völlig verändert hat.


Ich bin kein Mediziner, aber vermute mal, dass sich die Wahrheit wieder mal zwischen beiden Varianten befinden wird. Denn beide Lager können Beispiele vorweisen, die ihre These zu belegen scheinen.
Und selbst sind mir schon persönlich Fälle bekannt, dass Spitzensportler erhebliche Probleme bekommen haben, weil sie nach schweren Sportverletzungen eben nicht Abtrainieren konnten, und das in Sportarten, die nicht unbedingt zu den Ausdauersportarten zählen!



  Zum Seitenanfang
 

Abtrainieren? Bin doch kein Spitzensportler

Richtig! Für die meisten Jogger, die gerade mal im Gesundheitsbereich bis 75 km (mit Augen zudrücken auch 100 km) befinden, ist ein Abtrainieren meines Erachtens wirklich kein Thema.

Wenn ich aber die vielen E-Mails berücksichtige, bei denen mir Läufer berichten, dass Sie 8, 12 und mehr Stunden pro Woche trainieren und dabei auch noch auf ihre Schnelligkeit achten, dann ist das ein Personenkreis, der sich schon mal mit Thema "Abtrainieren" beschäftigen sollte.

Abtrainieren - Mein Vorschlag

Interessant vielleicht, dass ich im weiten Internet eigentlich kein richtiges Programm gefunden habe, wie man eigentlich richtig Abtrainieren sollte. Deshalb hier von mir Vorschläge wie es aussehen könnte, ohne das es wissenschaftlich fundiert ist./b>
Ich gehe dabei nur davon aus, so wie man sich regelmäßig aufbaut, so sollte man es wieder abbauen. An anderen Stellen habe ich geraten, den Umfang des Trainings nicht mehr als 10% je Woche zu steigern. Das ist auch die Basis meines Abbaus.

  • Wer aus gesundheitlichen Gründen sofort aus seinem Training aussteigen muss, sollte prüfen, ob er nicht in einer anderen Sportart abtrainieren kann.
    Wer Probleme mit den Beinen hat, kann durchaus noch beim Schwimmen (Kraul- oder Rückenkraulschwimmen) sich abtrainieren, um nur ein Beispiel zu nennen.

  • Wer die Zeit zum Abtrainieren hat, sollte sein wöchentliches Pensum um ca. 10% pro Woche reduzieren.



  • Wer bisher täglich trainiert hatte, sollte, wenn er ein Pensum von nur noch 6 Stunden pro Woche erreicht hat, dann auch schon Ruhetage einlegen, in denen nicht mehr Sport getrieben wird.

  • Parallel dazu sollte auch das Tempo in den Trainingseinheiten reduziert werden.


  • Ziel sollte sein, die Trainingszeit auf 3 bis 4 Mal pro Woche a 30 Minuten zurückzufahren, bei einem vernünftigen Maß an Tempo. Denn das ist der Bereich den Experten als optimal befinden, um fit zubleiben.
    Wer aus Altersgründen zurückfährt, sollte sich lieber täglich sportlich betätigen und eben nur 20 Minuten am Tag aktiv sein.

    Fazit

    Mag mich mancher für zu vorsichtig halten, aber ich bin der Meinung, so ein Abtrainieren kann nicht schaden, wenn man seine sportliche Aktivitäten auf ein gesundes Maß zurück fährt und man dadurch voraussichtlich keine gesundheitlichen Probleme erleiden wird. Wer schon Erfahrungen mit dem Abtrainieren gemacht hat, kann ja mal über mein Kontaktformular darüber berichten.



    Zurück zu den Erfahrungen
     
    Zum Seitenanfang