Barfuß gehen!
Barfußgehen ist sicher die natürlichste und schonenste Fortbewegung, sowohl für Füße, als auch für die Beine (Knie) und Becken mit Wirbelsäule. Ob Sie nun vom Tempo her "nur" gehen oder bereits im Walkingschritt unterwegs sind, ist egal.
Der Untergrund spielt nicht mal die ganz große Rolle. Aus verständlichen Gründen sollten es nicht gerade Asphalt- Pflaster- und Betonflächen sein. Nicht nur wegen des harten Untergrunds, sondern auch wegen der oft guten Leitfähig für Wärme, was zu einer größeren Unterkühlung der Fußsohlen führen kann. Und dass man sich nicht gerade spitzige Kieswege aussucht, die recht unangenehm an der Fußsohle pieken können, ist wohl auch klar. Ganz besonders sollte man darauf achten, dass der Untergrund frei von Glasscherben ist.
Am besten geeignet sind Wiesen, Wiesenwege und Waldwege (möglichst ohne große Wurzeln). Schön ist es dabei, wenn diese gar in der Sonne liegen, damit es nicht zu kalt am Fuß ist. Aber auch Sandwege oder gar der Strand sind ein sehr geeignetes Gelände. Nur zu tief sollte der Sand nicht sein, weil dann die Bänder und die Achillessehne oft sehr stark beansprucht werden.
Nicht geeignet sind Wiesen, die vom Untergrund her sehr uneben sind und gar viele Mäuselöcher, Maulwurfshügel haben. Hier ist einfach die Gefahr zu groß, dass man schief tritt und sich Zerrungen zufügt.
Das Gehen im flachen Sand oder einer weichen Wiese zählt, wenn man den Orthopäden glauben darf, zu Tätigkeiten, die jeder Mensch viel öfter machen sollte. Übrigens auch dann, wenn man schon zu Spreiz-, Senk- oder Plattfuß neigt, weil hier die gesamte Fußmuskulatur sehr gut trainiert wird.
Barfuß laufen
Barfußlaufen ist ebenfalls eine der natürlichsten und schonensten Fortbegungsarten, sowohl für Füße, als auch für die Beine (Knie) und Becken mit Wirbelsäule.
Der Untergrund spielt schon eine wesentlich größere Rolle, weil beim Auftreten wesentlich größere Kräfte auftreten, als beim Gehen. Auch wenn ich in der Einleitung geschrieben hatte, dass man beim Barfußlaufen fast automatisch mit dem Ballen auftritt, sollte man sich kontrollieren, dass man es auch wirklich tut! Denn mit der Ferse zu erst auftreten würde auf harten Untergründen zu seher hohen Stoßbelastungen führen!
Wie beim Barfußgehen sollte die Untergründe aus verständlichen Gründen nicht gerade Asphalt- Pflaster- und Betonflächen sein. Und dass man sich nicht gerade spitzige Kieswege aussucht, die recht unangenehm an der Fußsohle pieken können, ist wohl auch klar. Ganz besonders sollte man darauf achten, dass der Untergrund frei von Glasscherben ist.
Am besten geeignet sind auch hier Wiesen, Wiesenwege und Waldwege (möglichst ohne große Wurzeln). Aber auch Sandwege oder gar der Strand sind ein sehr geeignetes Gelände. Nur zu tief sollte der Sand nicht sein, weil dann die Bänder und die Achillessehne meist sehr stark beansprucht werden, vom Kraft rauben ganz zu schweigen! Beim Barfußlaufen in wesentlich größerem Maße, als beim Gehen!
Nicht geeignet sind Wiesen, die vom Untergrund her sehr uneben sind und gar viele Mäuselöcher, Maulwurfshügel haben. Hier ist einfach die Gefahr zu groß, dass man schief tritt und sich Zerrungen zufügt.
Auch das Barfußlauf im flachen Sand oder einer weichen Wiese zählt, wenn man den Orthopäden glauben darf, zu Tätigkeiten, die jeder Mensch viel öfter machen sollte. Übrigens auch dann, wenn man schon zu Spreiz-, Senk- oder Plattfuß neigt, weil hier die gesamte Fußmuskulatur sehr gut trainiert wird. Hier sind die Bedingungen wie beim Gehen.
Barfuß laufen im Schnee
Ist sicher nichts für empfindliche Leute. Wobei der Schwerpunkt der Wirkung nicht im eigentlichen Laufen liegt, sondern im Kreislauftraining. Sollte man nur auf einem Untergrund machen, bei dem der Schnee hoch genug liegt, oder auf einer gleichmäßigen Wiese.
Länger als 5 Minute halte ich allerdings nicht für sinnvoll. Ist natürlich eine Sache des Trainings und der Gewöhnung. Ich hatte es im Winter 2005/06 immer mit ca. 2-3 Minuten praktiziert. Bei Neuschnee geht es am Besten und bei verharschtem Schnee sollte man es wegen der Verletzungsgefahr lassen.
Zum Lauf immer Handtuch mitnehmen und nach dem Laufende Fuß schnell abfrottieren und in warme Socken schlüpfen.
Barfuß laufen oder gehen im Wasser
Ist auch eine sehr gesunde Sache, aber durch den Widerstand natürlich deutlich anstrengender. Wenn man Barfuß im Sand oft nicht ganz sicher ist ob man versehentlich in etwas tritt (versteckter Stein usw.), dann ist die Gefahr sich in unbekannten Gewässern zu vertreten recht groß, weil man durch die spiegelnde Oberfläche meist die Gefahr nicht erkennt.
Temperaturen
Bei welchen Temperaturen man noch Barfuß unterwegs sein kann ist sicher eine Frage des persönlichen Geschmacks, des Untergrunds und der dicke der Hornschicht, die man sich angelaufen hat. Ich bin allerdings kein Barfußläufer, mal abgesehen vom Kreislauftraining im Schnee. Beim Barfußlaufen wird man sicher tiefere Temperaturen aushalten können, als bei Barfußgehen, weil die Aufsetzzeit einfach kürzer ist.
Wichtige Verhaltensweisen
Wer Barfuß läuft oder geht, sollte auf einem immer vorhanden Tetanusschutz achten! Denn man kann nie ausschließen, dass man sich durch Kiesel und kleine Dornen eine, wenn auch mikroskopisch kleine, Verletzung zu zieht. Durch solche kleinen Verletzungen können natürlich auch Tetanuserreger in den Körper gelangen. Also schön vorsichtig sein.
Wenn Sie mit Barfußlaufen oder Barfußgehen beginnen, lassen Sie es langsam angehen. Denn bei dieser Form der Fortbewegung werden viele Muskeln, Sehnen und Bänder im Fuß völlig anders belastet, als wenn sie Schuhe haben. Auch wenn Sie schon erfahren im Joggen mit Schuhen sind: Wenn Sie Barfuß unterwegs sind, fangen Sie an, wie bei einem Laufanfänger, also erst mal immer nur einige Minuten.
Wichtig: Lassen Sie Ihre Kinder möglichst oft Barfuß laufen oder gehen, damit sie es sich als natürlichste Fortbewegungsart angewöhnen können. Dann dürften später an den Füßen kaum Probleme auftreten.
Barfuß in Schuhen
Unter Barfußlaufen verstehen einige Leute auch das Laufen ohne Socken, aber mit Schuhen. Ist jedem seine Sache, aber die meisten Laufschuhe sind nicht so ausgelegt, dass sie viel Schweiß aufnehmen können. Und nasse Füße bringen nur Blasen und weitere damit zusammenhängende Probleme mit sich.
Ich gehe zwar in der Wohnung viel barfuß, aber beim Joggen ist es nicht mein Ding, auch wenn ich es schon paarmal versucht habe. Aber vielleicht überzeugen Sie meine Tipps, und machen es besser als ich.
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