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Sauerkraut und Möhre in der Heilung

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Wichtiger Hinweis:
Die nachfolgenden Tipps ersetzen auf keinen Fall eine medizinische Beratung, weil eine Selbstmedikation immer mit Risiko verbunden ist. Auch scheinbar harmlose natürliche Mittel können zu unbeherrschbaren Nebenwirkungen führen. Und wenn es nur eine Kreuzallergie bei Äpfeln ist, um nur ein Beispiel zu nennen.
Beachten Sie auch: Ich gebe meine Tipps aus besten Wissen und Gewissen. In vielen Fällen sind sich aber nicht mal die Experten einig. Das beste Beispiel sind die Ernährungstipps, die sich fast jährlich ändern.

Sauerkraut


Sauerkraut ist bei vielen Gerichten in der Küche nicht mehr wegzudenken. Aus fein geschnittenem Weißkohl entsteht unter Mithilfe von Milchsäurebakterien, Hefepilzen und Kochsalz durch Gärung eine für viele bekömmlichere Version des Kohls: Das Sauerkraut. Medizinisch wirksam ist aber nur das frische aus der Gärung stammende Sauerkraut (am besten beim Gemüsehändler aus dem Fass). Abgepacktes Sauerkraut oder Sauerkraut aus dem Glas sind meist schon vorsterilisiert. Dadurch sind die Milchsäurebakterien schon unwirksam gemacht.

  • Sauerkraut oder frischer Sauerkrautsaft sollte immer dann eingesetzt werden, wenn es durch schlechte Verdauung (Mangel an Magensäure?) zu Gasbildung und andauerndes Völlegefühl kommt, häufig verbunden mit unangenehmem Aufstoßen. Auch bei festem Stuhlgang sollte man auf Sauerkraut zurückgreifen.

  • Auch nach Abschluss von Behandlungen mit Antibiotika kann frisches Sauerkraut zu einer Normalisierung der Darmflora beitragen, besonders im verein mit frischem Joghurt.

  • Die normalisierende Wirkung des Sauerkrauts entfaltet sich am besten bei längerer Einnahme. Dazu nimmt man früh eine Schale mit Sauerkraut (ca. 100 g) zu sich. Wichtig dabei ist, dass das Sauerkraut lange und gründlich gekaut wird. Oder man nimmt frischen Sauerkrautsaft, aber nicht mehr als ein Esslöffel voll. Wer ihn pur nicht verträgt, kann auch mit etwas Wasser verdünnen.

Möhre - Karotte - Daucus carota

Möhre
Möhren als Gemüse gegessen werden immer beliebter. Neben dem Geschmack hat vor allem die sehr appetitanregende Wirkung dazu beigetragen. Auch die Bekömmlichkeit spielt eine große Rolle.


  • Die Hauptwirkung der Möhre liegt in ihrer großen Beeinflussung des gesamten Stoffwechsels. Wer an Erschöpfungszuständen leidet, sollte unbedingt die Möhren in seinen Speiseplan einbauen.

  • Ursache für die hohe Wirksamkeit sind der hohe Gehalt an den Vitaminen A und C. Damit das fettlösliche Vitamin A in der Möhre vom Körper richtig genutzt werden kann, sollte man immer die Möhre mit etwas fettigem Essen. Am besten immer einen Schuss gesundes Pflanzenöl verwenden.

  • In alten Medizinbüchern wird noch berichtet, dass 1 - 2 Möhren morgens gegessen, auf natürlichem Wege Fadenwürmer vertreiben.

  • Frisch zerriebene Möhren (oder Möhrensaft) sollen bei Verbrennungen zu einer besseren und schnelleren Heilung führen. Aber auf keinen Fall auf offenen Brandwunden bringen!

  • Viele positive Wirkungen der Möhre, wie Hilfe bei Stress, kommen erst voll zur Wirkung, wenn sie gekocht wurden. Erst dann kann der Körper das enthaltene Selen aus den Möhren holen. Der geringe Verlust an Vitamin C ist da leicht zu verschmerzen.

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