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Tunis

Einleitung
Tunis, die Hauptstadt Tunesiens ist eine moderne Stadt mit moderner Architektur. Sehr stark ist der französische Einfluss zu erkennen. Ende des 19. Jahrhundert entstanden neue Stadtviertel mit vielen Jugendstielbauten und großzügigen Verwaltungsgebäuden. Breite Avenuen durchziehen diese Stadtviertel. Die bekannteste Avenue ist die Habib Bourguiba. Sie ist die Flaniermeile für Einheimische und Touristen. Geteilt durch einen Grünstreifen aus Schattenspendenden Bäumen. Hier findet man kleine Cafes, Zeitungsverkäufer und Blumenhändler.

Bick über Tunis


Zentrum
An der Prachtstraße Habib Bourguiba findet man am Place de I`Independance die Kathedrale im neoromanischen Stil. Das Denkmal von Ibn Khaladoun, einen der berühmtesten Gelehrten Tunesiens, ziert den Platz davor. Auch heute werden die damals erbauten Gebäude durch Botschaften, Hotels und Banken genutzt. Natürlich ist auch hier die Zeit nicht stehen geblieben. Hypermoderne Einkaufszentren und Hotels wurden neu gebaut. Allerdings sind, wenn ich der Aussage von Bekannten glauben darf, keine Schnäppchen zu erwarten. Ich hatte mich selbst aus Zeitgründen auf die Sehenswürdigkeiten beschränkt.
Temperaturen:
Mit recht konstanten Temperaturen von 23-26 C selbst im Juli/August, sind die Temperaturen nicht zu heiß, wenn es auch manchmal Ausrutscher gibt, dann allerdings mehr nach Oben.
Kathedrale Tunis

Medina
Idealer Ausgangspunkt für einen Rundgang durch die Medina ist die Porte de France, unmittelbar am Ende der Avenue Habib Bourguiba gelegen, dessen heute freistehendes Tor ursprünglich zur Medinamauer gehörte. Von hier aus führen uns die Rue Djamija el-Zaituna und die Rue de Kasbah in das Innere der Altstadt, vorbei an der in den schönen Gebäuden einer ehemaligen osmanischen Kaserne befindlichen Kaserne zur Großen Moschee, die bereits 734 gegründet und mehrfach umgebaut bzw. erweitert wurde. Um die Moschee liegen die angesehensten und zugleich auch ältesten SOUK wie Parfum- oder Buchhändler und die Gold- und Silberschmiede. Über den Boulevard. Bou Bab Menara gelangt man zur Kasbah Moschee am Westrand der Altstadt (mit Flechtornamenten verziertes, viereckiges Minarett) und etwas weiter die mit einer überaus prachtvollen Außenfassade aus den Anfängen des 17. Jhds. stammenden Sidi Youseef Moschee. Überdachte Gassen führen durch das Geschäftsviertel. Hier befindet sich der Souk. Geschäftiges Treiben der Einheimischen und kaufwillige Touristen herrschen hier vor.

Es ist recht schwierig, sich in den Gassen der Medina zu Recht zu finden. Wie eng die Gassen in der Medina sind, merkt man erst, wenn man es mal von oben sieht, wie im Bild rechts.
Moschee Zaytunah MosqueGassen in der Medina
Der heilige Bezirk Karthagos, der "Tophet"
Karthago einst bedeutendes Weltreich ist heute eine Villenvorort - 21 km von Tunis entfernt - dem leider ein Großteil des kulturellen Erbes zum Opfer gefallen ist. Wann die Gründung der Stadt erfolgte, ist trotz aller archäologischen Anstrengungen nicht geklärt.
Bei der Besichtigung von Karthago muss man allerdings aufpassen. An das Gelände grenzt der Präsidentenpalast, der auf keinen Fall fotografiert werden darf. Jede Menge "Spione" sind zwischen den Besuchern, die ohne viel Diskussion die Filme aus der Kamera genommen werden. Habe ich selbst bei einem Besucher erlebt.
Karthago


Sidi Bou Said
Sidi Bou Said - malerischer ganz im andalusischen Stil gehaltener Ort mit seinen weißen kubischen Häusern und seinen typischen Blumenwänden bietet sich als Ort der Erholung nach dem Besichtigungen von Karthago an. Zum bezaubernden Charakter des Ortsbildes, geprägt durch aus Spanien geflohnen Andalusier, kommt die schöne Lage auf dem 100 m hohen Cap Carthage hinzu. Der Ort entwickelte sich zu Beginn des 20. Jhds. zu einem internationalen Künstlertreff, insbesondere der Besuch von August Macke, Paul Klee und Louis Moilliet 1914 - für Paul Klee verkörperte der Ort "die Leibhaftigkeit des Märchens" und die zahlreichen Aquarelle Mackes vom Café des Nattes - verhalfen dem Städtchen, das bereits 1915 unter Denkmalschutz gestellt wurde - zu internationalem Ruhm.
Unbedingt einplanen: "Cafe Sidi Chebaane" mit Traumblick auf das Mittelmeer! Hier waren gar schon die Maler Klee und Macke: "Cafe des Nattes".

Bardo-Museum
Das meiner Meinung interessanteste Museum, wenn man etwas über die Geschichte Tunesiens erfahren möchte (Montags geschlossen). Die Fotografiererlaubnis (Blitzlicht war, wenn ich mich recht erinnere nicht erlaubt.) damals recht happig. Die Videokamera ohne Zusatzlicht war wesentlich preiswerter. Leider bekomme ich die herrlichen Bilder nicht in die Homepage. Der Besuch etwas abseits des Zentrums liegenden Museums lohnt in jedem Fall, auch bei einem Tagesbesuch.
Sidi Bou Said




Fazit
Wer wie ich, nur einen Ausflug nach Tunis gemacht hat, der hat natürlich einige Probleme, wenn er alles sehen möchte. Das muss man einer Städtetour überlassen. Zwar liegt Tunis am Mittelmeer, aber die Strände rund um die Stadt sind nicht die saubersten, da ja Tunis auch wirtschaftliches Zentrum ist, und zum Baden nicht geeignet. Deshalb wird Tunis auch keine Touristenhochburg werden. Hier noch einige weitere Sehenswürdigkeiten:
  • Ölbaummoschee: Reich an mit Schnitzereien verzierte Türen. Leider auch nicht mehr zu besichtigen, denn der Zutritt ist für Nichtmuslimen nicht gestattet.
  • SIDI - Youssef Moschee. Ein achteckiges und mit grünen Fliesen geschmücktes Minarett.
  • Moschee und Mausoleum (grünen Ziegeln bedeckt)des Hammouda Pascha aus dem 15. Jahrhundert. Schwarzer Marmor und hufeisenförmige Bögen sehen sehr schön aus.
  • Völkerkundemuseum - Einblick in das Leben vornehmer tunesischer Familien aus dem 19. Jahrhundert.
  • Farbermoschee - Innenhof mit schönem Garten.
Schmiedekunst

 

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