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Soja in der Küche für was?

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Man hört so viel von Soja. Auch gesund soll es sein. Aber was nimmt man wofür?

Tofu

Tofu ist eine quarkähnliche, relativ feste Masse, die durch auspressen entsteht. Gewonnen wird die Masse durch das erhitzen gegorener Sojamilch. Die dadurch entstandene relativ geschmacksneutrale Masse ist ein Fleischersatz. In Märkten oder Reformhäusern wird die Masse meist in Form von Frikadellen, Schnitzeln oder Würstchen angeboten.
Genau wie Fleisch lässt sich Tofu braten, dünsten, grillen oder frittieren. Wegen des fehlenden Eigengeschmacks aber vorher gut würzen.

Sojamilch

Sojamilch wird industriell durch das Mischen von Wasser und feingemahlenen Sojabohnen hergestellt. Durch das Auspressen der Masse wird die Sojamilch aufgefangen.
Von der Konsistenz und dem Aussehen erinnert die Flüssigkeit tatsächlich an Milch und kann auch so wie Milch verwendet werden. Da auch hier der Eigengeschmack fehlt, sollte man lieber Sojadrinks mit Geschmacksrichtung verwenden.
Sojamilch ist ein vorzüglicher Versorger des Körpers mit Eiweiß. Ganz besonders für die Leute, die eine Kuhmilchallergie (Lactoseintoleranz) haben. Der Fettgehalt ist gering und hat auch so wenig Bedeutung, weil der Fettgehalt aus ungesättigten Fettsäuren besteht und daher sehr gesundes Fett aufgenommen wird.

Sojaöl

Das Sojaöl wird nicht wie andere Öl durch Auspressen hergestellt, weil der Ölgehalt zu gering ist. Das Öl wird durch einen Raffinationsprozess aus den Bohnen gewonnen.
Die Hauptverwendung des Öls ist eigentlich im industriellen Bereich bei der Margarineherstellung. Als raffiniertes Öl verträgt das Sojaöl sehr hohe Temperaturen beim Braten, ohne gleich zu qualmen. Deshalb wird es in der chinesischen Küche gern für den Wok benutzt.

Miso

Miso ist eine Paste Sojabohnen, sowie Reis oder Gerste. Die Hauptwirkung kommt von dem enthaltenen Salz. Verwendet wird Miso zum Würzen von Suppen und Eintöpfen, in geringerem Maße auch für Soßen und Dressings.
Wichtig, dass man vorsichtig damit würzt.

Sojasprossen

Die frisch gekeimten Sprossen sind aus der chinesischen Küche nicht wegzudenken. Verwendet werden sie wie andere Sprossen auch. Man nimmt sie als Zugabe bei Salaten, in Suppen und auch als normales Gemüse. Durch den hohen Eiweißgehalt sind sie vor allem für Nichtmilchtrinker sehr wertvoll. Sie enthalten auch viele B-Vitamine und Mineralstoffe. Besonders das Magnesium ist dabei für die Sportler interessant, die viel Schwitzen.

Sojamehl, Sojaflocken und Sojagranulat

Sojamehl wird hauptsächlich zum Binden als Zutat verwendet, wenn man auf eine hohe Eiweißzufuhr achten will. Der Zusatz sollte aber nicht mehr 20 % zu normalem Getreidemehl sein.
Das Sojagranulat wird gern als Hackfleischersatz verwendet. Kann aber auch sehr gut in Soßen verwendet werden, oder in Bratlingen.
Die Sojaflocken werden analog wie das Granulat verwendet, besonders gern aber als zutat zu Müsli, wenn man keine Kuhmilch verträgt.

Problem Soja

Ein Problem gibt es aber beider Verwendung von Soja immer wieder. In den Hauptanbauländern wird oft genmanipulierte Soja angebaut. Wer mit genmanipulierten Artikeln seine Probleme hat, sollte sich sehr genau über die Herkunft der Sojaprodukte informieren.



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