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Ackerschachtelhalm und Klette in der Heilung

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Wichtiger Hinweis:
Die nachfolgenden Tipps ersetzen auf keinen Fall eine medizinische Beratung, weil eine Selbstmedikation immer mit Risiko verbunden ist. Auch scheinbar harmlose natürliche Mittel können zu unbeherrschbaren Nebenwirkungen führen. Und wenn es nur eine Kreuzallergie bei Äpfeln ist, um nur ein Beispiel zu nennen.
Beachten Sie auch: Ich gebe meine Tipps aus besten Wissen und Gewissen. In vielen Fällen sind sich aber nicht mal die Experten einig. Das beste Beispiel sind die Ernährungstipps, die sich fast jährlich ändern.

Ackerschachtelhalm - Zinnkraut - Equisetum arvense

AckerschachtelhalmAuf Äckern und vor allem in Gärten tritt als gefürchtetetes Unkraut oft der Ackerschachtel (Bild, durch starke Mittagshitze und Trockenheit nicht aufrecht wachsend), auch Zinnkraut genannt, auf. Durch seinen hohen Kieselsäuregehalt wurde es früher zum Putzen von Zinngefäßen verwendet. Die Bedeutung als Heilmittel ist jedoch deutlich zurückgegangen. Verwendet wird nur das getrocknete Kraut, das am Besten nachmittags in der Zeit von Juni bis September gesammelt wird. Nicht zu verwenden sind der Wiesen-, Wald- und Sumpfschachtelhalm.


  • Die harntreibende Wirkung steht in der heutigen Zeit im Vordergrund. Deshalb wird es auch jetzt noch gern bei Rheumatismus, sowie bei Erkrankungen der Harnwege (Blasensteine, Nierensteine, Harnverhaltung) eingesetzt. Besonders gern wird der Tee bei Blasenentzündungen eingesetzt, weil so am besten die Bakterien ausgespült werden.

  • Zinnkraut wird aber auch eingesetzt bei Hautproblemen, wie Geschwüren, Ekzemen. Hier vor allem als Auflagen, Wickeln und Teilbädern.

  • Anwendung als Tee: 4 Esslöffel werden in einem Liter Wasser kalt angesetzt. Anschließend 15 Minuten kochen und sofort durch ein Sieb geben. Über den Tag verteilt trinken.

    Oder die schnelle Version bei Blasenentzündungen: 3 Teelöffel voll mit 200 ml Wasser überbrühen und 5 Minuten köcheln lassen und anschließend 10 Minuten ziehen lassen. Täglich 3 Portionen trinken. Damit bei Blasenentzündungen Urin zum Ausspülen da ist mindestens 2 bis 3 Liter zusätzlich am Tag trinken trinken.

    Bei äußerlicher Anwendung die doppelte Menge der Droge nehmen.



    Klette - Lappa major

    Klette Als Kind diente die Klette oft zum Necken, wenn man sie an die Kleidung warf. Man findet sie sehr oft an Wegrändern, auf Wiesen und auch an Stellen, wo viel Schutt liegt, weil die Pflanze sehr genügsam ist. Medizinisch verwendet wird die Wurzel, die am Besten in der Zeit von Februar - Mai ausgräbt oder die Blätter, die man von Juli - September pflückt.

    Die Pflanzenteile enthalten viel Inulin und haben eine blutreinigende, harntreibende und schweißtreibende Wirkung, allerdings nur von schwacher Wirkung. Deshalb empfiehlt es sich, die Klette nur mit einigen Blättern als Zugabe bei Mischungen in Blutreinigungstees und Erkältungstees zu zusetzten.
    Der Haupteinsatz der Klette erfolgt allerdings bei hartnäckigen Hauterkrankungen, wie schlecht heilende Wunden, Geschwüre und Flechten. Angeblich soll die Klette äußerlich angewendet auch den Haarwuchs fördern.
    Verabreicht wird der Tee wie folgt: 1 Teelöffel klein gehackte Klettenwurzel auf 1 Tasse kaltes Wasser ca. 6 - 10 Stunden ziehen und anschließend kurz aufkochen. Von diesem Tee trinkt man 1 - 2 Tassen je Tag.
    Zur äußerlichen Anwendung und zur Anregung des Haarwuchses verwendet man 3 Teelöffel auf einen Liter Wasser. Wie bei der Teezubereitung, erst 6 - 10 Stunden kalt im Wasser ziehen lassen und dann Aufkochen und wieder abkühlen lassen.



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