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Hammaer-Weg (Hammaerweg)   Zurück

Einleitung

Die Tour Sondershausen - Hammatal - Hamma - Auleben - Badra-Sondershausen ist ein recht schwerer Wanderweg. Ich habe den Weg wieder mit Beginn Marktplatz beschrieben. Der Weg läuft zum überwiegenden Teil abseits von Fahrstraßen und bietet dem Ruhe suchenden Wanderer Gelegenheiten zum geistigen Entspannen. Der Weg beginnt zu erst recht flach, später leicht ansteigend. Im zweiten Drittel zwischen Hamma und Auleben sind doch einige recht heftige Anstiege dabei, die nicht unbedingt für jeden Wanderer geeignet sind. Das letzte Drittel ist dann wieder ein "normaler" Wanderweg mit unproblematischen an- und Abstiegen.
Kurzbeschreibung:
SDH Markt - Wipperdamm - Hammateich - Hammatal - Ameisenkopf - Hamma - Auleben - Naturschutzgebiet Solberg - Badra
Die Gesamtweglänge ist mit insgesamt ca 26 km ist für die Tour Sondershausen - Hammatal - Hamma - Auleben - Badra - Sondershausen zwar nicht superlang, sollte aber als Ganztagswanderung ausgelegt werden.

Der Weg kann neben schönen Panoramablicken auf die Goldene Aue auch mit dem Besuch des Humboldschen Schlosses in Auleben aufwarten. Auch Naturfreunde kommen im Naturschutzgebiet Solberg auf ihre Kosten.

Kennzeichnung im ersten Teil: Zeichen

Kennzeichnung im zweiten Teil: Zeichen

Kennzeichnung im dritten Teil: Zeichen

Kennzeichnung im letzten Teil: Zeichen

Sehenswürdigkeiten/Informationen zur Wanderroute

Natur:
Das man beim Wandern in der Natur auch mal Hase, Reh oder Fuchs sieht, ist normal. Es gibt hier aber auch einige Pflanzen und Tiere, die nicht so alltäglich sind. Hier können Sie sehen, was es für Besonderhaiten gibt, insbesonders bei den Pflanzen.
Natur am Wanderweg

Sondershausen:

  • Kreisstadt Kyffhäuserkreis an der Wipper mit ca. 20.000 Einwohnern 198 m NN
  • Ehemaliges Residenzschloss der Grafen und Fürsten von Schwarzburg - mit Schlosskapelle, Schlossmuseum und Liebhabertheater - Schlosspark - Achteckhaus Schloss Sondershausen
  • Historische Altstadt mit Landratsamt, Rathaus und Alter Wache am Markt - Trinitatiskirche und Gottesacker mit Wezelstein - Ruine Cruciskirche
  • Erlebnisbergwerk, Loh mit Lohorchester, DRK-Krankenhaus
  • Eingeschlossen von den Bergrücken Windleite und Hainleite mit Frauenberg und Possen (Spatenbergturm, Rondell, Sängerwiese, Jüdischer Friedhof, Wildgehege, Possenturm und Possen Gaststätte
  • Ortsteile Großfurra, Berka und Oberspier
  • Bekannt ist in Sondershausen der Püsterich durch die Sage "KAISER FRIEDRICHS HOFGESINDE" Mehr Infos Klick hier! Seite öffnet im neuen Fenster!
  • Eine Sage beschäftigt sich mit dem "Ursprung der Grafen von Schwarzburg" Mehr Infos Klick hier! Seite öffnet im neuen Fenster!
  • Bildergalerie Sondershausen (Seite öffnet im separatem Fenster)

Hamma:

  • Dorf Kreis Nordhausen
  • Nächster Bahnanschluss Heringen oder Görsbach
  • Schöne Fachwerkhäuser, historisches Straßenpflaster
  • Bildergalerie Hamma (Seite öffnet im separatem Fenster)

Auleben:

  • Europadorf Auleben, Kreis Nordhausen
  • Humboldtsches Schloss
  • Heimatmuseum Rüxleber Hof
  • Wenn Sie Ende Oktober/Anfang November in Auleben sind, sollten Sie unbedingt zum benachbarten Stausee Kelbra wandern. Um diese Zeit ist dieser Stausee ein Sammelpunkt für Kraniche, die nach Süden ziehen werden. Von den Solewiesen aus läßt sich dieses Naturereignis am besten beobachten.
  • Nächster Bahnanschluss Heringen oder Görsbach
  • Bildergalerie Auleben (Seite öffnet im separatem Fenster)

Badra:

  • Badra Dorf Kyffhäuserkreis
  • Nächster Bahnanschluss Sondershausen oder Berga-Kelbra
  • Heilig Geist Kirche (schöne Fresken)aus dem Jahre 1712
  • Bildergalerie Badra (Seite öffnet im separatem Fenster)

Tourbeschreibung

Tourenbeschreibung:

Markt 1. Variante:
Die Wanderung startet auf dem Markt von Sondershausen. Zwischen Landratsamt und "Schwan" geht es hinunter Richtung großer Parkteich.
Park Dabei laufen wir linker Hand um das Landratsamt herum, bis wir zum kleinen Parkteich kommen. Am kleinen Parkteich nehmen wir den Weg, der rechts um den kleinen Parkteich führt.
Park Anschließend geht es auf diesem Weg quer durch den Park, bis Sie an eine kleine Fußgängerbrücke kommen, die über die Wipper führt.

Die Wanderer auf dem Heimental-Rundweg gehen hinter der Brücke geradeaus weiter, während sich die Wanderer auf dem Heringer-Weg (Weg 7), Neuheider-Weg (Weg 14) und dem Hammaer-Weg (Weg 17) gleich hinter der Brücke nach links wenden und auf dem Wipperdamm Richtung Stockhausen weiterwandern.
Hospitalstraße Der Aufstieg auf die Brücke ist nicht ganz einfach. Oder Sie nehmen einfach den Weg über den Parkplatz.
Kreisel Jetzt geht es von der Brücke rechts um den Kreisel in die gegenüberliegende Hammatalstraße. Jetzt geht es Richtung Hammateich. Blick aus der Hammatalstraße auf den Kreisel an der B4.
Abzweig 1 Vorbei am Hammateich geht es durch eine herrliche Kastanienallee weiter und bald zweigt hier nach links noch der Neuheider-Weg nach Großfurra ab. Geradeaus geht es auf dem Heringer-Weg durchs Hammatal Richtung Hamma und Heringen.

Abzweig 2 Ab jetzt geht es nur noch durch den Wald Richtung Heringen / Helme (denn es gibt ja noch ein Heringen im Hessischen). Der Weg ist die nächsten 3 km zwar nicht flach, aber der Anstieg ist so gering, dass er auch einem Gelegenheitswanderer keine Schwierigkeiten bereitet. Wir beginnen mit der Überquerung der Windleite, einem vorwiegend aus Buntsandstein bestehenden Höhenrücken, dessen höchsten Erhebung der Zimmerberg mit 374 m über NN ist und hauptsächlich aus mit Buchenwäldern bedeckt ist.

Wer keine steilen Strecken wegen der Anstrengungen laufen darf, sollte jetzt an dieser Stelle aber umkehren. Sowohl rechts ab der Aufstieg auf den Steinberg, als auch der Weg gerade aus nach Heringen ist jetzt mit einigen heftigen An- und Abstiegen gepflastert, mit denen erst kurz vor Heringen Schluss ist. Analoges muss man für den Hammaer Weg (Weg 16) sagen, der ja mit dem Heringer Weg lange Zeit parallel läuft.
Panorama Nach einigen An- und Abstiegen bietet sich an einer Bank (Es war lange Zeit keine da.) rechter Hand ein schönes Panorama auf die Goldene Aue mit dem großen Stausee Kelbra, der zur Hälfte wohl zu Thüringen und Sachsen-Anhalt gehört. Wir haben an dieser Stelle den Höhenzug der Windleite überquert. Der Ort Hamma liegt zwar in Blickrichtung, ist aber im Tal nicht zu sehen.
Bald kann man auch linker Hand schon auf Heringen und sogar bei nicht zu diesigem Wetter bis nach Nordhausen sehen. Hier allerdings nicht im Bild.
Kaiserweg Haben Sie den ersten schönen Ausblick an der Bank genossen? Schon ca. 200 m weiter müssen Sie diesem Weg folgen, der nach rechts abzweigt. Jetzt geht es erst mal längere Zeit wieder bergab Richtung Hamma. Bildergalerie Hamma (Seite öffnet im separatem Fenster) Beachten Sie später in diesem kleinen Dorf das gut erhaltene historische Straßenpflaster und die gepflegten Fachwerkhäuser. Dorfschänke Tel (036333) 62619.
Hamma Bald schon ist Hamma erreicht. In den Ort hinunter und wenden Sie sich dann nach links der Hauptstraße nach (vorbei an der Gemeindeverwaltung) bis Sie zur Kirche kommen. Hinter der Kirche biegen Sie nach rechts ab. Anschließend müssen Sie den etwas unscheinbaren linken Weg wählen. Leider steht kein Wegweiser. (Der Weg rechts am Friedhof vorbei führt leider in die falsche Richtung. In der Mitte zwischen beiden Wegen geht noch ein Privatweg hoch. Aufpassen!

Ab jetzt geht es beim Wandern so richtig zur Sache. Vorbei an Viehweiden, geht es bald 2 km teils sehr steil (bis 20%) nur noch bergan. Nutzen Sie auf der halben Strecke die Bank und Schutzhütte zum Ausruhen.
Dafür aber werden Sie mit einem grandiosen Panoramablick belohnt. Man kann weite Teile der Goldenen Aue überblicken, und selbst Nordhausen und bei Guter Sicht der Brocken sind zu erkennen.
Abzweig Noch bevor der höchste Punkt erreicht ist, geht es an dieser Bank links in einen Hohlweg, der am Anfang wegen seiner Neigung nach links sich sehr schwer laufen lässt, aber wenigstens 200 m lang eben ist.
Dann geht es so richtig bergab. In einem weiteren Hohlweg ist der Weg durch viel altes Laub recht mühsam. Danach geht es an einer Koppel entlang eine Wiese runter, bei der man schon bei trockenem Wetter so seine Probleme hat. Hier lohnt sich tatsächlich ein Wanderstock. Aber jetzt ist auch das Schlimmste des Weges geschafft.
Abzweig Links kommt der Auleber-Weg (Weg 13) aus Richtung Schersental und rechts kommt der Wezel - Weg (Weg 2) ins Tal. Und von rechts, im Bild nicht zu sehen, kommt der Kaiserweg (Weg 16) aus Richtung Hamma. Ab jetzt geht es gemeinsam den einen Kilometer bis zum Schloss nach Auleben.

Das Europadorf Auleben wurde vor 1178 Jahren erstmals urkundlich erwähnt. Streifen Sie ruhig mal durch den Ort mit seinen vielen Fachwerkhäusern und alten Rittergütern.

Neuer Rüxleber Hof Gleich in der Ortsmitte findet man rechter Hand den "Neuen Rüxleber Hof" (gleich neben dem Friseurladen), ein Heimatmuseum.
www.museum-auleben.de Seite öffnet im separaten Fenster

Gleich rechts vom Hof geht es vorbei zum Humboldtschen Schloss. Wilhelm von Humboldt lebte hier von 1792 bis 1793 mit seiner Familie.
Humboldtsches Schloss Gleich 50 m weiter trifft man auf das Humboldtsche Schloss, das gleichzeitig die Gemeindeverwaltung von Auleben ist, oder war.

Sogar einen schön gemauerten Brunnen kann man bewundern.

Weitere Bilder vom Schloss und Informationen zur Region unter:
www.tourismus-goldeneaue.de (Seiten öffnen im separatem Fenster!)
Wezel-Ecke Wenn man vor dem Schloss stehend links herumläuft, kommt man zum eigentlichen Eingang.

Ich hatte jedoch Pech, weil sich die Hausmeisterin verletzt hatte und krankgeschrieben war, durfte, ich nur mal einen Blick ins Gebäude werfen. Somit war mir der Zugang zur Wezelecke leider auch versperrt. Man sollte sich also lieber vorher anmelden, damit man nicht unverrichteter Dinge abziehen muss. www.auleben.de

Wer sich Zeit nimmt, steigt auch noch zum Bismarckturm auf. Siehe Weg 16 Infos zum Bismarckturm Auleben Seite öffnet im separaten Fenster.
Rückweg Zurück geht es erst mal 100 m bis zu diesem Punkt. Hier kann man sich entscheiden, eventuell einen Naturlehrpfad zu besichtigen.
Wir wandern jedoch jetzt weiter Richtung der Ortschaft Badra noch auf dem Kaiserweg. Es geht jetzt rechts runter bis zur Gaststätte "Goldene Aue" (036333) 6 12 90 . Vor der Gaststätte geht es rechts weiter in die Straße der Einheit.
Badra Nach gut 150 m taucht an einem Wegweiser zum ersten Mal dieses Zeichen auf. Obwohl der Kaiserweg aucht durch Badra geht, wurde er an einigen Wegweisern nicht meht erwähnt. Dafür wurde aber immer dieser Wegweiser nach Badra lückenlos verwendet, so dass man sich nach Badra nicht mehr verlaufen kann.

Wer den Bismarck-Turm besichtigen möchte, muss in der Straße der Einheit rechts ab den Weg Richtung Kirche nehmen (War glaube ich die Schulstraße.).
Abzweig 2 Am Ende der Straße der Einheit geht es in einem Feldweg weiter. Links geht es Richtung Stausee Kelbra. Wir nehmen den Weg rechts. Schon 50 m weiter kann man rechts zum Heidemaul-Weg (Eine etwas längere Variante als bei mir im Weg 9 beschrieben.) abbiegen. Nach Badra geht es aber erst 200 m weiter ebenfalls recht ab.

Jetzt geht es leicht ansteigend durch das Naturschutzgebiet Solberg. Bei viel Glück kann man die Kreuzkröte oder die Schlingnatter (ungiftig) beobachten. oder Sie selbst werden durch Baumfalke, Rotmilan, Neuntöter, Baumpieper, Steinschmätzer oder Pirol beobachtet. Das man die Tiere nicht unnötig stört, oder gar Pflanzen ausreißt, sollte selbstverständlich sein.

Auf halbem Wege zwischen Auleben und Badra (Entfernung 4 km) steht eine Schutzhütte.
Landgasthaus Ehe man sich versieht, kommt man oberhalb von Badra (Kyffhäuserkreis) an. Sehenswert die Heilig Geist Kirche (schöne Fresken)aus dem Jahre 1712 im Ort und in Ortsmitte der "Blaue Stein", ein eiszeitliches Geschiebe. Jetzt geht es hinunter in den Ort, und man kommt sehr praktisch an einer Gaststätte raus (Bild mit Blauem Stein).
Zum Landgasthaus: Tel 03632/6023881 (Mo-Fr. ab 9:00 Sa. und So ab 10:00 geöffnet.

Rückweg: Zurück nach Sondershausen geht es auf dem Badraer Weg Weg 12 (Natürlich in Entgegengesetzter Richtung.)

Tipp: Die angrenzende Badraer Schweiz ist ein eigener Besuch Wert. Als Teil des "Naturpark Kyffhäuser" ist es eine Gipskarstlandschaft des Zechsteins und am Nordrand noch mit aktivem Erdfallgebiet.

Ich hoffe, Sie hatten Spaß an diesem Wanderweg.

 

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