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Radfahren als Ausgleichssport zum Joggen - Tipps

Ich bin kein Sportmediziner, das habe ich schon an anderer Stelle betont. Aber wer jahrelang joggt, der sammelt nun mal sehr viele Erfahrungen. Und eine der Erfahrungen war sehr schnell: Auch wenn man immer wieder mal die Streckenführung wechselt, eine gewisse Eintönigkeit kommt auf und man merkt auch sehr schnell, dass man seine Beinmuskeln doch einseitig trainiert hat. Glauben Sie nicht? Kilometerweit joggen und nach einer einfachen Bergwanderung auf den Brocken nach dem Herabwandern trotzdem einen kleinen Muskelkater bekommen. Nicht nur joggen, sondern zur Abwechslung immer andere Sportarten Ergänzungsweise betreiben. Diese Erfahrung habe ich gesammelt und kann sie nur weiter empfehlen! Schwerpunkt ist jedoch mein Haussport! Haussport? Das sind die Übungen, wenn, insbesondere bei Starkregen oder schwerem Sturm, ein Joggen nicht sinnvoll ist und die ich zu Hause durchführe. Übrigens mache ich diese Übungen auch gern, wenn mich einige Sportveranstaltungen fesseln und ich gleichzeitig nicht völlig untätig sein will.

Schwerpunkt für mich ist aber das Radfahren!

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Warum ist Radfahren so gut?

Nicht überall kann man zu jeder Jahreszeit schwimmen und wenn dann der Weg zur nächsten Schwimmhalle weit ist, muss man sich eine andere Ausgleichssportart suchen. Radfahren ist für mich nicht nur Ausgleichssport, sondern wichtiger Bestandteil der gesamten Fitness. Besonders interessant ist das Fahrradfahren deshalb, weil auf der einen Seite die Beinmuskulatur trainiert wird (aber andere Muskelgruppen als beim Joggen), auf der anderen Seite wird die Wirbelsäule etwas anders belastet, weil die Stöße des Laufens wegfallen. Das gleich trifft auch auf das Knochensystem in den Beinen zu.

Beim Radfahren kann man (abgesehen von den Verkehrsregeln) nicht viel falsch machen.
  • Wichtig ist, dass man eines beherzigt: Lieber in kleinen Gängen viele Pedalumdrehungen machen, als in zu hohen Gängen seine Knie zu überlasten, was leider recht schnell passieren kann. Schon aus diesem Grund ist eine Gangschaltung sehr sinnvoll.

  • Da wir ja Radfahren aus Ausgleichsport betreiben wollen, kommt es nicht so sehr auf die Leistung und den Puls an. Fahren Sie also entspannt und suchen Sie sich ruhige Stecken ohne steile Anstiege aus. Das wichtigste ist, dass die Muskulatur in Schwung ist, aber trotzdem nicht überlastet wird. 30 Minuten am Tag reichen, denn es soll ja entspannen.

  • Wenn nicht gerade Schnee und Eis das Fahren behindert, werden eigentlich alle Fahrten von mir in der Stadt (3 - 4 km) mit dem Fahrrad realisiert und damit komme ich eigentlich immer auf die täglich Trainingseinheit. Ist wie beim joggen, wenn man noch gleichzeitig etwas erledigen kann, ist die Motivation am größten.



Was für ein Fahrrad?

Fahrradhelm Es muss für den Ausgleichssport Radfahren kein teures Sportrad sein. Ich benutzte früher ein einfaches Damenfahrrad mit 3-Gang-Nabenschaltung. Selbst für Strecken von maximal 1 bis 2 Stunden reicht das immer noch aus. Ich bin in den Bergen rund um Sondershausen damit noch fast jeden Berg hoch gekommen, ohne meine Knie zu überlasten. Nehmen Sie aber kein Fahrrad von Billiganbietern aus dem Sonderangebot. Viele Tests in Verbrauchersendungen haben gezeigt, dass bei diesen Rädern oft massive Sicherheitsmängel herrschen.
Worauf sollten Sie also achten:
  • Analysieren Sie erst mal das Terrain, in dem Sie fahren wollen. Wer in weitgehend flachen Land fahren kann, braucht nicht unbedingt eine 27-Gangschaltung. Auch ohne Gangschaltung oder einer einfachen Nabenschaltung kann man entspannt Radfahren.

  • Mit einem Markenfahrrad aus dem Fachhandel werden Sie immer besser fahren, als mit einem Billigrad, zumindest auf Dauer.

  • Wir wollen ja das Rad nutzen, um Ausgleichssport zu haben und die beim Joggen recht hoch belasteten Knochen, Bänder und Gelenke zu entlasten, bzw. anders belasten. Da muss sich aber nicht unbedingt ein ungefedertes Rennrad mit hartem Sattel und sehr hartem Reifen kaufen.

  • Tourenräder mit dicken Reifen bzw. Fahrräder möglichst gar mit Federung natürlich am besten.
  • Gut gefederte Mountainbikes sind zwar geeignet, aber im Geländefahrten sollte man sich ersparen. Die Wirbelsäule soll ja eigentlich mal entlastet werden.

  • Es gibt sicherlich viel nützliches Zubehörmaterial beim Fahrrad, das ich nicht unbedingt alles vorstellen will, aber ein Fahrradhelm sollte schon dabei sein, wenn man auf einem Fahrrad sitzt, dass auch höhere Geschwindigkeit zulässt, oder wenn man dar zusammen mit Autos die Straße teilen muss.


Mein Fahrrad

Klapprad Mein Damenfahrrad hatte nach einem schweren Schaden an der Nabenschaltung auf Grund des Alters Ende 2006 seinen Geist aufgegeben. Um schnell mal einige Wege in der Stadt zu erledigen, hatte ich mein vor 3 Jahren für den Urlaub gekauftes Klapprad aus dem Keller geholt und aktiviert. Dabei musste ich feststellen, dass sich so eine Klappfahrrad sehr gut als Fitnessinstrument bewährt:
  • Durch die sehr kleine Übersetzung, die solche Klappräder haben, erfolgt das Treten der Pedale ohne große Kraftanstrengung. Schon besonders die Knie!

  • Selbst ältere Menschen können sich an so einem Klapprad kaum überlasten. Auf ebener Strecken konnte ich nur kurzzeitig einen Maximalpuls von 135 erreichen. Dabei muss ich aber so schnell treten, dass ich bald dachte, ich hätten einen Knoten in die Beine bekommen.

  • Kleinste Steigungen lassen sich wegen der kleinen Übersetzung fast noch besser fahren, als auf gerader Strecke.

  • Man erreicht keine hohen Geschwindigkeiten, was eventuelle Stürze nicht ganz so gefährlich macht. Allerdings setze ich auch keinen Helm auf, weil man auch ohne Helm auf so einem Klapprad "zum Schießen" aussieht. Also nichts für Leute mit wenig Selbstbewusstsein.

  • Für Radfahrer in der Stadt gut zu wissen: Selbst wenn man auf dem Fußweg fährt, ist man mit so einem Klapprad weit mehr geduldet, als mit einem großen Rad. Das kann ich fast täglich erleben.
    Da spielt sicher eine große Rolle Mitleid mit, denn ich wurde schon oft gefragt, ob ich mir kein fahrrad leisten kann. Wenn die Leute wüssten, was ein Klapprad kostet, würden Sie nicht so denken.

    Allerdings ist so ein Klapprad im dichten Großstadtverkehr lebensgefährlich.


Ich muss allerdings auch gestehen, ich kann mich noch nicht richtig für ein normales Rad entschließen kann, weil ich auf der einen Seite gern sportlich fahre, also auch viel schalten würde, da ich doch in einem sehr hügeligem Gebiet wohne. Auf der anderen Seite nehme ich das Fahrrad gern, um in den Garten zu fahren. Da finde ich einen Gepäckträger als sehr vorteilhaft.


Fazit

Für mich ist Radfahren schon mehr als nur Ausgleichssport. Sicherlich ist es energetisch und auch in der Spitzenbelastung bei mir nicht von Wichtigkeit. Aber missen möchte ich das Fahrrad nicht.

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