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Meine Meinung zum Thema
Zunehmen im Winter

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Ich nehme im Winter im stark zu!?
Solche Anfragen bekomme ich öfter, deshalb mal meine Meinung zu diesem Thema, die nicht der Weisheit letzter Schluss sein muss, aber sehr wahrscheinlich. Kennt man aber erste die Ursachen, kann man es eher abstellen. Ich habe schon Meinungen gehört, die berichten, dass sie mehr als 10 kg im Winter zulegen, um dann ab Frühjahr wieder abzunehmen. Bei mir persönlich machte es zwischen Herbst 2005 und Frühjahrsanfang 2006 immerhin auch 3 kg Unterschied aus.

  • Der größere Unterschied meines Erachtens ist, der auch die Gewichtszunahme verantworten muss, ist jedoch die Tatsache, dass man tendenziell im Winter kalorienreicher isst, als im Sommer. Bei 30C im Schatten schmeckt ein Eisbein nicht, aber schön im Winter und gleich noch ein Bier und einen Korn zur Verdauung hinter her. Ist krass gesagt, aber die Richtung stimmt. Wird jeder nachvollziehen können.

  • Mir geht es so, denn bei großer Hitze schlage ich mir nicht den Bauch voll, was ja sogar zu Kreislaufproblemen führen kann.

  • Wer bei Hitze viel trinkt, füllt auch den Magen und unterdrückt in gewissen Grade das Hungergefühl.

  • Meist ist im Sommer/Herbst das Obstangebot größer als im Sommer. Da wird eben schnell mal ein Kohlrabi zu 30 Cent gekauft (oder gar "kostenlos" aus dem Garten) und gegessen. Bei 1 Euro für die gleiche Größe im Winter wird er liegen gelassen. Da er kaum Kalorien hat und gut sättigt, spare ich im Sommer Kalorien. Da im Winter zur Sättigung eben eine Stulle mehr gegessen sitze ich schon in der Kalorienfalle. Wenn ich gar einen Löffel voll Gemüse weniger im Winter nehme und dafür einen Löffel Reis mehr nehme, sitze ich auch in der Kalorien, sprich Fettfalle.

  • Viele Tippen aber auf den Grundumsatz, der im Sommer höher sein soll, als im Winter. Für mich hat das aber nicht mit den Hauptanteil. Denn der Grundumsatz ist weitgehend genetisch bedingt. Aber es gibt kleine Abweichungen. Der Grundumsatz bezieht sich immer auf eine gewisse Umgebungstemperatur und ist die Leistung die der Körper bringen muss, der zur Erhaltung der Körperfunktionen notwendig ist. Dazu gehört ja auch die Körpertemperatur mit der zugehörigen Hauttemperatur. Im Sommer ist es zwar scheinbar wärmer als im Winter, aber die Haut verliert im Sommer meist mehr Wärme als im Winter. Im Winter sind wir oft stärker "eingepackt" sprich angezogen, als im Sommer. Deshalb verlieren die meisten Leute im Winter weniger Wärme (sprich Kalorien) als im Sommer. Aber hier kann man sich schnell aufs "Glatteis" begeben.

  • Teils liegt die Winterzunahme auch in unseren Genen. Auch wenn es beim Menschen schon verkümmert ist, aber in den Genen ist es noch verankert, dass der Körper für den harten Winter einen Speckvorrat als Energievorrat und Wärmeschutz aufbaut! Pech nur, dass es bei den Menschen unterschiedlich wirksam ist. Ich nehme jeden Winter 2 kg zu, die im Frühjahr wieder runter kommen.



  • Außerdem ist am im Sommer in der Regel aktiver als im Winter. Das macht sich bemerkbar. Ich habe im Sommer und im Winter in etwa das gleiche Joggingpensum, habe aber zusätzlich meine Gartenarbeit!!!! Mancher Weg den ich im Sommer mit dem Rad erledige, wurde im Winter nicht, oder mit dem Auto gemacht. Das summiert sich.

  • Wer dann aber im Winter bei verminderter Bewegung noch die ähnlichen (s.o.) oder meist gar kalorienreicheren Mahlzeiten zu sich nimmt, muss einfach zunehmen. Von nichts kommt nichts.



Fazit:
Die Zunahme im Winter ist mehr eine Kopffrage, in dem man einfach den Kalorienbedarf besser den Erfordernissen anpassen muss. Wenn ich Sommer aktiver bin, dann muss ich eben im Winter tatsächlich einfach weniger essen oder besser auf die Ballaststoffe achten.



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