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Basilikum und Ingwer in der Heilung

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Wichtiger Hinweis:
Die nachfolgenden Tipps ersetzen auf keinen Fall eine medizinische Beratung, weil eine Selbstmedikation immer mit Risiko verbunden ist. Auch scheinbar harmlose natürliche Mittel können zu unbeherrschbaren Nebenwirkungen führen. Und wenn es nur eine Kreuzallergie bei Äpfeln ist, um nur ein Beispiel zu nennen.
Beachten Sie auch: Ich gebe meine Tipps aus besten Wissen und Gewissen. In vielen Fällen sind sich aber nicht mal die Experten einig. Das beste Beispiel sind die Ernährungstipps, die sich fast jährlich ändern.

Basilikum - Ocimum basilicum

Basilikum
Basilikum ist ja als Würzkraut in der Küche bekannt, insbesondere in Verbindung mit Tomatengerichten. Wie auch bei anderen Würzkräutern schon gesehen, kann Basilikum wesentlich mehr.

Das ätherische Öl des Basilikum (aus der Apotheke) hilft sehr gut bei Kopfschmerzen fast aller Art. Dazu Öl auf ein Tuch (Wattebausch) träufeln und schön tief einatmen.

Bei Bauchweh und Magenbeschwerden hilft ein Tee aus getrockneten Basilikumblätter. Ein gehäufter Esslöffel voll mit einem 1/4 Liter kochenden Wasser überbrühen und ca. 8-10 Minuten ziehen lassen. Danach abseihen und sehr langsam trinken. Es kann leicht mit Zucker oder Honig gesüßt werden.

Oben genannter Tee soll auch bei Menstruationsbeschwerden helfen.

Wichtiger Hinweis: In der Schwangerschaft sollte man keine Anwendungen mit Basilikum zu sich nehmen. Gegen das gelegentliche Würzen ist aber nichts einzuwenden.

Basilikum lässt sich in einem Topf auf der Fensterbank sehr gut selbst herziehen, siehe Foto. Nicht die Blätter nur abzupfen, sondern immer gleich ein Stück Stiel abschneiden, damit sich die Pflanze gut verzweigen kann.


Ingwer - Zingiber officinale

Ingwer
Das was wir als Ingwer verbrauchen ist die Knolle der Pflanze, die ursprünglich aus Südostasien stammt und jetzt hauptsächlich in Plantagen angebaut wird. Bekannt ist Ingwer eigentlich aus der chinesischen Küche und auch als Würzbestandteil des Ginger Ale, einem Ingwerbier. Medizinisch wirksam sind die ätherischen Öle und Bitterstoffe.


Bei der medizinischen Anwendung greift man aber nicht auf die Knolle zurück, sondern auf standardisierte Produkte aus der Apotheke.

  • Warum wird Ingwer so oft schon in der Küche eingesetzt? Neben geschmacklichen Aspekten spielt die Wirksamkeit bei Verdauungsbeschwerden, Blähungen und Erbrechen eine Rolle. Dazu 0,5 g Ingwerpulver mit etwas Flüssigkeit (keine Milch oder Alkohol) einnehmen. Bei Blähungen 2 bis 3 Tassen je Tag einen Tee trinken, der aus einem walnussgroßem Stück (gut klein schneiden) und einem Liter kochendem Wasser durch Überbrühen (10 Min ziehen) hergestellt wurde.

  • Wer öfter Probleme mit Schwindel hat, oder empfindlich bei Reise- oder Seekrankheit ist, sollte vorbeugend Ingwer einnehmen. Für unterwegs sollte man auf Fertigprodukte aus der Apotheke zurückgreifen.

  • Ingwer unterstützt das Schwitzen und sollte bei heißem Klima von denen eingenommen werden, die schlecht ins Schwitzen kommen. Ist zwar häufig ganz vorteilhaft, bei heißem Klima ist das Schwitzen ein wichtiger Temperaturregler. Einfach ein kleines Stück geschälte Ingwerknolle normalem Tee oder Kaffee beimischen.

Gegenanzeige:
Nicht bei Schwangerschaftserbrechen und bei Gallensteinleiden anwenden. Als gelegentliches Gewürz kann es aber in kleinen Mengen verwendet werden. Kinder unter 6 Jahren sollten auf Ingwer noch ganz verzichten.

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