Für Gewerbetreibende: Effektive Werbung im Internet!

Ist Werbung sinnvoll?

Werbung im Internet bringt das was? In jedem Fall, denn viele Firmen verkaufen ja teilweise ihre Artikel nur über das Internet.
Wichtigste Voraussetzung für effektive Werbung im Internet ist eine eigene, immer aktuelle Homepage. Denn egal welche Form der Werbung Sie wählen: Ziel ist ja immer den potentiellen Kunden auf Ihre Homepage zu bekommen. Denn Werbebanner gestalten, die nur die Information rüber bringen soll, besuchen Sie mich mal in meiner Firma in xxxxx und kauffen Sie dort yyy, wird nicht funktionieren. Der User möchte sich vorher informieren, was ihn dort erwartet. Deshalb ist für einen Gewerbetreibenden eine gutgestaltete Homepage Pflicht. Nur was versteht man darunter? Spätestens dann kann man sehen, dass die Vorschläge mancher Webdesigner über das Ziel hinaus schießen. Ein Gewerbetreibender braucht keine Spaßseite mit vielen Effekten, sondern eine solide Seite. Hier einige Tipps:

  • Achten Sie darauf, dass vor allem die Startseite eine kurze Ladezeit hat. Nichts nervt mehr, als ein quälender Seitenaufbau, insbesondere dann, wenn man nicht mal merkt, dass die Seite auch richtig gefunden wurde.

  • Vermeiden Sie zuviel neue Technik. Eine Homepage in Flash programmiert kann sehr schön aussehen, keine Frage. Wenn der User aber erst den neusten Flashplayer aus dem Internet runterladen muss, um Ihre Homepage überhaupt ansehen zu können, ist er meist schon genervt und kommt nicht wieder.

  • Ähnlich steht es mit JavaScript-Anwendungen in der Homepage. Aus Sicherheitsgründen unterbinden viele User in ihrem Browser die Ausführung von solchen Java-Programmteilen. Laut einem Internetdienst sollen es sogar schon 25 % der User sein! Ihre Homepage wird dadurch vielleicht nicht mal mehr richtig dargestellt und dann sieht es mit dem Verkauf meist trübe aus.

  • Halten Sie Ihre Homepage auf dem Laufenden. Wenn der User merkt, dass an Ihrer Seite seit Jahren nichts mehr geändert wurde, ist er schnell wieder weg.
    Zu Ihrer Sicherheit sollte der Kunde auch merken, dass die Preise Ihrer angebotenen Artikel aktuell ist. Und die Mühe müssen Sie sich schon machen, Ihre Preise auch wirklich aktuell zu halten und die Gültigkeit von Aktionspreisen zweifelsfrei anzuzeigen!

  • Persönlichkeit ist alles. Zeigen Sie ruhig Ihr Verkaufspersonal. Auch die Örtlichkeit sollte nicht vernachlässigt werden, damit der Kunde merkt wo er kauft. Einem Anbieter mit echtem Ladengeschäft traut man eher, als einem anonymen Verkäufer irgendwo im Netz.

Internet Werbeagenturen.

Eine Möglichkeit besteht darin, Kontakt mit eine der Internet Werbagenturen aufzunehmen, die Affiliate-Programme anbieten. Bevor sie jedoch Kontakt aufnehmen sollten Sie sich einige Punkte im Kopf vorher klarmachen:

  • In der eigenen Homepage muss der Inhalt klar sein. Will ich einen Kunden nur auf meine Seite locken, um ihm meinen Inhalt oder meine Leistungspalette des Unternehmens zu zeigen. Da kann für Firmen interessant sein, die keine Leistungen verschicken könnten, wie Handwerkerleistungen, Übernachtungs- und Tourismusangebote, um nur Beispiele zu nennen.
    Dann ist ein Programm Pay per Klick günstig. - Bei dieser Form zahlen Sie nur für den Klick des Users auf das Werbebanner, wenn sich Ihre Homepage vollständig geladen hat. In Zusammenarbeit mit dem Affilate-Programm legen Sie fest, wie viel Ihnen so ein Klick wert ist.

  • Muss man sich auf Ihrer Homepage erst anmelden, ehe man etwas zusehen bekommt dann ist folgende Variante sinnvoll:
    Pay per Lead - Hier müssen Sie nur zahlen, wenn sich der User vollständig mit seinen daten auf Ihrer Homepage angemeldet hat.

  • Betreiben Sie einen Verkaufsshop, dann ist es natürlich sinnvoll, die Bezahlung am entsprechenden Umsatz auszurichten.
    Diese Form nennt man Pay per Sale. - Dabei zahlen Sie für den getätigten Umsatz des Users, je nach Artikel einen Festbetrag oder Prozentsatz des Umsatzes. Auch legen Sie fest, ob auch bei späteren Umsätzen des geworbenen Kunden eine Provision gezahlt werden soll und wie hoch dieser Betrag sein soll.

  • Bei der angebotene Form der Werbemittel müssen Sie sich entscheiden, ob Sie manchmal HTML-Code oder manchmal Java-Script verwenden. Das hängt dann von dem entsprechenden Affilate-Programm und Ihrer Homepage ab. Bedenken Sie aber, dass User Die Anwendung von JavaScript aus Sicherheitsgründen oft unterbinden, und Ihre Banner dann oft überhaupt nicht wirken.

  • Der Gestaltung der Werbemittel kommt kommt eine wesentliche Rolle zu. Überlassen Sie die Gestaltung einem Profi, denn es ist dass wichtigste Bindeglied, dass der User Klick macht und überhaupt den Weg auf Ihre Homepage findet. Bieten Sie mehrere Banner (auch verschiedene Größen) und Textlinks an, damit der Webseitenbetreiber eine bessere Möglichkeit hat, die Werbemittel an seine Homepage anzupassen.
  • Schauen Sie sich die Webseiten an, in die Ihre Werbemittel eingebaut werden sollen. Nicht dass Sie später ein Imageproblem damit haben!

Zwischen den Formen Pay per Klick, Pay per Lead und Pay per Sale gibt es dann noch verschiedene Mischformen. Man muss sich hier am besten beraten lassen. Man kann zwar die Bedingungen später ändern, aber man kann man sollte durch zu viele Veränderungen nicht das wichtigste Bindeglied, den Webmaster, verärgern.

Die 3 größten Anbieter

Hier der Tipp, welches die größten Anbieter sind:





Nachteile bei Pay per Klick:
  • Pay per Klick über Werbebanner bei Werbeagenturen ist nichts für kurze Aktionen. Denn Sie werden nicht viele Webmaster begeistern, wenn dauernd die Werbebanner ausgetauscht werden sollen.

  • Das Werbebudget ist schwer planbar, weil man die Klickrate nur schätzen kann. Klickraten von 0,03 bis 0,3% (o,3% heißt auf 1.000 Bannereinblendungen machen 3 Besucher "Klick") bezeichnet man schon als gut. Da es große Spielräume gibt, kann der Etat aber schnell überschritten sein, den man sich ursprünglich gestellt hatte.

  • Da die Werbebanner erst von den Webmastern eingebaut werden müssen, kann es schon etwas dauern, so eine Kampagne Wirkung zeigt.



Werbung bei Suchmaschinen

Einige Suchmaschinen bieten eigene Werbeprogramme an, die sich grundlegend von den oben genannten Bannerwerbungen unterscheiden, die ja meist sehr feste eingeschränkte Flexibilität haben und dem Nutzer einige Arbeit bei dem Erstellen Austausch der Werbebanner bereiten.

Eine wichtige Einschränkung gibt es: Es geht nur Pay for Klick! An Hand von Google-Adwords will ich mal die Vorgehensweise kurz beschreiben. Genaue Details muss man sich dann beim Anbieter hinterfragen.

  • Man kann zwar grundsätzlich Werbebanner oder Textlinks einsetzen, wobei die Textlinks am häufigsten anzutreffen sind.

  • Der wichtigste Punkt bei dieser Werbeform ist die Auswahl der Keywords, der so genannten Schlüsselwörter. Mit diesen Keywords müssen Sie versuchen Ihr Unternehmen so gut wie möglich zu beschreiben. Sprich, welche Suchwörter müsste man in einer Suchmaschine eingeben, um Ihre Homepage zu finden.

  • Mit diesen Keywords werden Sie mit Ihrer Anzeige in die entsprechenden Suchseiten eingebaut, die ein User bei einer Google-Suche eingegeben hatte. Solche Anzeigen finden Sie in den Suchmaschinen oft als Sponsors-Link vor den eigentlichen Suchergebnissen, oder an der rechten Seite der Suchergebnisseiten.

  • Der große Vorteil gegenüber den Affilate-Programmen ist, Sie können Ihre Anzeigen auch örtlich auf Regionen und Städte (sogar Umkreis von 25 km) beschränken!
    Sie bieten Leistungen an, die zum Beispiel nur für den Großraum Dresden interessant sind? Kein Problem. Sie können festlegen, dass Ihre Anzeigen nur auf Webseiten zu sehen sind, die einen Bezug zu Dresden haben.
    Das mindert die Fehlklickrate, d. h. dass ein User nur Ihre Homepageseiten zufällig aufruft, weil er für Ihr Angebot viel zu weit weg wohnt.

  • Bei Werbung speziell auf Google-Maps können Sie sogar eine Anzeige schalten, die Ihr Bild enthält und sogar einen Kartenausschnitt, wie Sie zu finden sind.

Bei Pay er Klick gibt es aber noch einige andere Vorteile gegenüber einem Affilate-Programm:
  • Man kann Kampagnen, insbesondere wenn sie zeitlich kurzfristig sein sollen, besser steuern.

  • Man kann mit Google zum Beispiel steuern, dass die Werbeeinblendungen nur zu bestimmten Tageszeiten erfolgt. Fehlklicke durch Kinder kann man abends besser ausschalten.

  • Man kann sein Budget sehr genau festlegen und einhalten, weil es z.B. bei Google keine Mindestausgabe bei der Anzeigenschaltung gibt. Sowohl in der Bezahlung pro Klick, als auch in der Gesamtbelastung.
    Wenn Sie bei Google eingeben, Sie möchten im Monat nicht mehr als 10 Euro ausgeben, dann erfolgt eben beim Erreichen dieser Grenze keine Einblendung dieser Banner mehr und setzt auch erst im nächsten Monat wieder ein. Da es keine Jahresverträge gibt, können Sie nach Aufzehrung eines vorgegebenen Betrages auch die Werbung wieder abbrechen.



Nachteil hier: Der zuzahlende Betrag pro Klick regelt sich bei Google zum Beispiel aus Angebot und Nachfrage. Gibt es viele Werbekunden, die bei bestimmten Keywords eingeblendet werden wollen, dann steigt natürlich auch der Betrag pro Klick, den Sie als Werbender zu zahlen haben. Der gleiche Effekt tritt natürlich auf, wenn Sie unbedingt in einer bestimmten Region Ihre Anzeige platzieren wollen, die schon gut mit anderen Anzeigen gefüllt ist.
Trotzdem können Sie bei Google zum Beispiel die Kostenkontrolle behalten. Sie können dort auch einstellen, welchen maximalen Betrag Sie pro Klick zulassen wollen. Wird der Betrag überschritten, kommen Ihre Anzeigen allerdings auch nicht.

Google AdWords

Google AdWords bietet für mich den besten Service auf diesem Gebiet. Die Banner laufen problemlos. Auch wenn ich selbst "nur" Google AdSense benutze, kann ich bei meinen Seitenkontrollen, die ich ab und zu durchführe, feststellen, dass meist Seiteninhalt und beworbene Ortsnähe sehr gut übereinstimmen. Und ich sehe es dabei von mehreren Webseiten verschiedenen Inhalts auf diesem Gebiet.

Über Schlüsselwort können Sie genau steuern, in welchen Webseiteninhalten Google Ihren Textlink zeigt und genauso, in welchen Webseiteninhalt Google Ihren Textlink auf keinen Fall zeigen soll.
Beispiel:
Sie betreiben einen Shop über Artikel , die sich mit Jogging Bedarf umschreiben lässt. Also sind potentielle Jogger Ihre Zielgruppe. Bei Google geben Sie in Ihren Bestellung die Schlüsselwörter Jogging, Joggen, ... ein. Mit dieser Konstellation wird Ihr Google-Textbanner von Google in den Seiten eingeblendet, die sich überwiegend mit Jogging und Joggen beschäftigen. Also wird Ihre Werbung inhaltsnah eingeblendet.

Der große Vorteil bei Google: Sie müssen erst etwas bezahlen, wenn der Kunde auch wirklich "Klick" auf das Werbebanner gemacht hat und Ihre Webseite besucht.

Sie können bei Google einstellen, welchen Wert der Klick auf Ihr Werbebanner maximal kosten darf. Dadurch können Sie Ihre Ausgaben eingrenzen. Hintergrund ist, dass der Preis für einen bestimmten Klick auf einer bestimmten Homepage von Angebot und Nachfrage bestimmt wird. Auf stark besuchten Internetseiten, bei denen auch öfter Klick gemacht wird, ist der Preis höher, als bei weniger stark besuchten Seiten.
Kostet der Klick auf einer bestimmten Webseite eben 3 Cent und Ihre eingestellte Höchstgrenze liegt bei 2 Cent, dann wird Ihr Textlink eben auf dieser Seite nicht eingeblendet.

Es gibt aber auch weitere Einstellmöglichkeiten. Man kann die Banner nur zu bestimmten Uhrzeiten einblenden lassen. Man kann zusätzlch zu den Schlüsselwörtern auch einen Ortsbezug herstellen lassen.
Man kann aber auch die maximale Summe der Werbeausgaben festlegen. Wenn Sie sagen, Sie möchten nicht mehr als 50 Euro pro Monat ausgeben, dann werden ab dem 50. Euro in diesem Monat keine Banner mehr von Ihnen eingeblendet.

Mirago

Einen ähnlichen Service will die Suchmaschine www.mirago.de bieten, kommt aber schon wegen des geringen Werbeaufkommens nicht annähernd an Google heran. Ich selbst habe als Webseitenbetreiber keine besonders guten Erfahrungen mit Mirago gesammelt, weil die Klickrate um Zehnerpotenzen niedriger ist, als bei Google. Sie als Werbender verlieren zwar kein Budget, gewinnen aber so auch keine Besucher, die ja für Umsatz bei Ihnen sorgen sollen.

Werbung von Mirago:

Ligatus

Eine ähnliche Gestaltung der Werbebanner hat www.ligatus.net. Allerdings gibt es dort kein so automatisch funktionierendes System wie bei Google. Mir ist diese Werbenetzwerk auf einer Wetterseite aufgefallen. Persönliche Erfahrungen habe ich aber nicht.

Fazit:
Wer ohne Werbung im Internet etwas verkaufen will, wird echt Probleme haben, genügend Besucher auf seine Seiten zu bekommen. Mit dem geringsten eigenen Aufwand (keine spezielle Bannererstellung) und sehr guter Reichweite und Findbarkeit seiner Anzeigen kann man mit Google AdWords erzielen.



 

 

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