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Auch Joggen will vorbereitet sein

1. Motivation

Es gibt ja viele Gründe, warum man mit Joggen anfangen kann:

  • Für die Meisten ist der Hauptgrund, dass sie abnehmen möchten.
    Diese Motivation birgt aber meist die Gefahr, dass man frustriert aufgibt, wenn man denkt, nur durch Laufen könnte man abnehmen. Ein großer Trugschluss!!! Abnehmen durch Laufen kann meiner Meinung nach nur, wer exzessiv viel und lange Strecken läuft. Das geht auch meist schon wieder auf Kosten der Gesundheit.
    Abnehmen kann nur, wer langfristig seine Ernährung umstellt und Jogging als unterstützende Maßnahme zum Kalorienverbrennung einsetzt.

    Ich persönlich habe nur wenig abgenommen (War auch nicht mein Motivation!). Bei mir trat der gleiche Effekt auf, wie bei vielen anderen Joggern. Das was an Fett abgebaut wurde, wurde an Muskelmasse zugesetzt und bei gestiegenem Kalorienverbrauch wurde das ein oder andere Leckerli sich als Belohnung gegönnt!



  • Verbesserung der Fitness
    Diese Motivation sollte im Vordergrund stehen. Denn bei richtiger Durchführung des Joggens kommen die positiven gesundheitlichen Auswirkungen zum Tragen. Wer sonst nach paar Treppenstufen schon zu prusten anfing, wird sehr schnell merken, dass mit dem Joggen sich der Zustand recht schnell ändert, sofern man körperlich nicht krank ist.

    Deshalb gilt, bei aller Motivation:

    • Wer körperliche Probleme hat, vielleicht gar mit dem Kreislauf
    • Wer stark übergewichtig ist (Walking ist da besser)
    • Über 40 Jahre alt ist und vorher kaum Sport getrieben hat
    • Schon häufig Knie- und Bandscheibenprobleme hat


    sollte sich unbedingt bei seinem Hausarzt erkundigen, ob Jogging überhaupt gut für seine Gesundheit ist, oder man nicht andere sportliche Alternativen suchen sollte. Ich fahre als Ausgleich oft ein Stück mit dem Fahrrad und verlasse mich nicht nur auf das Jogging!.

  • Teilnahme an große Events, wie Berlin Marathon und Ähnlichen Ereignissen.
    Sich solche Ziele stellen, sollte man erst, wenn man ins Laufen richtig reingeschnuppert hat. Denn Marathonläufe sind ein hohe Belastung für den Organismus. Aber wenn es den letzten Kick zur Selbstfindung ist, warum nicht.

  • Besser ist jedoch erst mal die kleine Motivation.
    Bei kurzen Wegen, für die man sonst immer das Auto benutzt hat, nicht nur zu Fuß zurücklegen, sondern gleich hinjoggen. Und wenn es zu kurz wäre, gleich einen Umweg dranhängen.
    Brief nicht in den Postkasten stecken, der erst nächsten Nachmittag geleert wird, sondern gleich zum Postamt joggen, weil dort der Brief eher weggeht. Oder nicht mit dem Auto zum Kreditinstitut fahren, sondern hinjoggen und Geld und Kontoauszüge aus dem Automaten holen. Habe extra beim Kauf der Joggingsachen aufgepasst, dass immer eine verschließbare Tasche für die Bankkarte dabei ist.
    Nach so einer Tour ist man stolz auf sich. Etwas für die Gesundheit getan und einen kleinen Beitrag zum Umweltschutz getan. Man braucht aber auch etwas Glück mit der Wegstrecke, nicht dass man sich zwar den Kreislauf stärkt, man aber durch Smog sich die Lungen schädigt. Wie so oft haben eben immer alle Dinge 2 Seiten.
  • Gehen Sie bei der Motivation immer in kleinen Schritten vorwärts. Nicht tönen, ich will (als Neuling) eine Stunde am Stück joggen. Fangen Sie erst mal mit 5 Minuten an. Wenn das ohne Problem geht, dann 10 Minuten usw. Wer zu große Schritte wähle scheitert meist!

  • Meine Motivation lag bei der Verbesserung der Kreislaufsituation und der Verbesserung des Blutdruckes. Ob ich es erreicht habe? Ja, sonst wären die folgenden Seiten nicht entstanden.

  • Ein Problem ist manchmal herauszufinden, wann man eigentlich joggen sollte. Hier habe ich einige Tipps zusammengetragen, gepaart mit eigenen Erfahrungen:
    Zu den Tipps

Mehr Tipps zum Joggen unter: www.joggen-online.de



2. Gegenmotivation

Was soll das sein, werden Sie sich jetzt sagen? Wer erst mal joggt, wird schnell feststellen, dass viele Mitbürger mitleidig auf die Jogger schauen und mit oft dummen Sprüchen ihr eigenes Unvermögen kaschieren wollen.
Lassen Sie sich nicht aus der Ruhe bringen:
  • Immer entwaffnend lächeln (Ich winke öfter auch mal.), dass irritiert die Spötter am Meisten.

  • Sich schon vor dem Joggen selbst ein paar lockere Sprüche zurechtlegen.

  • Wenn dann der Spruch auch noch locker über die Lippen kommt, Hat man die Lacher auf seiner Seite. Wer das richtige Tempo gewählt hatte (Mehr dazu später.), bekommt den Spruch auch gut rüber.

  • Die anderen Läufer sind mir zu schnell. Stimmt für den Anfänger meist. Ich rate aber auch jedem Anfänger: Üben Sie in der Anfangszeit immer erst allein! Später mehr dazu. Und wenn es Sie beruhigt. Ich verstehe mich mit meiner Frau nach über 25 Jahren Ehe immer noch sehr gut, trotzdem joggen wir meist getrennt, selbst wenn wir gemeinsam loslaufen. Man sollte nur gemeinsam joggen, wenn die Laufgeschwindigkeiten auf Dauer passen, sonst verliert man oft schnell die Motivation.

  • Keine Zeit. Selbst gestresste Supermanager planen sich die Zeit für Sport ein, man muss es nur wollen.



3. Wann sollte man nicht Laufen

Sicher gibt es immer den inneren Schweinhund, der uns rät, aus fadenscheinigen Gründen nicht zu Laufen. Aber den meine ich sicher nicht. Wann also nicht?
  1. Wer sich wirklich körperlich nicht fit findet, sollte auch nicht laufen, oder nur eine verkürzte Variante. Wenn man sich zwingen muss, bringt es meist auch keinen Trainingserfolg. Oder man macht halt lieber einen schnellen Spaziergang.

  2. Bei leichten Husten oder Schnupfen kann man noch joggen, sollte aber das Tempo etwas heraus nehmen.

  3. Wer aber schon Fieber hat, gehört auf keinen Fall auf die Joggingpiste, genauso bei anderen unklaren Krankheitsbildern.

  4. Während der Einnahme von Antibiotika sollte man auch nicht joggen.

  5. Bei 3. und 4. sollte auch nach Abklingen der Beschwerden nicht gleich wieder volles Programm losgelegt werden. Erst eine Woche lang ein leichtes Aufbautraining machen.

  6. Trotz Heuschupfen laufen? Klares Ja. Auf T-Online stand jüngst "In manchen Fällen lindert Ausdauertraining aufgrund des erhöhten körpereigenen Cortisolspiegels sogar die Allergie." Ich kann das als hochgradiger Pollenallergiker nur bestätigen (allergisch gegen mindestens 18 verschiedene Allergene). Während mir manchmal zu Hause ständig die Nase lief, konnte ich problemlos eine Stunde joggen und habe in der Zeit gerade 2 - 3 Mal das Taschentuch benutzen müssen!

  7. Ihre Allergene haben gerade Saison? Heuschnupfengeschädigte, wie ich, sollten dann die Morgenstunden meiden und besser nachmittags oder abends joggen. Da man in der Zeit nicht so leistungsfähig ist, sollte man das Tempo etwas reduzieren, kann aber die Laufzeit beibehalten.

  8. Asthmatikern rate ich, es wie mein Bekannter zu machen, der in jedem Falle zum Joggen seinen Inhalator mit auf die Strecke nimmt, obwohl er versicherte, ihn beim Joggen noch nie gebraucht zu haben. Aber sicher ist sicher. Besonders aufpassen müssen Asthmatiker, wenn sie bei großer Kälte laufen, insbesondere bei Temperaturen unter -5C.
    Laufen im Winter

  9. Joggen in der Schwangerschaft. Hier scheiden sich die Geister, auch bei den Experten. Deshalb hier einige Worte mehr:
    Mehr zum Thema Joggen-Schwangerschaft

4. Laufstrecke

Nachdem der Entschluss gereift ist, sollte man sich seine nähere Umgebung genauer ansehen. Gerade für den Anfänger ist es besser, wenn er auf möglichst ebenem Terrain zu laufen anfängt. Es ist nämlich sehr schwierig, in bergigem Gelände das richtige Lauftempo zu finden, erst recht für einen Anfänger. Von den gesundheitlichen Probleme ganz zu schweigen, weil das Bergablaufen für die Knie zu einer Doppelten bis Dreifachen Belastung führt! Am besten ist natürlich ein Sportplatz, keine Frage. Aber auch Fußwege durch Parks und Waldwege sind sehr geeignet. Dort sollte man aber darauf achten, dass die Wege auch bei schlechterem Wetter ohne Probleme begehbar sind (Man sollte dem inneren "Schweinehund" keine Gelegenheit geben zu sagen, heute ist der Weg aber sehr schlecht.).

Worauf sollte man bei der Laufstrecke achten:
  • Günstig ist es, wenn über die gesamte Laufstrecke ein annähernd gleichmäßiger Belag ist (Hat Einfluss auf die Wahl der Laufschuhe, siehe Punkt Ausrüstung).

  • Günstig ist, wenn der Laufweg nicht über Bahnschranken und viel befahrene Straßen führt. Wenn man dort mal länger warten muss, hat man meist danach einige Probleme beim Weiterlaufen, weil in der Ruhepause der Puls zu stark zurückgeht (Aus dem gleichen Grund trinken die Marathonläufer im Laufen, beim Stehen würde der Puls zu stark sinken.).

  • Wegen der Abgase verbietet es sich von selbst, parallel zu viel befahrenen Straßen zu laufen, ganz besonders bei starkem LKW-Verkehr (Dieselruß).

  • Weiche Waldwege sind besser für die Gelenke beim Laufen, als harte Betonpisten (Obwohl man das mit gutem Schuhwerk ausgleichen kann.).

  • Wenn man schon nicht verhindern kann, dass man im bergigem Terrain läuft, dann ist es für den Laufanfänger meist besser, wenn die ansteigende Strecke nicht gleich am Beginn der Joggingstrecke liegt, sondern eher an deren Ende (wie bei mir). Da man bei 30 min Jogging mindesten 5 Min zum Auslaufen vorsehen sollte (Herunter fahren das Pulses), nutze ich zum Beispiel die ansteigende Strecke schon als Auslaufstrecke und gehe diese Strecke nur noch im scharfen Schritt und kann so besser meinen Puls gleichmäßig herunterfahren.

  • Nicht jedermanns Sache, aber am Gesündesten für die Füße ist das Barfußjoggen durch Gras oder Sand. Was man beachten sollte, zeige ich hier:
    Tipps zum Barfußlaufen

  • Wer einen Sportplatz mit Laufbahn hat, den er fast ständig nutzen kann ist fein raus.
    Zum Problem wird häufig die ganze Sache, wenn man erst zum Sportplatz mit dem Auto fahren muss. Es fallen erst mal zu viele Gründe an, die das Joggen verhindern könnten (Auto nicht betankt, Partner(in) damit unterwegs, Auto frisch gewaschen usw.



Trinken nicht vergessen!

Wer intensiv joggt, kann einfach nicht verhindern, dass er eine ganze Menge Flüssigkeit "ausschwitzt". Diesem drohenden Flüssigkeitsverlust muss man schon vor dem Lauf durch ausreichende Flüssigkeitszufuhr vorbeugen und natürlich im Laufe des Tages den erlittenen Flüssigkeitsverlust ausgleichen. Wegen der Wichtigkeit bringe ich dieses Thema nicht umsonst 2 Mal in dieser Homepage:

  • Wichtige Tipps zum Trinkverhalten gibt es hier: Alles zum Trinken Seite öffnet im separatem Fenster.

  • Wichtige Tipps zur Ernährung gibt es hier: Alles zum Essen Seite öffnet im separaten Fenster.



Und nehmen Sie das Thema Trinken nicht auf die leichte Schulter. Wer nicht ausreichend trinkt kann über kurz oder lang erhebliche Probleme mit dem Kreislauf, den Nieren (Nieren- oder /und Blasensteinen) oder der Verdauung bekommen (Verstopfung). Viele Ausdauerläufer scheitern bei Veranstaltungen nicht an ihrem Können, sondern meistens am falschen Ess- und Trinkverhalten. Sie sollten diese Seiten nicht, wie viele User, einfach überspringen. Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden werden es Ihnen danken.

Und wie ist es mit Rauchen?

Über die Gesundheitsgefahren des Rauchens will ich mich hier nicht auslassen. Da gibt es genügend Portale, die sich damit beschäftigen. Joggen ist der erste Schritt zum Nichtrauchen! Bekannte haben mich darauf aufmerksam gemacht. Wie das? Wer eine Stunde am Tag joggt, der hat eine Stunde lang schon mal keine Zigarette geraucht. Der erste Schritt wäre da schon getan, denn mit Vorbereitung zum Joggen (anziehen usw.) und der Nachbereitung (duschen) ist man vom Rauchen ganz schön abgelenkt. Aber ganz so einfach ist es nicht, sich das Rauchen abzugewöhnen. Eventuell sollte man professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Als Jahrzehnte langer Nichtraucher bin ich aber nicht unbedingt der beste Ratgeber.

Genau wie es Laufgemeinschaften fürs Joggen oder Gemeinschaftskurse zum Abnehmen gibt, so hat sich jetzt im Internet auch Nichtraucherklub gebildet, frei nach dem Motto: Nur gemeinsam ist man stark.
Zum Online-Nichtraucherkurs.
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