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Reisetipps Salzburger Land - Fotospaziergang Stauseen Großglockner-Kaprun
Anfahrt:
Die Anfahrt erfolgt am besten von Salzburg aus auf der Tauernautobahn (A10) bis Abfahrt Werfen und weiter auf der B311 über Bischofshofen bis Zell am See und weiter auf der L215 bis Kaprun. |
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Blick aus Parkhaus ins Kaprunertal
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Blick auf Schrägaufzug
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Nach dem Ortsausgang Kaprun kommt bald ein Parkplatz für das Informationszentrum Wasserkraftwerke Großglockner-Kaprun. Da der Parkraum am Ende des Kaprunertals nicht gerade üppig ist, sollte man das Informationszentrum, dass bis 20:00 geöffnet ist, auf der Rückfahrt besuchen. Positive Überraschung: Das Parkhaus mit mehreren Etagen ist kostenfrei und gibt dazu noch einen schönen Blick ins Tal.
Um zu den Stauseen zu gelangen gibt es 2 Möglichkeiten: Über einen Wanderweg mit sehr starken Anstiegen, oder mit dem Bus. Wer die Option Bus wählt, ist schon wegen des Erlebnisses gut beraten. Erst geht es eine Etappe mit dem Bus, wobei dort nicht viel zu sehen ist, weil man fast nur in einem Tunnel fährt. Danach muss man in den größten Schrägaufzug (für 185 Personen) Europas (Lärchwand) umsteigen, bei dem man wieder einen schönen Blick ins Tal hat. |
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Tunnel mit Blick auf unteren Stausee
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Der letzte Teil der Busanfahrt
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Nach dem Schrägaufzug heißt es wieder umsteigen in den Bus. Neben einigen Tunneln hat man schon herrliche Ausblicke auf den unteren Stausee, Speicher Wasserfallboden, mit einem Nutzinhalt von 81,2 Mio. m3.
Welchen einen großartigen Anblick man sehen kann, kommt im Foto nicht so rüber. Auch erkennt man kaum die Steilheit der sehr enge Straße, die den Fahrern einiges Können abverlangt. Die Busse (Pfeil) sind kaum zu erkennen. Der obere Stausee hat ein Fassungsvermögen von 84,9 Mio. m3. |
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Kaprun untere Staumauer
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Kaprun obere Staumauer
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Die Staumauern sind natürlich auch begehbar. |
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Kaprun unterer Stausee
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Kaprun oberer Stausee |
An der oberen Staumauer ist noch ein schöne Erhebung (Höhenburg 2.108 m), von der man einen schönen Blick auf die einzelnen Stauseen hat.
Am oberen Stausee (Speicher Mooserboden) habe ich auch gleich mal einen Teil des Wegs zum Großen Grießkogel (3.066) markiert. |
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Blick auf beide Stauseen
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Blick auf oberen Stausee mit Großklockner |
Den kompletten Weg zum Großen Grießkogel konnte ich aus Zeitgründen nicht gehen. Ich hatte durch den verfrühten Almabtrieb fast 1,5 Stunden verloren, weil auf der B311 vor Zell am See kilometerweit eine kleine Herde Kühe unterwegs war. Die Polizei ließ kein Überholen zu. Es war zwar für Ende August sehr früh, aber mit so etwas muss man immer rechnen.
Ich hatte allerdings gehofft, beide Stauseen richtig vor die Linse zu bekommen, aber so war es das Maximum.
Auch der Versuch den oberen Stausee und den Großglockner richtig ins Foto zu setzen klappte auch nicht so recht. War ich auf dem Wanderweg zu tief, war der Großglockner nicht drauf. Weiter oben war der Stausee nicht zu sehen, bzw. nur ganz klein in der rechten unteren Ecke. Der Großglockner ist der Berg im Hintergrund. |
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Erlebniswelt Strom und Eis
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Bergrestaurant Mooserboden
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Kostenlos ist die Ausstellung "Erlebniswelt Strom und Eis". Bei der kostenpflichtigen Führung durch die Staumauer kann man auch Turbinen bewundern.
Natürlich ist mit dem Bergrestaurant Mooserboden auch für gastronomische Verpflegung gesorgt. Obwohl man auf Wanderungen immer eigenständig Verpflegung und Trinken mit haben. |
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Fuerthermoar Alm
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Kapelle an der Fürthermoar Alm
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Die Wanderung von der oberen Staumauer bis zur Fuerthermoar Alm dauert ca. 40 Minuten und ist auch, wenn er etwas steinig ist, für Kinder geeignet. Allerdings sollte man keinen Wagen dabei haben. Vor der Alm kann man schön im Freien sitzen und sein Bier oder die Frische Milch genießen und hat einen Tollen Blick auf die nach oben fahrenden scheinbar winzigen Busse. |
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Spielplatz an der Fürthermoar Alm
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Historische Einrichtung Almhütte
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Was mir im Salzburger Land aufgefallen ist: Nicht nur große Hotels, sondern auch viele kleine Pensionen und Almen haben einen Spielplatz für Kinder, und wenn es nur ein Trampolin ist.
In einer extra Hütte kann man das innere einer historischen Almausrüstung bewundern. |
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Bei der Bushaltestelle an der Fürthermoar Alm kann man jederzeit zu- aussteigen, egal ob beider Berg- oder Talfahrt. Man muss also nicht den Wanderweg zur oberen Staumauer zurück nehmen, um wieder zum Bus zu kommen. |
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Fazit:
Diese Fahrt an die Hochgebirgsstauseen von Großglockner-Kaprun hat sich mehr als gelohnt. Man kann auf kleinem Raum tolle Ingenieurleistungen bewundern und in herrlicher Natur der Bergwelt wandern. Die 16,50 Euro führ die Berg- und Talfahrt und die 3,50 Euro für die Staumauerführung sind da gut angelegt.
Es gibt an den Stauseen noch weitere Wanderwege, die aber alle mit einem schwarzen Punkt versehen sind und bis zum Ziel entweder sehr große Entfernungen oder sehr große Höhenunterschiede zu überwinden haben und nur für geübte Hochgebirgswanderer geeignet sind.
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