![]() |
![]() |
| Home | Pflanzen | Tiere | Fossilien | Mineralien | Sonstiges |
Fossilien aus dem Kyffhäuserkreis/Thüringen und Umgebung
Fossilien aus der Privatsammlung
|
|||||||||||||||||||||||||||
| Psaronius(versteinertes Holz)/Rotliegendes/Kyffhäuser Versteinertes Holz ist ja im Kyffhäuser schon sehr lange bekannt. Mit sehr schönen Exemplaren hat das Haus Schwarzburg/Rudolstadt ihren Schlosspark im Rudolstädter Schoss verschönert. All diese riesigen Exemplare wurden damals extra aus dem Kyffhäuser dort hin transportiert. Bis zum heutigen Tage wurde der versteinerte Wald vom Kyffhäuser selbst von der Wissenschaft sehr stiefmütterlich behandelt. Das einige sehr seltene Exemplare in unserer Region geblieben sind, haben wir unter anderem einigen Privatsammlern zu verdanken. |
![]() (Psaronius(versteinertes Holz)/Rotliegendes/Kyffhäuser) |
| Dadoxylon saxonicum/Rotliegendes/Kyffhäuser In meiner Sammlung können nach Absprache ständig sehr schöne versteinerte Hölzer aus dem Kyffhäuser besichtigt werden. Diese Hölzer entstanden in der Zeit des Rotliegenden vor etwa 280 Mio. Jahren. |
![]() (Psaronius(versteinertes Holz/Rotliegendes/Kyffhäuser) |
| Palaeoniscum freieslebeni/Perm/Mansfeld Palaeoniscum ist ein sehr enger Verwandter von Paramblypterus und trägt den Beinamen " Kupferschieferhering" weil er mit einer Fundhäufigkeit von über 90 % der am häufigsten gefundene Fisch überhaupt im Kupferschiefer ist. Palaeoniscum war aber im Gegensatz zu Paramblypterus ein Bewohner des salzigen Zechsteinmeers, welches vor etwa 260 Mio. Jahren unsere Region bedeckte und aus dem die heute noch überaus wertvollen Salzlagerstätten unserer Region entstammen. |
![]() (Palaeoniscum freieslebeni/Perm/Mansfeld) |
| Paramblypterus gelberti /Rotliegendes/Pfalz Paramblypterus ist der wohl meist bekannte Fisch aus dem Rotliegenden. Sein Lebensraum beschränkte sich auf die Süßwasserbereiche. Diese Fische haben meist glatte Schuppen und schwache, stiftförmige Bezahnung. Paramblypterus ernährte sich überwiegend von Plankton und Algen. Diese wunderschönen Fische sind leider nur noch aus alten Sammlungsbeständen zu bekommen, da in den üblichen Fundgebieten die Denkmalschutzgesetze das Suchen verbieten. |
![]() (Paramblypterus gelberti /Rotliegendes/Pfalz) |
![]() (Branchiosaurus-Hinterleib/Rotliegendes) |
![]() (Branchiosaurus-Vorderleib/Rotliegendes) |
| Diese kleinen aber überaus schön erhaltenen Amphibien lebten an kleinen Seen und Tümpeln vor etwa 280 Mio. Jahren. Bei kurzzeitigen starken Veränderungen des Lebensraumes kam es zu Massensterben und zur Einbettung aller zu Boden gesunkenen Tierleichen in den Seeablagerungen. Deshalb sind diese Amphibien in manchen Rotliegendschichten massenhaft anzutreffen. Auch alle anderen Tiere in diesem Lebensraum waren von diesem Massensterben betroffen, so kann man in den gleichen Schichten auch den bekannten Fisch Paramblypterus nicht selten finden. | |
| Micromelerpeton Es handelt sich bei diesem Exemplare ebenfalls wie bei Branchiosaurus um molchähnliche Tiere die kaum länger als 21cm wurden. Bei dem abgebildeten Exemplar lassen sich sehr deutlich die kleinen aber spitzten Zähne sehr schön erkennen, was auf eine räuberische Lebensweise hinweist. |
![]() (Micromelerpeton-Vorderleib/Rotliegendes) |
![]() (Zähne von Mastodonsaurus/Trias) |
![]() (Rückenwirbel von Mastodonsaurs/Trias) |
| Mastodonsaurus Mastodonsaurus war ein etwa 2 Meter langer Lurch mit riesigen Reißzähnen. Das Tier lebte in Seen, Tümpeln, Mooren und stillen Buchten, wo er allerlei größeren Beutetieren nachstellte. In einem etwa 20 cm mächtigen Ton/Mergelband fand ich diese Belegstücke von Mastodonsaurus. Die Bergung der Fundstücke gestaltete sich überaus schwierig, da die Stücke sehr porös und zerbrechlich waren und vor der Bergung mit reichlich Sekundenkleber getränkt werden mussten. |
|
![]() (Wollnashorn - Zähne) |
>(Bisonzahn) |
![]() (Geweihfragment vom Rentier) |
![]() (Geweihfragment vom Riesenhirsch) |
| In den letzten Eiszeiten und den dazwischen liegenden Warmzeiten war die Tierwelt in unseren Breiten deutlich anders als heute. So lebte in den größeren steppenartigen Gebieten eine Reihe von Tieren die heute hier nicht denkbar sind. So waren große Wildpferd- und Bisonherden keine Seltenheit. Auf der alljährlichen Wanderung von den Sommerweiden, im Gebiet heutigen Nordsee, zu den Winterweiden, im Alpenraum kamen jedes Jahr viele Mammutherden am Kyffhäuser vorbei. Rentiere, Riesenhirsche und Wollnashörner waren damals auch hier beheimatet, was im Folgenden mit Belegfunden aus dem Kyffhäuserkreis gezeigt werden soll. | |
Nähere Informationen unter www.kyffhaeuserbergbau.de.vu
| Wer auf dem Immenröderweg von Sondershausen durch die Hainleite nach Immenrode wandert, sollte die Augen auf machen, vielleicht findet er auch mal solche Ceratiten. | ![]() |
|