| Skiwandern in und um Sondershausen |
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Einleitung
Eigentlich mehr "nein" als "Ja". Die Schneebedingungen sind wegen der geringen Höhenlage der Stadt (um 200 m) und der umliegenden Berge (um 400 m) meist unzureichend. Aber auch bei ausreichend Schnee sind die meisten der nachfolgend aufgeführten Wanderrouten wegen der Höhenprofile der Wanderwege nicht besonders geeignet, da die An- und Abstiege teilweise recht heftig sind und einiges Können beim Skilauf voraussetzt werden muss.
Meine Tipps:
- Wenn die Schneebedingen es zulassen ist der Heringer-Weg (in der Beschreibung Weg Nr. 7) in weiten Teilen sehr gut zum Skiwandern geeignet. Ausgangspunkt ist die Gaststätte "Stille Liebe" in der Hammatalstraße, weil man am Hammateich eigentlich immer einen Parkplatz findet. Der lange Weg durch das Hammatal geht zwar immer leicht bergan, ist aber auch für Laufanfänger gut zu meistern. Nach erreichen der Waldkante werden die An- und Abstiege dann etwas heftiger. Hier muss der Laufanfänger dann entscheiden: Ein Stück die Skier tragen oder wieder umkehren.
- Ein weiterer geeigneter Skiwanderweg ist der Blutbuchenweg (Weg Nr. 19) der seinen Ausgangspunkt in Oberspier hat. Von der Gaststätte "Sonne" geht es erst mal ein längeres Stück bergan. Ich bin die Strecke selbst noch nicht mit Skiern befahren. Als ich die Strecke mit meinem alten Fahrrad (ohne Gangschaltung) abgefahren hatte, hatte ich keine Probleme. Spätestens ab Waldkante geht es nur noch flach weiter.
- Ein sehr geeigneter Skiwanderweg ist der Rohrteich-Rundweg (Weg Nr. 23) der seinen Ausgangspunkt am großen Parkplatz Possen hat. Der Weg ist in weiten Teilen sehr flach bzw. nur mit geringen Steigungen (Gefällestrecken). Mit einer Ausnahme. Wenn man den Rundweg vollenden will, muss man wohl ca. 300 bis 500 m zu Fuß gehen (ich zumindest). Denn die Abfahrt zum Liedengraben und der nachfolgende Anstieg bedarf doch sehr guter läuferischer Fähigkeiten. Wer am Schwuckensee einfach wieder umkehrt, hat aber auch einen sehr schönen Skiwanderweg erlebt.
- Gut trainierte Skiläufer finden mit dem Immenröder-Weg (Weg Nr. 34) eine echte Herausforderung. Es geht nämlich mehrere Kilometer bis zum Immenröder Tor nur bergauf. Zwar nicht ausgesprochen steil, aber es gibt eben auch kein flaches Stück zum Ausruhen. Ab dem Immenröder Tor ist dann aber recht flach. Für geübte Skiläufer macht der Rückweg dann Spaß, weil man ja wieder kilometerweit bergab rutschen kann.
- Ähnlich gelagert ist der Hauptwanderweg (Weg Nr. 27) zwischen Possen und Hachelbich. Nur mit dem Unterschied, dass es vom Possen durch das Klappental kilometerweit nur bergab geht. Aber auch diese Variante ist denkbar: Lassen Sie sich auf dem Possen mit dem Auto hochfahren und auf den Skier geht es bis Hachelbich. Für den Rückweg nutzen Sie ab Hachelbich die Eisenbahn zur Rückfahrt nach Sondershausen.
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Meine Frau erreicht das Jagdschloss am Possen, wie nachfogend beschrieben.
Aufnahme vom 28.01.2006
Auf der flachen Possenwiese können Anfänger erst mal das Rutschen üben. |
Meine Tipps:
- Besonders die flachen Possenwiesen sind das richtige Terrain, um sich erst mal wieder an die schmalen Bretter zu gewöhnen. Aber auch für absolute Skianfänger hält der Possen schöne Strecken parat, die etwas von den ausgeschilderten Wanderwegen abweichen. Vom Jagdschloss vorbei am großen Possenparkplatz läuft man auch seinen Ski auf dem Hauptwanderweg (Blaues Kreuz) Richtung Osten. Wer noch nicht sicher auf den Brettern steht, biegt an der ersten großen Waldkreuzung (Schild 1421) nach rechts ab. Auf einer langen geraden Strecke kann man ohne große Höhenunterschiede wunderbar Skilaufen. Am Ende dieser Strecke trifft man auf die bekannte Kastanienallee und kommt wieder direkt am Jagdschloss Possen. Selbst für Anfänger ist die Strecke in gut einer Stunde zuschaffen.
- Wer schon bisschen besser auf den Brettern steht, starte ebenfalls am Possenparkplatz, läuft am Schild 1421 auf dem Hauptwanderweg bergab weiter. Wenn der Hauptwanderweg nach links zum Klappental abbiegt, läuft man stattdessen nach rechts in den Waldweg. Bald erreicht man auf dem Weg die Waldkante (schöner Blick Richtung Westerengel / Oberspier) und ca. 300 m weiter an der nächsten Kreuzung geht es nach Rechts auf der Kastanienallee wieder zum Jagdschloss. Beim Weg ab Waldkante läuft man auf dem Rohrteich-Rundweg (gelbes Quadrat). Die etwas größere Runde dauert auch nur ca. 1,5 Stunden. Also alles Strecken, die Kondition und Fitness fördern, aber nicht überfordern weil auch hier die Höhenunterschiede nur gering sind. Beide Strecken bin ich am Samstag, den 28.01.2006 selbst gelaufen.
Ich hoffe, Sie hatten Spaß an meinen Vorschlägen.
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