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1. Keine E-Mail-Adresse
in die Homepage ist natürlich die Maßnahme, die am Wirkungsvollsten vor Spam schützt. Aber da werden Sie auch kaum Kontakt mit den Besuchern Ihrer Homepage bekommen, denn anrufen oder faxen werden wohl sehr viele Besucher nicht. Da man laut Teledienstgesetz ins Impressum der Homepage neben Anschrift auch eine ständig kontrollierte Telekommunikationadresse (E-Mail-Adresse oder Telefon/Fax) ist man mit dem Weglassen der E-Mail-Adresse auch nicht gerade gut beraten.
2. E-Mail-Adresse als Bild
in die Homepage stellen. Der Vorteil liegt auf der Hand, denn irgendwelche Spambots (Programme zum auslesen von E-Mail-Adressen) sind nicht in der Lage die E-Mail-Adresse aus dem Bild auszulesen. Und so ein Spamer schreibt die Adresse nicht von Hand ab. Es ist aber auch gegenüber dem Besucher Ihrer Homepage wenig benutzerfreundlich, denn wenn er Ihnen schnell eine Nachricht zukommen lassen will, muss er die E-Mail-Adresse erstmal abschreiben und anschließend in sein E-Mail-Programm die Adresse nochmals eingeben. Das macht ein Besucher aber nur, wenn er wirklich dringend von Ihnen etwas brauchen würde. Schnelle Hinweise und eventuelle Tipps werden Sie aber nicht bekommen, dazu haben Sie den Besucher meist zu sehr "vergrault".
Problem:
Wer impressumspflichtig ist, muss die E-Mail-Adresse so in die Webseite bringen, dass auch ein Blinder mit seinem Zusatzprogramm die Adresse lesen kann. Das heißt nichts anderes als das ein Bild nicht genügt!!
Mindest also mein-name (at) webseite.de oder mein-name (at) webseite (Punkt) de oder so ähnlich, was so ein Übersetzungsprogramm bringen kann! Der Gesetzgeber spielt leider mit solchen Festlegungen den Spammer regelrecht in die Hände!
3. Kontakt über Formular
Ist problematisch, weil die im Formular hinterlegte E-Mail-Adresse von Spam-Robots ausgelesen werden kann. Und zwar auch dann, wenn die die E-Mail-Adresse zum Beispiel im PHP-Bereich liegt und mit rechter Maustaste beim Klick in die Homepage nicht der Quelltext aufgerufen werden kann.
In einem PHP-Script gibt es aber ein Lösung:
E-Mail-Adresse zerstückeln - zum Beispiel die Adresse "Meine_Adresse@provider.de"
Vor dem E-Mail-Formular ein PHP-Bereich eröffnen:
<?php
$variable1="Meine_Adresse";
$variable2="@";
$variable3="provider";
$variable4=".";
$variable5="de";
$variable=$variable1.$variable2.$variable3.$variable4.$variable5;
?>
So kann die vollständige Adresse nicht ausgelesen werden. Erst im Programm wird in $variable die E-Mail-Adresse zusammengesetzt. Im PHP-Bereich des E-Mail-Formulars wird an Stelle der E-Mail-Adresse dann immer nur $variable eingesetzt.
Hinweis: In einer E-Mail meldete Matthias bedenken an, dass das wirklich fontioniert. In der Funktion klappt es, ob die Sicherheit wirklich erreicht wird ist hier die Frage. Da muss ich mich neu "schlau" machen.
4. Voreintrag Betreffzeile in E-Mail-Programm,
in Ihrer Homepage vorprogrammieren. Man kann mit der Funktion:
<a href="mailto:Meine_Adresse@provider.de?subject=Hier bis zum Anführungsstrich können Sie den Text voreintragen, der in der Betreffzeile stehen soll, die an Sie gehen soll!">Meine_Adresse@provider.de</a>.
Im Browser sieht man trotzt dem nur: Meine_Adresse@provider.de.
Dieser Voreintrag erleichtert nicht nur dem Schreiber der E-Mail die Arbeit, sondern zeigt Ihnen bei Erhalt der E-Mail gleich, "Aha, mein Voreintrag wurde verwendet", und man kann diese Mail besser von den Spam/Mails unterscheiden.
Hinweis:
Der Voreintrag mit ?subject= funktioniert auch beim Kontaktformular.
5. Was Sie in einer Homepage nie machen sollten!
E-Mail-Adressen, egal ob die eigene, eine fremde E-Mail-Adresse, nie in einer txt- oder csv-Datei ablegen! Dort können sie von "Spameren" bequem ausgelesen werden. E-Mail-Adressen gehören immer in eine Datenbank, zum Beispiel mit SQL.
6. Einstellung auf Server beachten
Wer E-Mail-Adressen unbedingt in der Form haben will ...@meinehomepage.de sollte auch auf die Einstellung seines Servers achten, wie er mit eingehenden E-Mails umgehen soll.
Am sichersten ist natürlich, wenn der Server so eingestellt wird, dass nur eine exakt adressierte Adresse gespeichert wird, eben halt nur 34utz@meinehomepage.de, zum Beispiel. Alles andere läuft zurück.
Es gibt eben aber auch die ungünstige Einstellung, dass alle eingehenden E-Mails mit der Endung @meinehomepage.de automatisch in der ersten E-Mail-Adresse gespeichert wird. Dann hat der Spammer leichtes Spiel, weil er mit jeder Kombination vor dem @meinehomepage.de einen Treffer anlandet, im einfachsten fall sogar mit 1@meinehomepage.de. Bei der Einstellung kommen dann Spams in großer Zahl.
7. E-Mail-Adresse verschleiern,
so das die E-Mail-Adresse von Spambots nicht ausgelesen werden kann. Wie es geht, sehen Sie auf der nächsten Seite.
E-Mail-Adresse verschleiern
Extra-Tipp:
Ihre E-Mail-Adresse, die in der Homepage steht, wird mit Spam zugeschüttet und haben die "Vervariabelung" durchgeführt und trotzdem geht das Spamvolumen nur leicht zurück? Das liegt nicht an der wirkungslosen "Vervariableung" sondern an der Tatsache, dass einmal ausgelesene E-Mail-Adressen immer wieder beglückt werden und natürlich auch an andere "Spamer" weiterverkauft werden. Am wirkungsvollsten ist die "Verschleierung, wenn man es gleich mit einer neuen E-Mail-Adresse verbindet, wie ich es auch gemacht habe. Und diese E-Mail-Adresse auch für keinen anderen Schriftverkehr verwenden.
Wirksamkeit:
- 1. Homepage: Seit Anwendung der E-Mailverschleierung und Änderung der E-Mail-Adresse ab 15.03.2004 keine einzige Spammail (mit Stand 10.07.2004) mehr, sonst 70 - 80 Stück/Tag.
- 2. Homepage: Seit Anwendung der E-Mailverschleierung und Änderung der E-Mail-Adresse ab 15.03.2004 keine einzige Spammail (mit Stand 10.07.2004) mehr, sonst 10 - 20 Stück/Tag.
- Zu 95% stammen die bei den oben genannten Homepages eingetroffenen Spam - Mails aus dem englischsprachigen Raum. Die 1.Homepage hat enthält eine Reisebeschreibung zu den USA (dadurch viele amerikanische Schlüsselwörter) und erklärt das wesentlich stärkere Aufkommen an Spam.
- Informationen zur Spamabwehr gibt es hier: www.hidemail.de
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