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Brückental - Auleben - Hamma - Hammatal - Brückental   Zurück

Einleitung

Wichtigste Tourdaten:

Streckenlänge: 22,5 km:

Summe der Anstiege 293 m

Kennzeichen K 2


Hinweis:
Der Radwanderweg führt in weiten Strecken auf gewalzten Sand- und Schotterwegen. Durch Auswaschngen in den letzten Jahren sind auf einigen Abfahrten,z.B. Windleite in den Ort Auleben hinein und Windleite in den Ort Hamma hinein, durch viele lose Schotterstellen gefährliche Wegstrecken entstanden. Wer hier nicht aufpasst, und schneller als langsame Schrittgeschwindigkeit wird, kommt kaum noch zum Stehen. Meines Erachtens sollten den Weg meiden, oder aber unbedingt darauf achten, dass man diese gefährlichen Wegabschnitte im Interesse der Kinder runterläuft. Möglichst breite Profilreifen sind von Vorteil. Für Rennräder und Tourenräder mit sehr schmalen Reifen ist der Weg völlig ungeeignet.

Sehenswürdigkeiten/Informationen zur Radwanderroute

Natur:
Das man beim Wandern in der Natur auch mal Hase, Reh oder Fuchs sieht, ist normal. Es gibt hier aber auch einige Pflanzen und Tiere, die nicht so alltäglich sind. Hier können Sie sehen, was es für Besonderhaiten gibt, insbesonders bei den Pflanzen.
Natur am Wanderweg

Sondershausen:

  • Kreisstadt Kyffhäuserkreis an der Wipper mit ca. 20.000 Einwohnern 198 m NN
  • Ehemaliges Residenzschloss der Grafen und Fürsten von Schwarzburg - mit Schlosskapelle, Schlossmuseum und Liebhabertheater - Schlosspark - Achteckhaus Schloss Sondershausen
  • Historische Altstadt mit Landratsamt, Rathaus und Alter Wache am Markt - Trinitatiskirche und Gottesacker mit Wezelstein - Ruine Cruciskirche
  • Erlebnisbergwerk, Loh mit Lohorchester, DRK-Krankenhaus
  • Eingeschlossen von den Bergrücken Windleite und Hainleite mit Frauenberg und Possen (Spatenbergturm, Rondell, Sängerwiese, Jüdischer Friedhof, Wildgehege, Possenturm und Possen Gaststätte
  • Ortsteile Großfurra, Berka und Oberspier
  • Bekannt ist in Sondershausen der Püsterich durch die Sage "KAISER FRIEDRICHS HOFGESINDE" Mehr Infos Klick hier! Seite öffnet im neuen Fenster!
  • Eine Sage beschäftigt sich mit dem "Ursprung der Grafen von Schwarzburg" Mehr Infos Klick hier! Seite öffnet im neuen Fenster!
  • Bildergalerie Sondershausen (Seite öffnet im separatem Fenster)

Auleben:

  • Europadorf Auleben, Kreis Nordhausen
  • Humboldtsches Schloss
  • Heimatmuseum Rüxleber Hof
  • Wenn Sie Ende Oktober/Anfang November in Auleben sind, sollten Sie unbedingt zum benachbarten Stausee Kelbra wandern. Um diese Zeit ist dieser Stausee ein Sammelpunkt für Kraniche, die nach Süden ziehen werden. Von den Solewiesen aus läßt sich dieses Naturereignis am besten beobachten.
  • Nächster Bahnanschluss Heringen oder Görsbach
  • Bildergalerie Auleben (Seite öffnet im separatem Fenster)

Hamma:

  • Dorf Kreis Nordhausen
  • Nächster Bahnanschluss Heringen oder Görsbach
  • Schöne Fachwerkhäuser, historisches Straßenpflaster
  • Bildergalerie Hamma (Seite öffnet im separatem Fenster)

Fahrt zum Ausgangspunkt

Die Radtour beginnt am DRK-Krankenhaus in Sondershausen in der Hospitalstraße. Durch die gute Ausschilderung des Krankenhauses dürfte es kein Problem sein, den Ausgangspunkt zu erreichen.

  1. Wer seine Räder mit dem Fahrzeug mitbringt, kann die Parkplätze P1, P2, P3 und P4 (siehe Skizze Startseite Wandern) nutzen.

    In meiner anschließenden Skizze habe ich mal zentrumsnah 4 Dauerparkplätze aufgeführt.

    • P 1 : Parkplatz Festplatz in der Frankenhäuser Str. direkt am Kaufland. Wenn nicht gerade Schausteller den Platz beherrschen, gibt es hier immer eine Parkmöglichkeit. Weg bis zum Marktplatz ca. 12 Minuten.
    • P 2 : Parkplatz Volksplatz (Crucisstraße). Hier gibt es auch meistens Platz. Der Parkplatz P2 hat einen großen Vorteil, weil an der Crucisstraße in Höhe des Parkplatzes eine Schautafel mit Stadtplan steht. Weg bis zum Markt ca. 8 Minuten über Crucisstr.- Planplatz-Wezelstr. Minuten (Wer an Schaufenstern stehen bleibt, braucht etwas länger.
    • P 3 : Parkplatz am Krankenhaus in der Hospitalstraße. Beachten: Ein Teil ist Kurzzeitparkern vorbehalten! Weg zum Markt ca. 5 Minuten durch den Park oder mit neuer Wipperbrücke auch ca. 8 Minuten über Planplatz - Wezel - Str. Ist aber leider oft überfüllt.
    • P 4 : Wohnmobil - Parkplatz in der Hospitalstraße. Der Parkplatz P4 ist speziell für Wohnmobile gedacht, weil mit Stromanschluss. Hier muss man ca. 10 Minuten bis zum Markt rechnen. Entlang der Kleingartenanlage geht es über die Holzbrücke durch den Schlosspark direkt zum Markt.
    Ich hoffe, dass Sie meine Zeichnung deuten können.

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  2. Wer mit der Bahn gekommen ist, fährt dann mit dem Rad vor zur Bundesstraße 4 Erfurt-Nordhausen und biegt dann nach links auf die B4 Richtung Nordhausen - Stadtzentrum Sondershausen ein. Die ersten 400 m sind am gefährlichsten, weil kein Radweg vorhanden ist. Wenn die B4 dann in einem großen Bogen Richtung Nordhausen abzweigt (Lohberg), beginnt dann auch ein Fahrradweg, der allerdings 2 Mal die Straßenseite wechselt.
    Nach Überqueren der Wipperbrücke biegen Sie dann am "Kreisel" gleich rechts in die Hospitalstraße Richtung Bad Frankenhausen ein. Nutzen Sie in der Hospitalstraße den auf der linken Fahrbahnseite liegenden Radweg.

  3. Nicht ganz so leicht zu merken, aber wesentlich sicherer (vor allem mit Kindern) ist folgender Weg:
    Wenn man aus dem Bahnhof Richtung Stadt rauskommt, zweigt gleich nach links ein kleiner Fußweg (Rad schieben!) ab. Nach 50 m kommt man auf eine wenig befahrene Straße (Jechaburger Weg) und fährt nach rechts den gesamten Jechaburger Weg hinab, bis die Straße auf die B4 einmündet. Dort absteigen und vorsichtig die dort unübersichtliche B4 überqueren. Nach links geht es dann den Berg hinab auf dem gekennzeichneten Radweg weiter.

  4. Alternativ (gilt für 2. und 3.) kann man in Höhe des ALDI-Markts vom Radweg auf der B4 nach rechts abbiegen und durch den Park fahren. Am Ende des Parks sieht man schon links das Krankenhaus liegen, und muss nur noch die Fußgängerbrücke über die Wipper überqueren. die Vorteile sind groß, weil man das nochmalige Überqueren der B4 spart und im Park die Luft etwas besser ist.

Tourbeschreibung

Brückental - Auleben - Hamma - Hammatal - Brückental

Friedhof Vom Haupteingang des DRK Krankenhauses (ca. 200 m NN) blickt man direkt auf den weiteren Verlauf des Weges, denn am Wanderwegweiser geht es nach links ins Brückental. Vorbei an Friedhof und den wunderschönen Gartenanlagen geht es jetzt fast nur noch gerade aus und am Anfang noch sanft ansteigend bis zum Pfaffenteich.
Haardt Auf dem Bergrücken (Haardt)zur linken Seite sind noch Naturbelassene Wiesen zu sehen. Es soll aber mal früher Ackerland bzw. Berggärten gewesen sein.
Trift Der Bergrücken (Trift) zur rechten Seite ist schon seit Ende der Gartenanlagen mit Wald bestanden. Ab und zu laden Bänke zum Verweilen ein.
Abzweig An diesem Abzweig kommen von der Haardt 2 Wanderwege (im Bild links) herunter. Es sind der Wezel - Wanderweg und der Windleite - Wanderweg. Jetzt laufen alle 3 Wanderwege eine zeitlang auf gemeinsamen Pfad (im Bild nach rechts). Dabei macht der Weg einen großen Bogen um den Schinderkopf (353 m NN) zur Rechten.
Friedhof Noch vor dem Pfaffenteich zweigt an dieser Stelle nach links Richtung Auleben der Wezel - Wanderweg ab. Wir gehen aber weiter Richtung Pfaffenteich.
Friedhof Immer wieder zweigen nach rechts recht zugewachsene Waldwege ab, die hinauf auf die Trift führen. Leider sind diese Wege of schwerbegehbar und mit Gras zugewachsen. Aber wir bleiben auf dem bequemeren Hauptweg Richtung Pfaffenteich.
Pfaffen Teich Jetzt ist der Pfaffenteich, der von Quellwasser genährt wird, erreicht. Damit sind wir doch schon auf 300 m NN aufgestiegen.
Die ursprünglich 3 Fischteiche, wurden schon vor Jahrhunderten von Mönchen angelegt. Auch jetzt noch sind hier Angler am Werke. Noch vorhande Wehre von den restlichen Teichen konnte ich allerdings nicht finden.
Eiche Direkt am Wege steht diese riesige Eiche, die vielleicht schon von den Mönchen gepflanzt wurde. Mit einem Stammdurchmesser von fast 2 Metern dürfte Sie eine Höhe von über 20 Metern haben.

Abzweig An dieser Stelle geht es jetzt nach links auf dem Windleite-Wanderweg weiter, während nach rechts der Pfaffenteich-Rundweg zum Wilden Mann (einer Schutzhütte) abzweigt.

Bald ist der Aussichtspunkt Schöne Aussicht und der Gipfelpunkt des Weges erreicht.
Blick Genießen Sie erst den Blick auf den Kyffhäuser mit dem Fernsehturm Kulpenberg. Im Bild ganz links geht es bergab durchs Auleber Loch nach Auleben. Siehe Kreuz links am Bildrand.
Doppelweg Eine Weggabelung und kein Wegweiser. Wenn Sie sich ab jetzt immer schön rechts halten, kommen Sie gut nach Auleben. Und nicht unruhig werden, denn ab jetzt gibt es über eine längere Strecke keine kleinen Markierungsschildchen an den Bäumen.
Abzweig Links kommt der Auleber-Weg (Weg 13) aus Richtung Schersental und rechts kommt der Wezel - Weg (Weg 2) ins Tal. Und von rechts, im Bild nicht zu sehen, kommt der Kaiserweg (Weg 16) aus Richtung Hamma. Ab jetzt geht es gemeinsam den einen Kilometer bis zum Schloss nach Auleben.

Das Europadorf Auleben wurde vor 1178 Jahren erstmals urkundlich erwähnt. Streifen Sie ruhig mal durch den Ort mit seinen vielen Fachwerkhäusern und alten Rittergütern.
Neuer Rüxleber Hof Gleich in der Ortsmitte findet man rechter Hand den "Neuen Rüxleber Hof" (gleich neben dem Friseurladen), ein Heimatmuseum.
www.museum-auleben.de Seite öffnet im separaten Fenster

Gleich rechts vom Hof geht es vorbei zum Humboldtschen Schloss. Wilhelm von Humboldt lebte hier von 1792 bis 1793 mit seiner Familie.
Humboldtsches Schloss Gleich 50 m weiter trifft man auf das Humboldtsche Schloss, das gleichzeitig die Gemeindeverwaltung von Auleben ist, oder war.

Sogar einen schön gemauerten Brunnen kann man bewundern.

Weitere Bilder vom Schloss und Informationen zur Region unter:
www.tourismus-goldeneaue.de (Seiten öffnen im separatem Fenster!)
Wezel-Ecke Wenn man vor dem Schloss stehend links herumläuft, kommt man zum eigentlichen Eingang.

Ich hatte jedoch Pech, weil sich die Hausmeisterin verletzt hatte und krankgeschrieben war, durfte, ich nur mal einen Blick ins Gebäude werfen. Somit war mir der Zugang zur Wezelecke leider auch versperrt. Man sollte sich also lieber vorher anmelden, damit man nicht unverrichteter Dinge abziehen muss. www.auleben.de

Wer sich Zeit nimmt, steigt auch noch zum Bismarckturm auf. Siehe Weg 16 Infos zum Bismarckturm Auleben Seite öffnet im separaten Fenster.

Hamma Nach Besichtigung des Ortes geht es, an der Gaststätte "Goldene Aue" (036333)61290 vorbei, auf der Landstraße Richtung Heringen weiter. Nach ca. 1,5 km nach links über einen Landwirtschaftsweg nach Hamma fahren.

Achten Sie im Ort auf das alte Kopfsteinpflaster und die schönen Fachwerkhäuser. Dorfschänke Tel (036333) 62619. Am Ortsende geht es steil berauf. Auf dem Kaiser-Wanderweg geht es jetzt noch mal auf den Kamm der Windleite.
Panorama Auf dem Kamm der Windleite stoßen wir auf den Heringer-Weg und biegen nach links Richtung Sondershausen ab. Abgesehen von einigen kleinen Zwischenanstiegen geht es jetzt nur noch geradeaus durch das Hammatal Richtung Sondershausen.

Genießen Sie aber vorher noch das Panorama mit Blick über die Goldene Aue und den Stausee Kelbra.
Kreisel Ab Ende des Waldes geht es durch eine herrliche Kastanienallee weiter vorbei am Hammateich in die Hammatalstraße.

Noch vor dem Kreisel fahren Sie auf dem Radweg nach links in die Hospitalstraße Richtung Bad Frankenhausen und kommen direkt zum Krankenhaus und unserem Startpunkt zurück.

Ich hoffe, Sie hatten Spaß an meiner vorgeschlagenen Route und bald ein Wiedersehen auf dem Wanderweg selbst.

Hinweis 1: Ihr GPS-Gerät muss in der Lage sein, den Track aus der GPX-Datei zu laden und anzuzeigen und idealerweise diesen Track auch verfolgen, entweder mit einer Routing- oder einer Track-Back-Funktion.
Das GPS-Signal kann durch ungenügenden Empfang verfälscht werden, speziell in Städten und Wäldern, sowie entlang von Steilhängen, Felsen und grossen Gebäuden. Ich übernehme daher keine Garantie, weder für die Richtigkeit der Daten noch für das Funktionieren der Geräte und Programme.

Bei Problemen konsultieren Sie bitte die Handbücher der entsprechenden Komponenten.
Die Abweichungen können bis zu 100 m betragen! Das ist auch bei Kartendarstellungen zu beachten. Der Wanderer ist also angehalten, auch nach Wanderwegweisern und Wegmarken zu schauen! Zu beachten ist auch, dass von GPS-Geräten ermittelte Wegelängen auf Basis Luftlinie ermittelt werden.

Bei vielen An- und Abstiegen können die wahren Weglängen deutlich länger sein! Einen Richtwert über die wahre Länge erhalten Sie, wenn ermittelte Weglänge und die Summe der Auf- und Abstiege addieren.

 

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