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Unerlaubte Mittel im Freizeitsport - Doping

Im Zuge der ganzen Dopingdiskussion im "bezahlten" Sport kamen in letzter Zeit auch Vorwürfe hoch, dass selbst im Freizeitsport im erheblichen Maße gedopt wird. Dieser Meinung kann ich mich durchaus anschließen. Erstaunlich, wie oft ich gefragt werde, was ich für Mittel vorschlage würde, um besser Joggen zu können. Mein Standpunkt ist klar

Auf den Grundsatz: Freizeitsportler, Hobby- und Gesundheitssportler brauchen erst Recht keine leistungsstimulierende Mittel, habe ich schon in meiner Seite über Dopingmittel hingewiesen. Dabei hatte ich vor versteckten Dopingmittel gewarnt:

Dazu passt auch folgende Meldung vom 28.08.2006:

Versteckte Anabolika in Muskelaufbaupräparaten gefunden!
In Muskelaufbaupräparaten und Nahrungsergänzungsmitteln sind diese hochwirksamen Hormone oft nicht als Inhaltsstoffe deklariert! Anabolika in hohen Dosen oder über einen längeren Zeitraum eingenommen können schwere Schäden unter anderem an Leber, Haut und Psyche auslösen, bis hin zu Krebs! Bevor Sie solche Muskelaufbaupräparate oder unklare Nahrungsergänzungsmittel einnehmen, sich immer erst vom Hersteller über die vollständige Zutatenliste informieren lassen und im Zweifelsfall auf das Präparat verzichten.
Kompletter Artikel klick hier!


Wo fängt Doping an?

Das ist eine sehr interessante Frage, weil viele Freizeitsportler nicht mal wissen, welche Mittel überhaupt gefährlich oder gar unbedenklich sind. Aber sobald man auch kleinere Wettkämpfe mitmacht, unterliegt man oft auch schon den Dopingbestimmungen, wenn die Läufe von Sport-Vereinen organisiert werden.

Oder hätte Sie gewusst, das in verschiedenen Appetitszüglern sich das auf der Dopingliste stehende Sibutramin befindet? Einem Radrennfahrer, der den Appetitszügler schon 4 Jahre nimmt, ist es zum Verhängnis geworden. Sein Pech, denn Sibutramin wurde erst vor einem Jahr auf die Doping-Liste gesetzt und selbst Experten wissen noch nicht mal, ob Sibutramin überhaupt leistungssteigernd wirkt. Früher war sogar Koffein auf der Doping-Liste. Und so setzt sich das fort.

Deshalb ist es schon befremdlich, wenn jetzt ein Internetdienst meldete, im Freizeitbereich wird bewusst im großen Stil gedopt. Aber vielleicht bin ich nur altmodisch und es ist tatsächlich fürs Selbstwertgefühl wichtig, schneller als sein Nachbar joggen zu können.

Zum Doping gezwungen!
Wenn man Husten hat, nimmt man Hustensaft und schon kann man zum Dopingsünder werden, ohne dass man es eigentliche wollte und wusste:
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Was kann Doping bewirken?

Viele Dopingmittel greifen tief in den Stoffwechsel ein und können auf Dauer schwere Schäden an inneren Organen hervorrufen.
Einige Dopingmittel, wie z.B. Taurin verbessern für viele Stoffe den Übergang in die Blutbahn. Der Nachteil der dabei in Kauf genommen werden muss: Auch Schadstoffe kommen besser in die Blutbahn. Und wenn man jetzt noch weiß, dass sogar einige freiverkäufliche Energy Drinks mit Taurin versetzt sind, sollte man sich sogar dessen Gebrauch überlegen. Schon die Vorstellung einer versehentlichen Überdosierung, gerade von Taurin, sollte den Gebrauch solcher Energy Drinks doch etwas mildern. Und das schlimme bei vielen Energy Drinks ist, dass die Verpackungsverordnung in der BRD so löchrig ist, dass nicht mal so ein gefährliches Mittel deklariert werden muss!
Andere Mittel steigern oft die Herzfrequenz und regen die Atmung an. Oft ist allerdings das Herzrasen kaum noch zu kontrollieren. Kommt besonders bei Überdosierung von Koffein-Tabletten vor. Durch normalen Kaffeegenuss nicht zu erreichen.
Besonders gefährlich ist das Dopingmittel EPO. Eingesetzt als Therapiemittel u.a. zur Erhöhung der Anzahl der roten Blutkörper. Die roten Blutkörper, die wichtig für den Sauerstofftransport sind, verbessern das Durchhaltevermögen nachhaltig. Deshalb wurde EPO (und wird leider noch) besonders in Ausdauersportarten missbraucht. Das hinterhältige an dem Mittel bei zu hohem Gebrauch ist, dass es das Blut verdickt und es bei anschließenden Ruhephasen zu Herzstillstand kommt. Jetzt verwundert es keinen mehr, warum früher oft Radsportler selbst nach anstrengendsten Touren nachts durch das Hotel geisterten, bloß um nicht völlig lange zur Ruhe zu kommen. Gerade durch EPO ist es schon oft zu Todesfällen gekommen.

Auf den Internetseiten, auf denen diese unerlaubten Mittel vertrieben werden, wird natürlich nicht vor solchen Risiken gewarnt.



Fazit

Ich will hier kein Horrorszenario aufbauen. Aber auf die Gefahren selbst von scheinbar harmlosen Fitmachern muss man einfach mal hinweisen. Seine eigene Gesundheit aufs Spiel setzen, bloß weil man schneller als der Nachbar sein will? So etwas sollte sich jeder mehr als 2 Mal überlegen!

Ich jogge nun schon lange und habe sogar meinen Blutdruck senken können. Ich werde diese Senkung meiner gesundheitlichen Gefährdung nicht wegen einer zweifelhaften Leistungssteigerung aufs Spiel setzen. Mit so einer Leistungssteigerung betrügt man nicht nur seinen Nachbar, sondern vor allem sich selbst.



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