Bilder und Grafiken vorladen
Preloader

Immer wieder kamen Fragen zum Problem des Vorladens von Bilder und Grafiken. War es früher noch recht häufig zu sehen, lässt es immer mehr in der Programmierung von Webseiten nach.

Warum eigentlich das Vorladen von Grafiken und Bildern? Durch die zwangsweise Größe der Bilddateien (gegenüber reinen Textdateien) bestimmen diese Dateien ganz wesentlich die Ladezeit einer Webseite bis zu ihrer vollständigen Darstellung. Gerade wer mit einem einfachen Modem surft ist doch schon mal schnell genervt, wenn sich die Seite nur zögerlich aufbaut, vor allem dann, wenn die Bilder nicht mal in der Größe vom Platz voreingestellt waren und das Layout sich nach dem vollständigen Laden nochmals völlig verschiebt. Deshalb wurde in der Startseite (Intro) gern ein so genannter Preloader eingebaut, oft gut zuerkennen an dem Ladebalken.
Was passiert dabei? Durch ein Script wird der Browser veranlasst, die Bilddateien der Homepage in den Cache (Zwischenspeicher) hoch zuladen. Wenn dann der Surfer die eigentlichen Hauptseiten öffnet, geschieht der Seitenaufbau wesentlich schneller, weil dann der Browser die Bilder sofort aus dem Cache in die Seite wieder einbaut, was natürlich wesentlich schneller geht, als wenn er sich das Bild erst vom Server mühsam und langsam über das Modem hoch laden muss.

Hier deshalb einge Vor- und Nachteile dieser Technik:



  • In der Zeit, in der die Bilder in den Cache geladen werden, kann der Surfer (Modem) mal schnell paar an der Dinge tun. Augen entspannen, Schreibtisch ordnen oder Toilette gehen usw., Modembesitzer haben sich da schon eine Strategie zurechtgelegt.

  • Da ich bisher nur Scripte für einen Preloader kenne, die auf Basis JavaScript funktionieren, ergibt sich das Problem, dass das Vorladen überhaupt nicht mehr funktioniert, weil viele User die Java-Funktion ihres Browsers aus Sicherheitsgründen völlig deaktiviert haben, oder Java nur auf wenigen bekannten Seiten zulassen.

  • Der Nutzen des Vorladens ist dann am Größten, wenn es nicht nur viele Bilddateien gibt, sondern diese auch noch im Einzelvolumen recht groß sind. Für einen DSL-Nutzer bringt das Vorladen kaum noch Nutzen, der dann noch sinkt, je schneller der DSL-Anschluss ist.

  • Zum Nachteil des Users wird der Preloader, wenn beim weitere Surfen auf der ersten Inhaltsseite der User feststellt, die Seite bietet überhaupt nicht den Inhalt an, den man als User erwartet hatte und klickt weg. Wer dann mit einem Modem unterwegs ist, hat im sonst die Wartezeit beim Hochladen der ganzen Bilder, und wer mit einem Volumentarif im Internet unterwegs ist, hatte Traffic, den er überhaupt nicht nutzen konnte. Denn

  • Preloader ohne Ladebalken können zur Falle werden, wenn sich der Webmaster bei der Dateibezeichnung des Bildes im Script verschreibt. Dann hängt sich die ganze Sache auf und der Nutzen ist dahin. Das Verschreiben passiert oft dann, wenn ein einzelnes Bild hinzugefügt wird, und das Script im Internet nicht auf Funktionalität überprüft wurde.

Aus dem oben gesagtem geht hervor, dass man sich als Webmaster schon mal richtig Gedanken machen sollte, was man seinem Besucher zumuten möchte. den Preloader nicht nur als Mittel einsetzen in der Form: Schaut mal was ich kann. Ich habe mich für meine Webseiten entschlossen, ihn nicht zu benutzen!

Man muss bei den Preloadern nicht das Fahrrad neu erfinden. Ich habe 2 Varianten als Link aufgeführt. Auf den beiden Seiten sind die Preloader im Script ausführlich beschrieben.

Preloder mit  Ladebalken:  Zur Webseite

Preloder ohne Ladebalken: Zur Webseite

 

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