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Tipps zum Gänsebraten

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Auch wenn man den Gänsebraten meist zu Weihnachten als Weihnachtsbraten bringt, das muss nicht sein. Obwohl natürlich die Weihnachtsgans Tradition hat. Sie kann aber auch als Martinsgans enden 11.November).

Kaufen

Beim Kaufen der Gans sollte man darauf achten, dass man keine "Stopfgänse" erwischt. Das Stopfen der Gänse ist Tierquälerei und sollte durch den Kauf nicht noch unterstützt werden.

Vorbereiten der Gans

Wenn es nicht schon geschehen ist, muss die Gans natürlich erst von ihren Innereien befreit werden. Danach muss man sie waschen und gründlich trocken tupfen. So vorbereitet, kann man sich an die Füllung machen. Zur Füllung mischt man gewürfelte Äpfel und in Scheiben geschnittene Zwiebeln im Verhältnis 1:1. Auch einige säuerlich Birnenstücke sind geeignet. Aber auch Stücken einer Apfelsine können mit untergemischt werden. In einer Pfanne wird alles mit Butter oder Rapsöl glasig gedünstet. Wenn sie bald so weit sind mischt man je nach Menge einen bis zwei Esslöffel Rosinen und / oder ein paar gehackte Nüsse und oder süße Mandeln unter. Wenn das Dünsten fertig ist, viel gehackte Petersilie (bis zu einem Bund je nach Größe der Gans) zugeben und alles mit Pfeffer Salz Muskat würzen. Wer es mag kann auch gehackte Majoranblätter, Rosmarin oder Basilikum zugeben. Hier muss man einfach mal selbst probieren. Die Füllung dann in die Gans geben, aber nicht zu fest reinstopfen, sonst könnte die Gans beim Braten platzen. Anschließend die Gans mit Geflügelgarn zu nähen oder hölzernen Zahnstochern zuspießen. Mit Garn werden jetzt die Flügel und Beine so zusammen gebunden, dass sie fest am Körper anliegen. Das verhindert, dass die Spitzen beim Braten zu dunkel werden.

Gans braten

Wenn die Füllung fast fertig ist, den Backofen auf 200C am besten im Umluftbetrieb vorwärmen. Gans mit Pfeffer und Salz einreiben. Wer gern würzig isst, solte auch schon vorher die Gans bevor die Füllung reinkommt, innen mit Salz und Pfeffer einreiben. In den Bräter je nach Größe 5 bis 10 Esslöffel Rapsöl geben und die Gans von allen Seiten schön anbraten, bis sie nicht zu stark gebräunt ist. Dann die Gans so wenden, dass die Brustseite oben ist und dann den Bräter in den Backofen schieben und ca. o,5 Stunden braten lassen. Dann die Gans mit 0,3 bis 0,5 Liter heißen Geflügelfond oder Gemüsefond (auch gemischt möglich) übergießen. Danach die Gans zwei Stunden in der Röhre braten lassen. Dabei alle viertel Stunden die Gans mit dem Bratensaft übergießen.

Ist man sich nicht sicher, ob die Gans schon gar ist, kann man am Schenkel mit einer Gabel oder einem Spieß einstechen. Ist die austretende Flüssigkeit noch etwas rötlich, ist die Gans noch nicht ganz durchgebraten. Ist der Saft klar, können Sie die Gans rausnehmen.

Kruste oder Glasur

Bei dieser Frage gehen die Meinungen auseinander. Bei uns wird die Gans mit einer knusprigen Kruste gewünscht. Das erreicht man, wenn man 15 bis 20 Minuten vor dem Ende der Garzeit die Gans mit würzigen Schwarzbier (kann auch Pilsener sein) oder einer starken Salzlösung gut einpinselt.

In einigen Gegenden wird die Gans gern mit einer Glasur versehen. Dazu verrührt man 50 g flüssige Butter und 100 g Honig und streich die Gans dick damit ein. Danach kommt die Gans nochmals 5 Minuten in den Backofen.

Soße bereiten

Bratensaft durch ein Metallsieb geben in einen nicht zu flachen Topf geben. Bei kleinem Topfdurchmesser lässt sich das Fett, das oben schwimmt, besser abschöpfen, damit die Soße nicht zu kalorienreich wird.
Den Bratensaft jetzt nochmals mit einem viertel Liter Gemüse- oder Geflügelfond auffüllen und nochmals aufkochen. Nach dem Aufkochen die Soße eventuell nochmals nachwürzen.

Gans servieren

Damit kein Chaos auf dem Tisch ausbricht, das Tier noch in der Küche tranchieren. Traditionell passen Klöße und Rotkraut am besten zur Gans. Aber auch die einfachen Salzkartoffeln mit gedämpften Sauerkraut tun es, wem das Rotkraut nicht so gefällt.

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