Von einigen Experten wird zur Gesundheitsgefährdung durch Übergewicht ein ganz anderer Maßstab angelegt: Der Bauchumfang.
Vorteil: Man benötigt zur Einschätzung nicht mal eine Waage, sondern nur ein Maßband.
Kritikpunkt:
Diese Art der Bewertung berücksichtigt nicht die Statur der Person. Es ist sicher einleuchtend, das eine Person anders bewertet werden sollte, wenn sie bei einer Körpergröße von 180 cm einen Bauchumfang von 102 cm, als eine Person, die bei nur 160 cm Körpergröße ebenfalls 102 cm Bauchumfang vorzuweisen hat.
Leider scheinen die Theorien darüber was gesund ist noch nicht ausgereift zu sein. Einige Möglichkeiten stelle ich vor, lege habe für diese Theorien nicht die Hand ins Feuer.
Bauchumfang messen
Messung mit einem Schneidermaßband
Messung erfolgt stehend mit freiem Oberkörper (dünne Bluse möglich)
Messung Umfang kurz über Bauchnabel im ausgeatmetem Zustand
Bewertung des Bauchumfanges
Diese Bewertung stützt sich auf eine Sendung (Die Sprechstunde) des Senders BR3.
Ein Bauchumfang von
Frauen: größer als 88 cm
Männer: größer 102 cm
gilt als Zeichen deutlich erhöhtem Risikos für Herz-Kreislauferkrankungen und Diabetes-Typ 2.
Ob, und wie diese Werte besser zu beurteilen sind, entzieht sich meiner Kenntnis.
Weitere Alternative - Relation Bauchumfang zu Hüftumfang
Eine weitere Methode zur Einschätzung der Gesundheitsgefahr ist die Relation Bauchumfang zu Hüftumfang. Man geht dabei von neueren Forschungsergebnissen aus, wonach üppiger Bauchspeck wesentlich negativer zu bewerten ist, als Speck an Hüften und Po. Aus diesem Grund ist der " dicker Bierbauch" vieler Männer gefährlicher, als ein dicker Po bei Frauen. Zu meiner Entlastung muss ich dabei sagen, dass ich mir diese Aussage nicht habe einfallen lassen.
Auch das scheint noch keine gesicherte Theorie zu sein, denn im Jahre 2006/2007 ist es darum sehr ruhig geworden. Quelle nicht mehr bekannt.
Berechnung - Relation Bauchumfang zu Hüftumfang
Die Berechnung dieser Relation ist ganz einfach. Mit Maßband Bauchumfang und Hüftumfang messen.