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Welche Bohne wofür? - Bohnensorten

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Es gibt viele Bohnensorten. Jedoch welche Bohne nimmt man für welches Gericht? Einige Tipps versuche ich hier zu geben.

Azukibohne

Die bräunliche Azukibohne hat eine zarte Schale und ist im Geschmack süßlich. Die Azukibohne kommt aus Japan.
Die Azukibohne passt sehr gut als Zutat in Reisgerichten, besonders auch im Wok. Aber auch als normales Gemüse ist die Azukibohne sehr gutgeeignet. Zwiebeln in Butter anbraten, und später Knoblauch, Koriander und die gekochten Azukibohnen zugeben. Sie lässt sich aber sehr gut auch in Salaten verwenden.

Barlotti-Bohnen

Barlotti-Bohnen kommen aus Italien und sind etwas größer als die in Deutschland bekannteren Weißen Bohnen und gesprenkelt. Sie werden beim Kochen leicht rot und schmecken dann süßlich. Neben der üblichen Bohnensuppe kann mit sie zusammen mit Parmesankäse in ein Risotto geben, aber auch in einen Kartoffelgratin.

Kidneybohnen

Die rotbraunen Kidneybohnen sind sehr festkochend, und im Geschmack sehr mehlig, manchmal sogar für meinen Geschmack zu sehr. Sie sind aber deutlich würziger als die üblichen Weißen Bohnen. Der Vorteil der Kidney ist, dass sie den Geschmack der anderen Zutaten annimmt.
Kidneybohnen sind der klassische Hauptbestanteil für das Chili con Carne. Sie lässt sich aber sehr gut auch in Salaten verwenden. Dann am besten zusammen mit Mais und Schafskäse.

Mungobohnen

Die recht kleinen dunklen Mungobohnen stammen aus Indien. wer Probleme mit der Verdauung hat (Blähungen) sollte auf diese Sorte ausweichen. Durch die leichte Verdaulichkeit trifft hier die Weisheit nicht zu: Jedes Böhnchen ein Tönchen!
Klassisch ist die Mungobohne in einer Bohnensuppe. Gerade wegen der Verdaulichkeit macht sie sich in jedem Salat recht gut. Manche schwören drauf, mein Fall ist es nicht: Mungobohnenklöße mit Spinat.

Schwarze Bohne

Die Schwarzen Bohnen stammen ursprünglich aus Mexiko, wo sie auch "Frijoles Negros" genannt werden. Es ist eine sehr aromatische Sorte.
Am besten verwendet man sie Püriert, da sie recht schwerverdaulich ist. Dann etwas Schweineschmalz und Creme fraiche zugeben und fertig ist die Speise. Aber auch in Salaten wirken die schwarzen Bohnen gut, jedoch dann in geringen Mengen.



Wachtelbohne

Von der Farbe her sind sie schwer zu beschreiben. Sind sie nun hell und stark braungetupft, oder anders herum. Beim Kochen wird die auch Pintobohne genannte Form dann eher braun.
Der Vorteil der Pintobohne ist, dass sie den Geschmack der anderen Zutaten annimmt. Deshalb nimmt man sie gern bei Salaten oder in Eintöpfen. Nicht so gut ist sie in der klassischen Bohnensuppe. Die Wachtelbohne wird im Aufweichwasser gekocht, püriert und kann dann auch frittiert werden. Ganz oder püriert wird sie oft als Füllung für Burritos verwendet.

Weiße Bohnen

Weiße Bohnen werden oft als Riesenbohnen bezeichnet und sind die wohl bekannteste Bohnenart. Sie lässt sich am vielseitigsten verwenden.
Klassisch ist die reine Bohnensuppe oder als Bestanteil eines Eintopfs. Man kann sie aber auch bei Aufläufen und in sommerlichen Salaten verwenden. Dann passt am besten eine gutgewürzte Tomatensoße dazu.

Grüne und gelbe Bohnen

Bei den grünen Bohnen, auch Gemüsebohne genant, werden nicht nur die Bohnen verwendet, sondern auch die weiche feine Schale drum herum.
Klassiker sind die Bohnensuppe, zu der die Bohnen geschnippelt werden. Bei der Verwendung als Salat nimmt man die Bohnen in ganzer Länge oder in Stücke geschnitten. Als Gemüsebeilage bleiben die Bohnen in voller Länge und werden nach dem Kochen geschnittenem geröstetem Speck kurz angebraten.

Kochen von Bohnen

In den meisten Fällen sollte man die Bohnen vorher einweichen. Trotzdem muss mit einer Garzeit von ca. 50 bis 60 Minuten rechnen.
Ganz anders die grüne oder gelbe Gemüsebohne. Selbst bei voller Länge nie länger als 15 Minuten Kochen und dabei wenig Salz indas Kochwasser geben, dafür aber sehr viel Bohnenkraut.



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