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Bohnen und Bohnenkraut in der Heilung

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Wichtiger Hinweis:
Die nachfolgenden Tipps ersetzen auf keinen Fall eine medizinische Beratung, weil eine Selbstmedikation immer mit Risiko verbunden ist. Auch scheinbar harmlose natürliche Mittel können zu unbeherrschbaren Nebenwirkungen führen. Und wenn es nur eine Kreuzallergie bei Äpfeln ist, um nur ein Beispiel zu nennen.
Beachten Sie auch: Ich gebe meine Tipps aus besten Wissen und Gewissen. In vielen Fällen sind sich aber nicht mal die Experten einig. Das beste Beispiel sind die Ernährungstipps, die sich fast jährlich ändern.

Bohnen - Phseolus vulgarus

Buschbohnen
Ob Buschbohnen (im Bild links) oder Stangenbohnen (im Bild rechts), Bohnen sind in der Küche nicht wegzudenken. Und die vielen Sorten, die es da noch gibt. Gelbe Bohnen (Wachsbohnen), grüne Bohnen, dicke Bohnen, weiße Bohnen, Puffbohnen usw., die Vielfalt ist gewaltig. Allen Bohnen haben aber eines gemeinsam: Erst das Garen zerstört das gesundheitsschädliche Protein Phasin, deshalb nie Bohnen roh essen, egal welcher Art. Und leider wirken eigentlich alle Bohnenarten bei den meisten Menschen blähend. Am Wenigsten noch, wenn man sie als junge Gemüsebohnen mit Hülse isst. Sehr unterschiedlich ist dabei aber auch der Gehalt an Mineralien und Vitaminen. Insbesondere verlieren Trockenbohnen durch das Wässern sehr viel ihren wertvollen Bestandteilen, wie größere Mengen der Mineralstoffe Calcium, Kalium, Magnesium und Eisen (v.a. in der Form von Leghämoglobin), sowie der Vitamine B2, B6, C, E, Provitamin A (Betacarotin) und Folsäure.


Stangenbohnen
"Medizinisch" interessant sind aber die Stangenbohnen. Und dabei nur die Bohnenhülsen und die innere Fruchthülle (Haut). Die Bohnenhülsen enthalten als wirksame Bestandteile unter anderem viel Kieselsäure. Bohnenschalen erst wässern und dann bei 70C trocknen.
Der Bohnenschalentee regt den Körper zu einer höheren Insulinausscheidung an, kann also eine Therapie bei Zuckerkrankheit unterstützen. Aber Vorsicht! Reduzieren Sie nicht eigenmächtig vom Arzt verordnete Medikamente!
Bohenschalentee kann aber auch als unterstützendes Mittel bei der Bekämpfung von Gicht und Rheumatismus eingesetzt werden, sowie bei Gefäßveränderungen die in Folge von Arteriosklerose oder Blutdrucksteigerung hervorgerufen wird.
Bohnenschalentee: Tee am Abend kalt ansetzen (12 - 15 g je Tasse Wasser) und bis zum Morgen ziehen lassen und kurz aufkochen und gleich heiß trinken.

Das Mehl aus getrockneten Bohnenschalen wurde früher als Puder bei nässenden und juckenden Ekzemen eingesetzt. Ich rate allerdings davon ab, insbesondere bei selbst hergestelltem Mehl.

Bohnenkraut - Satureja hortensis

Bohnenkraut
Bohnenkraut wird sicher zum größten Teil als Gewürz eingesetzt. Das hat nicht nur geschmackliche Gründe, weil es den Geschmack von Bohnen unterstützt, sondern insbesondere, weil Bohnenkraut durch die enthaltenen ätherischen Öle eine desinfizierende und vor allem eine Blähungstreibende Wirkung hat. Gerade Bohnen haben aber leider die unangenehme Eigenschaft, im Darm Gase zu bilden. Bohnenkraut verhindert somit, dass die Gase sich sammeln und zu unangenehmen schweren Blähungen ausweiten.
Bei leichten Blähungen, auch wenn man keine Bohnen gegessen hat, lässt sich daher zum Austreiben der Gase ein Tee aus Bohnenkraut zubereiten, sowohl aus der frischen Droge, als auch der getrockneten Ware.
Bohnenkrauttee: 1 Esslöffel zerkleinerter Droge mit 1 Tasse kochendem Wasser überbrühen und einige Minuten ziehen lassen. Es reicht, diese Tasse Tee verteilt über den Tag zu trinken.

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