Werbung auf der Homepage
Mit der eigenen Homepage verdienen?

Ist Werbung sinnvoll?

Werbung auf der eigenen Homepage? Sie meinen: Nein Danke? Sicher, auch mich nerven ständig aufgehende neue Fenster, egal ob es ein Popup oder solche Werbung wie von Layer ist, die mit normalem Popup-Blocker nicht zu stoppen ist. Werbung kann aber auch den Sinn der Homepage unterstützen. Und wenn man dabei noch ein paar Cent dazuverdienen kann, ist es ja nicht verkehrt. Und Werbung kann eine Homepage in Ihrer Aussage durchaus unterstützen. Wer ein Homepage mit Reiseberichten betreibt, dem nimmt bestimmt keiner Übel, wenn ein Werbelink (außer Popup) auf einen Reiseanbieter verweist, der solche Reisen anbietet. Ich meine sogar, so ein Werbelink unterstützt den Sinn der Homepage.

Mit der eigenen Homepage verdienen?

Ja und nein! Wobei ich bei "Mit der eigenen Homepage verdienen" keinen installierten Warenshop meine, wo ja die Gewinne (so vorhanden) aus dem Verkauf der Waren stammen, sondern der Verdienst, der aus Zusatzwerbung stammt, wie Werbung mit Bannern, Textlinks, Popup oder dem Einbinden von komplett gelieferten Shops, wobei nur die eigene Homepage als Medium auftritt.

Ich kann zwar auf eine jahrelang Praxis hinsichtlich Verdienen mit der eigenen Homepage zurückblicken, muss aber sagen, dass meine Homepages mir als Hobby dienten und dienen, und nicht primär als eine Verdienstmöglichkeit. Aber sind wir mal ehrlich, wer hat es nicht gern, wenn das Hobby etwas abwirft, und sei es wie bei mir, dass wenigsten die Kosten für Internetzugang, Webspace und Domainkosten ausgeglichen werden und sogar etwas übrig bleibt. Dazu kommt, dass durch viele Bilder bei mir eh ein hoher Treffic entsteht. Aber ich kann alle User beruhigen, reich geworden bin ich nicht, und arbeiten gehen muss ich weiterhin. Und ich will auch gleich allen Interessenten den Zahn ziehen, dass man auf legalem Wege schnell zu ein paar Werbeklicks kommt. Wenn bei mir etwas rum kommt, dann stehen auch fast 2 Mio. Seitenaufrufe im Jahr dahinter. Welche Möglichkeiten gibt es?

Partner-Shops

Im Internet werden einige Partner-Shops angeboten, für die Sie nur den Raum auf der Homepage für den Aufruf in Form eines Banners bereitstellen müssen. Hier mein Beispiel mit Amazon



Wichtig bei solchen Partnersshops ist, dass Sie sich solche Partner aussuchen, bei der Sie Waren nicht selbst lagern und versenden müssen. Denn sonst gehen Sie meist große Risiken ein, dass Sie auf unverkaufter Ware sitzen bleiben. Um beim Beispiel Lycos-Parntershop zu bleiben, muss ich allerdings auch an merken, dass ich trotz guter Bewerbung mit Bannern auf meiner Homepage und vieler registrierter Klicks auf die Banner, noch keinen Umsatz erzeugen konnte! Ursache ist natürlich auch die Häufigkeit der Werbung von Lycos selbst auf anderen größeren Webauftritten. Wer die Werbung bereits bei den großen Portalen gesehen hat, wird auf kleinen Nebenseiten kaum Klick machen. Trotz vieler Klicks immer noch kein Umsatz? Bei Banner-Werbung hat man oft nur eine Klickrate von 0,1 bis 0,01 % (!), da kann man sich Ausrechnen, wie mühselig das ist, da ja nicht jeder Klick auch zu einem Einkauf führt.

Direktwerbung - Neckermann, Buch.de usw.

Man kann sich mit seinen Seiten auch auf solchen großen Portalen wie Neckermann, buch.de, bol.de, Amazon usw. direkt bewerben, ohne über Werbeagenturen gehen zu müssen. Nach einer Registrierung und Sichtkontrolle der Homepage des Beworbenen erhält man die Zusatzdaten und kann sich dann die entsprechenden Werbemittel in Größe, Form und teilweise sogar Farbe (Amazon) aussuchen und in die Homepage einbauen. Hier einige Beispiele die ich so auf meinen Webseiten so versteckt habe.

Aktuelle Buch-Highlights bei bol.de
Aktuelle Buch-Highlights bei buch.de

Während man bei einigen Portalen Kategorien bei den Werbebanner vorwählen kann (Neckermann z.B. nach Technik usw., kann man bei Amazon sehr konkret nach Stichworten und Medien bestimmen, welche Werbung eingeblendet wird, und so den Sinn der Homepage unterstützen. Beim Banner Amazon oben habe ich das Medium "Buch" und das Stichwort "Werbung" gewählt, und die angegebenen Titel steuert Amazon dann dynamisch bei, so dass ich mich darum nicht zu kümmern brauch, was eine große Erleichterung darstellt.
Die Bezahlung erfolgt immer nach Umsatz, d.h. der User muss über den Banner zum Shop gehen und dort Umsatz erzeugen. Häufig kann man noch verschiedene Umsatzmodelle auswählen, so auch bei Amazon.

Anmeldung: Über meine Werbebanner können Sie direkt zum Anbieter wechseln und in der Homepage ist dann ein Link zum Partnerprogramm (bei Neckermann links in der Navigation, bei Amazon ganz unten links.)

Internet Werbeagenturen.

Ein größere Programmvielfalt erreicht man allerdings mit Internet Werbeagenturen, die Affiliate Programme - Partnerprogramme anbieten. Der Verfahrensmodus ist bei allen Anbietern ähnlich.

  • Anmeldung auf der Webseite mit den üblichen Daten, sowie der Nennung und Beschreibung der Homepage, auf der die Werbung eingebunden werden soll, nach Aktivierung und Zusendung des Passwortes, kann die Arbeit beginnen.

  • Bei dem gewählten Affiliate Programm gilt es jetzt, die die zur Homepage passenden Partnerprogramme auszuwählen. Das muss mit sehr viel Sorgfalt geschehen. Dabei sind einige Punkte zu beachten:
    • Inhaltliches Zusammenpassen. Bei Erotikseiten muss man schon ganz schön suchen.
    • Pay per Klick - Dieser Anbieter zahlt für den Klick auf das Werbebanner, wenn sich die Homepage vollständig geladen hat.
    • Pay per Lead - Dieser Anbieter zahlt für jede Anmeldung, die über dieses Werbebanner erfolgt.
    • Pay per Sale - Dieser Anbieter zahlt nur für getätigten Umsatz, je nach Programm Festbetrag oder Prozentsatz des Umsatzes.
    • Die angebotene Form der Werbemittel muss stimmen, da manchmal HTML-Code oder manchmal Java-Script geboten wird.
    • Wichtig bei der Auswahl ist auch, wie viel Zeit Sie mit der Werbung zubringen wollen. Banner mit Aktionswochen bringen zwar mehr Geld, bedingen aber auch deutlich mehr Aufwand beim Auswechseln der Werbebanner.
    • Kleine Partnerprogramme und Neuanbieter sind oft günstiger, weil es eher zu einem Bannerklick kommt, als bei einem Partner wie Ebay, wenn man Pay per Lead gewählt hat, weil die halbe Welt bereits bei Ebay angemeldt ist. Da kann man schon warten, eher man einen Neuanmelder findet.
    • Man kann sich bei mehreren Partnerprogrammen anmelden und auch die Zahl der Werbebanner je Einzelwebseite unterliegt keinen Beschränkungen.


  • Der Werbepartner schaut sich dann in der Regel Ihre Homepage genau an, und entscheidet dann, ob es zur Partnerschaft kommt.

  • Nach dessen Bestätigung kann man sich dann die entsprechenden Werbebanner in seine Homepage einbauen.

  • Es bringt Ihnen nichts, wenn Sie sich bei Pay per Klick selbst Ihre eigenen Werbebanner anklicken. Höchstens einmal nach dem Einbau, um zu kontrollieren, ob alles funktioniert.

Die unterschiedliche Affiliate Programme unterscheiden sich in den Bedingungen nicht großartig. Fast genauso wichtig wie der Programmpartner ist der Einbau der Banner an der richtigen Stelle der Webseite, damit die Banner auch bemerkt werden! Drei Anbieter, mit denen ich zusammenarbeite, habe ich hier mal aufgeführt, wobei die Reihenfolge zufällig gewählt wurde.

James Adbutler

Auswahl aus zurzeit 250 Partnerprogrammen, wie Tchibo, Sixt, Yellowstrom. 5 Euro Startguthaben und ab 25 Euro erfolgt die Auszahlung. Günstig hier. Man kann mehrere eigene Homepages auf einer Anmeldung bearbeiten.



Anmeldung über oben stehenden Link.

Zanox

Ähnliche Bedingungen wie bei James Adbutler. Hier sind die Spitzenpartner Chip, Baur, Blume2000 usw.

Venice Beach Fitnessmode - Offizieller Online Shop

Anmeldung unter www.zanox.de.

Affilinet

Bei Affilinet musste ich jede Homepage einzeln anmelden, was etwas nervt, da man in der Regel auch 2 Newsletter bekommt. Hat aber bedeutende Partner wie Klingel, Expedia, ING Diba, Otto, Quelle usw., was aber nicht von Vorteil sein muss, weil sich viele schon bei Versandhäusern angemeldet haben, und bei Pay per Lead kaum sich noch etwas dreht.

Lastminute Reisen

Anmeldung unter www.affilinet.de.

Fazit:
Als Fazit kann man zu den oben genannten Programmen sagen, dass über Pay per Klick kleine Mengen an regelmäßigem Umsatz erzeugt werden und über Pay per Lead kaum etwas kommt, weil die meisten Banner bereits bei den großen Webseiten erschienen sind, ehe der Affiliate-Anbieter den Newsletter versandt hat, in dem man die neuen Programme vorstellt (und die Wochenabrechnung mit der Anzahl der Klicks, Leads und Sales meldet. Bei Pay per Sales sind bei mir noch keine großen Umsätze gekommen, so dass ich den 3 Jahren den Verdienst bei den oben genannten Partnern vernachlässigen kann.
Warum ich dann die Werbung noch nicht ausgebaut habe, weil ja doch jeder Werbeblock die Ladezeit der Homepageseite verlängert? Ich nehme Bannerwerbung als notwendige Unterbrechung, da eine durchgängig geschriebene Webseite schnell ermüdend wird. Teilweise nehme ich die Banner auch als Lückebüßer. Und einige Suchmaschinen vergeben kleine Pluspunkte, wenn die Homepage bedeutende Werbepartner enthält, da ja nicht unbedingt jeder Werbung betreiben darf.



Werbung bei Suchmaschinen

Einige Suchmaschinen bieten eigene Werbeprogramme an, die sich grundlegend von den oben genannten Bannerwerbungen unterscheiden, die ja meist sehr feste eingeschränkte Flexibilität haben und dem Nutzer einige Arbeit bei dem Austausch der Werbebanner bereiten.



Die Anmeldevorgänge sind zwar analog, aber bei den Suchmaschinenanbietern braucht man später nur noch den Platz für die Werbebanner frei zu halten. Nach Freischaltung sucht man sich die passende Größe und das zur eigenen Homepage passende Layout (Schriftfarbe, Hintergrand Farbe Rand) aus und nach Einbau sind die berühmten Textlinks ala Google fertig, wie oben zusehen. Und was das schönste daran ist, man muss sich ab jetzt um nichts mehr kümmern, und nur noch ab und zu beim Anbieter reinschauen, wie viel man so verdient hat.
Diese Suchmaschinenwerbung funktioniert so, dass der Anbieter die Seite ja sowieso schon indiziert hat, und dadurch genau weiß, welchen Inhalt die Seite hat. Beim Laden der Seite schaut der Anbieter automatisch in die Datenbank, wer hat zu welchem Thema Werbung zu welchem Zeitpunkt (Tageszeit) angemeldet und blendet automatisch den zugehörigen Textlink ein. Beispiel: Berichte ich in meiner Seite über den Grand Canyon, dann wird schnell nachgeschaut, wer hat Werbung zum Thema Grand Canyon gebucht, und Schwups habe ich ein ganzes Banner voll Textlinks in meiner Homepage die z.B. für Grand-Canyon-Touren werben, weil es da sehr viele gibt. Die Vorteile des gesamten Systems liegen auf der Hand
  • Der Homepagebetreiber muss nicht ständig aufpassen, ist meine Werbung noch aktuell

  • Ich kann als Homepagebetreiber mit dem Suchmaschinenanbieter vereinbaren, dass bestimmt Art der Werbung nicht eingeblendet wird. Beispiel: Homepage eines Hotels kann die Einblendung von Übernachtungswerbung unterbinden lassen.

  • Da der Suchmaschinenbetreiber selbst an der Werbung mitverdient, wird natürlich immer die Werbung eingeblendet, die den besten Umsatz bietet.

  • Auf Grund dieser Tatsachen muss man sagen, dass selten die gleiche Werbung auf der Homepage zu finden ist, mit Ausnahme kleiner Orte, weil aus diesen kleinen Orten kaum Werbung kommt.

  • Liegt keine passende Werbung vor, bleibt entweder der Platz frei, oder man kann z.B. bei Google vereinbaren, dass kostenlose Werbung für gemeinnützliche Organisationen eingeblendet wird.

Neben diesen Vorteilen muss man auch kleine Abstriche machen, die aber kaum ins Gewicht fallen, wie:
  • Meist dürfen maximal 3 Banner pro Seite eingeblendet werden.

  • Man wird gezwungen sauber zu programmieren, denn wer die Metatags (besonders bei Titel und DESCRIPTION) schlampig einbaut, wird sich vielleicht wundern, wenn die Werbung nicht optimal läuft.

  • In der Homepage muss immer genügend Text sein, weil sonst keine Werbung aus der Datenbank gesucht werden kann. Ein blankes Bild bringt keine Werbung.

  • Bei Bildern immer den "Alt"-Text bearbeiten, weil daraus auch Werbung ausgesucht wird.

Google AdSense

Google AdSense bietet für mich den besten Service auf diesem Gebiet. Die Banner laufen problemlos und seit auch die Überweisung auf das Konto möglich ist (vorher gab es immer einen Scheck auf Dollar ausgestellt, was beim Einlösen einige Abzüge brachte, weil die Banken kräftig zulangten. Man wird nicht reich, aber es bringt soviel ein, dass die Homepage und das Herum mehr als abgegolten wird. Und das eigentlich fürs Nichtstun.

Sie wollen sich bei Google anmelden? nehmen Sie den oben stehenden Link. Es lohnt sich für Sie.

Mirago

Einen ähnlichen Service will die Suchmaschine www.mirago.de bieten, kommt aber schon wegen des geringen Werbeaufkommens nicht annähernd an Google heran. Ich war sogar von Mirago angeschrieben worden, ob ich nicht die Werbung von Mirago in die Homepage einbauen könnte. Ich bin aber schon wieder am Überlegen, ob ich die Banner wieder rausnehme, da im Vergleich zu Google fast nichts rauskommt. Was ich bei Mirago in der Zeit von Ende Oktober 2005 bis Ende April 2006 real eingenommen habe, bringt mit Google an einem Tag! Wegen des Geldverdienens sollte man Mirago nicht nehmen.

Werbung von Mirago:



Fazit:
Wer eine gut besuchte Homepage hat, und wenig Zeit investieren kann, sollte zur Werbung AdSense von Google nutzen. Wer meint, unbedingt "reich" werden zu wollen, muss die Werbebanner aus den Affiliate Programms wählen, aber dabei viel Zeit für die ständigen Umbauten mitbringen.



Zurück zur Auswahlseite Webdesign.

Sportlernahrung, Sportbekleidung, Equipment - riesige Auswahl, günstige Preise - bei FitnessMaster!
Navigation am linken Rand fehlt? Klicken Sie hier zum Neuladen!   Zum Seitenanfang