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Joggen in und nach der Schwangerschaft

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Ab zu bekam ich doch per E-Mail die Anfrage, ob ich nicht auch etwas zu diesem Thema schreiben könnte, zumal ich ja bereits geschrieben habe, dass meine Frau auch joggt. Auch wenn ich als Mann von der Natur her nicht sagen kann, habe ich mich dem Thema gestellt.

Jogging während der Schwangerschaft

Die Meinungen, ob man während der Schwangerschaft joggen sollte, gehen selbst bei den Experten auseinander. Obwohl man sagen muss, das die positiven Stimmen deutlich überwiegen.

Was dafür spricht und was sollte beachtet werden:

  • Wer bereits Joggerin ist, hat kein Problem weiter zu joggen, denn sie kennt ja die positiven Wirkungen.

  • Durch Sport allgemein und insbesondere durch das Joggen (am besten in der Natur) wird der Körper gut mit Sauerstoff versorgt. Das wirkt natürlich auch positiv auf das sich entwickelnde Kind aus.

  • Joggen selbst führt zu Wohlgefühl und besserer Gesundheit. Vor allem kommt es meist nicht zu den gefürchteten Wasseransammlungen.

  • Voraussetzung für das Wohlbefinden ist, dass man im so genannten aeroben Bereich joggt, denn nur in diesem Bereich wird das Blut (und damit das Kind) ausreichend mit Sauerstoff versorgt. Beim Joggen sollte man sich mit Leichtigkeit noch unterhalten können, dann hat man die richtige Geschwindigkeit. Noch besser ist, das Tempo mit einer Pulsuhr zu kontrollieren und dabei Werte von 130 bis 140 Schlägen / Minute nicht überschreiten.

  • Schon aus oben genanntem Grund sollten Wettkämpfe während der Schwangerschaft ein absolutes Tabu darstellen.



  • Wer vor der Schwangerschaft noch nicht gejoggt hat, sollte es auch während der Schwangerschaft nicht mehr beginnen. Wer durch Sport das werdende Kind unterstützen will, sollte lieber gleich Sportarten wie Walken, Wandern oder Schwimmen bevorzugen!

  • Schwerpunkt beim Joggen in der Schwangerschaft: Hören Sie auf die Signale Ihres Körpers. Sie müssen niemanden etwas beweisen. Brechen Sie das Joggen ab, wenn Sie merken, dass es Ihnen nicht bekommt. Es geht ausschließlich um das Wohlfühlen von werdender Mutter und Kind.

  • Ab 6. Schwangerschaftsmonat sollte man vom Joggen auf Walken oder Wandern umsteigen. Die Erschütterungen könnten vorzeitige Wehen auslösen.

  • Während der Schwangerschaft bereitet der Körper sich bereits auf die Geburt vor, in dem er Bänder und Sehnen geschmeidiger und dehnbarer werden lässt. Und darin liegt ja auch die größere Gefahr! Schlechte Wegstrecken (schiefe Wege) und ungeeignetes Schuhwerk können zu wesentlich stärkeren Schäden an Bändern, Sehnen und damit auch an den Gelenken führen, die meist irreparabel sind!

  • Gute Tipps zum Thema Sport und Schwangerschaft gibt es hier:
    www.netdoktor.at



Was dagegen spricht:
  • Gerade das Problem der geschmeidigeren Bänder und Sehnen (siehe oben) ist das Hauptargument, warum während der Schwangerschaft nicht gejoggt werden sollte. Denn es geht ja nicht nur um Füße und Beine, sondern das werdende Kind wird ja auch durch Bänder und Sehnen stabilisiert!

  • Fehler beim Joggen (zu hohes Tempo usw.) machen sich nicht nur negativ für die werdende Mutter bemerkbar, sonder können auch dem Kind schaden. Wer da gefahren sieht, sollte es wirklich lassen.

  • Es gibt aber auch einen natürlichen Schutz vor dem Joggen. Viele werdende Mütter haben durch Unwohlsein schon genügend Probleme. Zwingen Sie sich nicht zum Joggen, nur weil Sport im Allgemeinen gut für das werdende Kind sein soll.






Jogging nach der Schwangerschaft

Hier gehen die Meinungen über den Beginn nach der Geburt noch weiter auseinander. Von schon 4 Wochen nach Geburt bis zu einem halben Jahr kann man hören.

  • Auch hier ist wieder das Problem der geschmeidigeren Bänder und Sehnen (siehe oben), warum man möglichst spät wieder mit dem Joggen anfangen sollte.

  • Es gibt in vielen Foren genügend Frauen, die zu einem möglichst späten Beginn raten. Als Folge von zu frühem Beginn wird über Gebärmuttersenkung und Inkontinenz berichtet.

  • Beim Sport nach der Schwangerschaft muss es nicht Joggen sein. Radfahren, Walken und Wandern sind nun mal wesentlich unproblematischer.

  • Für Jogger gibt es ja diesen Kinder-Jogger, mit denen Kleinkinder beim Joggen mitgenommen werden können. Kinderärzte raten, dass Kleinkinder unbedingt älter als 8 Wochen sein sollen, ehe sie in so einen Wagen kommen dürfen. Ich halte diese 8 Wochen allerdings für viel zu kurz. Ich würde eher zu 8 Monaten tendieren, die das Kind alt sein sollte, ehe es rasant durch die Gegend geschoben wird. Ist natürlich auch eine Frage der Konstruktion des Wagens.

Unbedingt beachten: Ausreichend trinken:
In einem sind sich aber alle Ärzte einig: Wenn schon in der Schwangerschaftszeit und in der Stillzeit gejoggt wird, dann unbedingt genügend trinken.



Erfahrungen in der eigenen Familie

Hier kann ich recht kurz und schmerzlos sagen, in Schwangerschaft und Stillzeit war bei meiner Frau nur wandern und viel spazieren angesagt.

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