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Essig-Sorten - Was wofür?

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Es gibt ja doch einige Essigsorten. Bloß was für eine Sorte nimmt man wofür? Hier einige kleine Tipps:

Apfelessig

Grundlage für den Apfelessig ist der Most aus Äpfeln. Dieser wird zu Apfelwein vergoren. Unter Zusatz von Essigbakterien wird der Alkohol des Apfelweins zu Essigsäure vergoren.
Der Apfelessig ist milde und schmeckt sehr fruchtig.
Am besten passt er zu Blattsalaten und Fischgerichten. Nicht besonders gut passt er zu Gurken- oder Tomatensalat. Etwas Honig im Wein gelöst, macht in bekömmlicher und schmackhafter.
Das Apfelessig die Fettverbrennung ankurbeln soll, steht zwar immer wieder geschrieben, aber bewiesen ist noch nichts.

Balsamicoessig

Der Balsamico ist ein Weinessig, der ähnlich wie der Apfelessig aber nur aus Traubenmost hergestellt wird. Echter Balsomicoessig kommt nur aus der italienischen Provinz Modena und der Region Emilia-Romagna.
Balsamico verfeinert mit seinem zarten Geschmack vor allem Sossen und Tomate-Mozarella, besonders in Kombination mit Olivenöl.

Himbeeressig

Himbeeressig wird analog aus Himbeersaft durch Vergärung hergestellt, wie der Apfelessig.
Himbeeressig schmeckt sehr fruchtig und ist meist mit guter Restsüße ausgestattet.
Himbeeressig passt sehr gut zu Obstsalaten, zu Käsesalat und zum Würzen von Geflügelgerichten.

Reisessig

In Deutschland noch nicht so bekannt, in Asien das Hauptsäuerungsmittel, der Reisessig. Er wird aus dem bekannten Reisessig vergoren.
Sein Vorteil, er ist milder als die in Europa gebräuchlichen Sorten.
Reisessig passt zu asiatischen Gerichten, aber auch zum Verfeinern von Suppen, Sossen und Marinaden ist er sehr gut geeignet.

Sherryessig

Eigentlich viel zu schade ist es, den schönen Sherry zu Essig zu vergären. Aber wegen seiner roten Farbe und seines kräftigen Geschmackes wird er gern benutzt.
Vorsicht ist allerdings geboten. Mit fast 10 % ist er fast doppelt so stark, wie anderer Weinessigsorten. Da hat man sich schnell vertan und das Gericht ist viel zu sauer.
Man nimmt ihn hauptsächlich zu Salaten, die einen kräftigen Eigengeschmack haben, wie z.B. Rukola oder Löwenzahn.

Weinessig

Die bei uns angebotenen Weinessigsorten werden vornehmlich aus kräftigen und aromareichen Weißweinen gemacht. Zum Beispiel werden meist Riesling, Muskat oder Grauburgunder verwendet. Aber auch Rotwein ist möglich in der Verwendung.
Weinessig schmeckt säuerlich frisch.
Weißweinessig verfärbt keine Speisen und passt eigentlich zu allen Salaten. Besonders gern nimmt man ihn zum Marinieren von Fisch, Fleisch und Geflügel. Dadurch wird das Fleisch schön zart. Rotweinessig nimmt man mehr bei Wildgerichten.

Branntweinessig

Es sind die preiswertesten Essigsorten. Sie werden aus normalem Alkohol vergoren und ihnen fehlt der fruchtige Geschmack. Sie sind einfach nur sauer. Dafü sind sie grundsätzlich für alle Gerichte verwendbar.

Essigessenz

Dieser hochprozentige Essig sollte vor der Verwendung immer verdünnt werden. Ansonsten besteht die Gefahr, dass man sich völlig im Gericht vertut.



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