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Welchen Käse wofür? - Käsesorten

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Sicher kann man prinzipiell zu einer Scheibe Brot jeden Käse verwenden. Aber schon wenn man auch mal etwas anderes machen möchte, ist es eben nicht egal, welchen Käse man nimmt.

Blauschimmelkäse

Blauschimmelkäse gibt es in vielen Geschmacksrichtungen, von mild über würzig bis scharf. Da sich über solche Richtungen trefflich streiten lässt, muss man es einfach probieren.
Besonders gut macht sich dieser Käse in Kombination mit Salaten, wenn Äpfel, Birnen oder Bananen dabei sind. Auch auf Pizza lässt er sich verwenden. In Nudelsoßen oder Aufläufen entfaltet er besonders sein Aroma.
Bekannteste Sorten sind Cambozola, Gorgonzola, Roquefort oder Stilton.

Fetakäse

Fetakäse gibt es in zwei Ausführungen, die sich geschmacklich unterscheiden. Entweder wird er aus Schafs- oder Ziegenmilch hergestellt. Sein säuerliches Aroma erhält er durch seine Reifung in einer Salzlake.
Schmeckt am besten in Salaten, auf Tomatenscheiben (mit Öl beträufelt), oder auch paniert und dann gegrillt.
Handelsbezeichnung ist immer Fetakäse, da es ein geschützter Name ist.

Filatakäse

Auch hier gibt es milde und kräftige Sorten. Bei dieser Käsesorte wird die Käsemasse erst gebrüht und dann geknetet.
Dieser Käse schmeckt auf Bror am besten. Aber er eignet sich auch zum frittieren mit bzw. auf Tomatenscheiben.
Handelssorten sind z.B. Kashkaval, Kasseri, Mozarella oder Provolone.

Frischkäse

Frischkäse mit seinem säuerlichen Geschmack ist passt eigentlich ideal zu Brot, Brötchen und Kartoffeln (Salz- oder Pellkartoffeln). Aber auch als Zugabe für Dips, Süßspeisen (vorsichtig dosieren), Käsesoßen und Kuchen.
Handelssorten sind Hüttenkäse, Mascarpone, oder Ricotta.

Hartkäse

Hartkäse muss bis zu drei Jahren reifen, ehe er seinen würzigen Geschmack erreicht. Meist hat er dann ein sehr würzig intensives Aroma.
Durch seine Härte eignet er sich ideal zum Reiben kann aber auch sehr gut gebrochen werden und als Nascherei zum Wein verwendet werden. Ideal ist er aber auch zum Würzen von Nudel- und Pastagerichten, Risottos, Salaten und Suppen.
Hier sind die Handelssorten Bergkäse, Chester, Comté, Gouda (alt) oder Parmesan zu nennen.

Halloumi

Weder Hart- noch Schnittkäse, ist dieser aus Zypern stammende Käse, der früher nur aus Schafsmilch hergestellt wurde, jetzt aber auch aus Kuh- oder Ziegenmilch. Er ähnelt dem Mozarella.
Im Gegenteil zu anderen Käsesorten behält er beim Braten und Grillen seine Form und läuft nicht auseinander. Deshalb wie ein Schnitzel braten (mit oder besser ohne Panierung) und zu Pommes frites oder Salzkartoffeln reichen. Getrocknet kann er auch als Reibekäse zum Würzen benutzt werden. Eine Delikatesse, aber nicht ganz billig.
Als Handelsnamen kenne ich nur den Halloumi-Käse, oder auch Challumi.

Rotschmierkäse

Diese Käsesorte wird mit einer Bakterienkultur behandelt. Dadurch entwickelt er einen sehr herzhaften Geschmack. Die Rinde muss aber unbedingt entfernt werden.
passt am besten zu Brot oder zum Überbacken von Gerichten.
Handelsnamen sind Chaumes, Limburger, Münsterkäse, Romadur oder auch der Saint Albray.

Sauermilchkäse

Je nach Reifegrad schmeckt er aromatisch bis herzhaft, bei Überreife oft auch schon sehr streng. Nicht jedermanns Sache ist es, wenn er innen noch weiß ist. Ich habe ihn eher schon durch, dann ist er etwas strenger im Geschmack, aber sehr würzig.
Ist der typische Käse, der auf ein Fettbrot gelegt wird. Gesundheitsapostel über lesen das, weil der an sich fettarme Käse durch das Fettbrot wieder "ungesünder" wird. Er passt aber mit Essig und Öl auch zu Salaten oder zum Überbacken.

Schafskäse

Schafskäse ist eine Art Weichkäse, nach einer bestimmten Herstellungsweise und ist nicht nur wegen der verwendeten Milchart so genannt. Er hat einen deutlich strengeren Geschmack als Ziegenkäse.
Geeignet ist er besonders für Dips und Soßen, oder aufs Brot.
Handelssorten sind z.B. Abertam, Liptauer oder Roquefort, der am bekanntesten ist.

Schnittkäse

Hat die größte Geschmacksvielfalt, von mild bis kräftig, muss man einfach probieren.
Klassische Verwendung ist das Käsebrötchen oder auch aufs Brot. Er geht aber auch zum Überbacken, geht aber oft besser, wenn er vorher gerieben wurde.
Typische Handelsnamen sind Butterkäse, Edamer, Gouda, Leerdamer oder Trappistenkäse.

Ziegenkäse

Käse aus Ziegenmilch hat immer ein starkes Aroma und ist deshalb nicht jedermann Geschmack. Probieren sollte man aber unbedingt.
Er eignet sich aber besonders fürs Gratinieren, zu Dips und zu Sossen. Typische Handelsnamen sind Crottin de Chavignol oder der Saint Maure.



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