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Spartipps rund ums Auto

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Die Kraftstoffpreis explodieren förmlich. Da muss man schon mal sehen, wo man sparen kann. Einige Tipps habe ich zusammengetragen, die ich natürlich auch selbst anwende. Sicher sind einige Selbstverständlichkeiten dabei, aber es ist gut, wenn man immer daran erinnert wird.

Sparmöglichkeiten bei bestehendem Fahrzeug

Nicht immer kann man gleich ein neues Fahrzeug kaufen, da muss eben auch so versuchen zu sparen. Hier paar Tipps für das effektive Tanken:

  • Lösen Sie sich vom Gedanken, so genannte Freie Tankstellen hätten von der Qualität her schlechteren Kraftstoff, als Marken Tankstellen. Die geforderten Qualitätsparameter sichern in Deutschland, dass es keinen minderwertigen Sprit. Tanken Sie also dort, wo es preiswert ist.

  • Tanktourismus lohnt sich nur in grenznahen Gebieten, wenn es deutlich Preisunterschiede gibt! Bei 5 km Umweg wegen Tankens verbrauchen Sie ca. 0,50 Euro (7 l Verbrauch bei 1,40 Euro/l) zusätzlich. Da muss der Preis schon 2 Ct. billiger sein, als bei Ihrer Tankstelle, damit es sich lohnt, und das bei sehr leeren Tank.

  • Sehr oft zu beobachten: Ich fahr mal schnell tanken, damit wir morgen gleich losfahren können. Wenn die Tanke nicht vor Ihrem Haus liegt, werfen Sie schnell Geld weg. Denken Sie an die nur "5 km", die schon 0,50 Euro ausmachen (Hin- und Rückweg gerade mal 2,5 km).

  • Fahren Sie nicht immer den Tank leer und suchen dann ein preiswerte Tankstelle (vielleicht noch mit Umwegen). Wenn ich unterwegs bin, tanke ich auch schon bei halbleeren Tank, wenn ich direkt am Weg ein sehr preiswerte Tankstelle finde.

  • Bei längeren Touren lohnt es sich mal bei Portalen wie www.adac.de oder www.clever-tanken.de vorbei zu schauen, um zu sehen, wie die Preise unterwegs und im Zielgebiet sind. Dann kann man entscheiden, ob man lieber zu Hause noch voll tankt, oder lieber nur etwas nachtankt und dann im Zielgebiet den Tank voll macht.
    Ich habe es auch so bei meinem Österreichurlaub gemacht. Nur kurz vor der Grenze bei 1,37 Euro 5 l nachgetankt und dann 15 km hinter der Grenze mit 1,12 Euro dann richtig vollgetankt. Das lohnt auch bei 5 Ct. Unterschied, wenn man keine Umwege fahren muss.

Hier paar Tipps für die effektive Fahrweise:

  • Nie hastig und unmotiviert starten und dann mit dem Motor im Leerlauf Sprit vergeuden.
    Einsteigen, Sachen ablegen, Radio anschlten, warten bis alle Mitfahrer sich ausgetrödelt haben und auch sitzen, eigenen Sitz einstellen, Gurt anlegen, und eventuell die Fahrbrille aufsetzen. Wenn das alles gelaufen ist, den Motor starten und sofort losfahren! Im Winter natürlich erst vor dem Einsteigen die Scheiben frei kratzen!

  • Zügig anfahren (aber nie Vollgas) und schnell in den 2. und 3. Gang schalten. Bei 2.000 Umdrehungen ist das schon in Ordnung.

  • Moderne Motoren sind sehr elastisch in der Fahrweise. So oft es geht im Spargang fahren (meist der 5. Gang), auch im Stadtverkehr.

  • Wenn nicht zu viele langsame LKW auf der Straße sind: Lieber im Verkehrsstrom mitschwimmen, als ständig hin und her springen. Das schont den Geldbeutel und die Nerven.

  • Optimieren Sie Ihre Einkäufe! Was da in der Woche oft an sinnlosen Fahrten zusammen kommt, ist schon erstaunlich.

  • Vorausschauend fahren! Jeder unnötige Bremsvorgang (oder gar Stillstand) kostet übermäßig viel Kraftstoff.
    Beispiel, Ampel noch auf Rot? Sehr früh Fuß vom Gas und möglichst lange nicht auskuppeln. Im so genannte Schiebebetrieb verbrauchen moderne Motoren kaum Kraftstoff. Im Leerlauf dagegen rund 1 Liter je Stunde und mehr. Und bei sehr viel Glück hat man so verzögert, dass man die Ampel schon wieder bei Grün erreicht.
    Leider gibt es einige Zeitgenossen, welche die vorausschauende Fahrweise zum Lücken springen nutzen, um nochmals riskant zu überholen.

  • Bei Halts an Schranken, roten Ampeln und unklarerem Stillstand den Motor abschalten, sobald zu erwarten ist, dass der Stillstand länger als 20 Sekunden dauern wird.
    Beachten: Bei Dunkelheit aber gleich wieder Zündung an, damit die Beleuchtung brennt. Es soll Ihnen ja keiner ins Auto fahren.

Hier paar Tipps für die technische Seite:

  • Stromerzeugung im Auto kostet auch Energie und damit Sprit. Es muss nicht ständig das Gebläse mitlaufen und im Winder die Scheibenheizung. Wollen nur Sie im Auto Musik hören? Da brauchen Sie keine riesige HiFi-Anlage, die eine ganze Menge Strom saugt.

  • Zu kühl eingestellte Klimaanlagen sind ein erheblicher Spritfresser und es ist nicht gut für die Gesundheit. Auch müssen die Kühlanlagen nicht immer mitlaufen, auch wenn man sie im Winter trotzdem öfter nützen soll.

  • Dachaufbauten, die unnötig spazierengefahren werden, kosten Unmengen von Sprit.

  • Kurze Carvingski passen, in eine Decke eingewickelt, sogar oft schon so ins Auto. Die gleichen Skier auf dem Dach transportiert werden Ihnen bei längeren Strecken mehrere Liter Sprit kosten.

  • Kofferraum entrümpeln. Jedes Kilogramm zuviel transportiert kostet zusätzlichen Kraftstoff. Sie müssen es zusätzlich beschleunigen und wieder mit abbremsen. Die Schneeketten vom Winter müssen im Sommer nicht im Auto liegen. Und die leeren Bierkästen erst einräumen, wenn man wirklich zum Getränkemarkt fährt.

  • Unterdruck im Reifen ist nicht nur ein Sicherheitsrisiko beim Fahren, sonder kostet auch deutlich mehr Sprit. Lieber o,2 bar zu viel, dass stecken die Reifen besser weg, als zu niedriger Luftdruck.

  • Beim Reifenkauf auf Reifen mit geringem Rollwiderstand achten. Senkt auch die Spritkosten.

  • Beim Ölwechsel sollen Leichtlauföle, wie OW-30 oder 5W-30 bis zu 6% Spritersparnis bringen. Bei Vielfahrern dürfte sich so der erhöhte Kaufpreis der Leichtlauföle wieder schnell reinholen lassen.

  • Wie Verbrauchermagazine erst jüngst berichteten, sollen die neuen Spritsorten aber keine Spriteinsparung bringen.

  • Den langfristigen Spritverbrauch legen Sie aber schon beim Autokauf fest. Müssen es unbedingt 150 PS sein, wenn eigentlich 90 PS auch reichen?. Schauen Sie sich vorher den vermeintlichen Spritverbrauch das Fahrzeugs an. Rennen Sie wegen einiger Euro Einsparung nicht zum entferntesten Händler, wenn Sie dann wegen der regelmäßigen Fahrzeugwartung (Reparaturen) oft lange Wege haben. Wenn dann nicht mal ein Reparaturwagen gestellt wird, können Taxikosten ganz schön ins Geld gehen.

Fazit

Es gibt schon eine ganze Reihe Einsparmöglichkeiten beim Kraftstoffverbrauch. Die größten Einsparungen kommen aber, wenn das Fahrzeug steht. Bei diesen Kraftstoffpreisen lohnt es sich schon mal, über Fahrgemeinschaften nachzudenken, und wenn es nur dann ist, wenn man seine Lieblingsmannschaft zum Auswärtsspiel begleitet.
Und nicht wegen jeder Kleinigkeit muss man sein Auto nehmen. Für einen vergessenen Brief, der noch unbedingt zum Postamt muss, kann man auch mal das Auto stehen lassen und das Fahrrad nehmen, oder gar einen kleinen Jogginglauf machen. Schont den Geldbeutel und hilft bei der Gesundheit.

Und wer denkt, die paar Maßnahmen bringen nicht viel, der irrt. Bis zu 20 % Kraftstoffeinsparung übers Jahr gesehen sind drin. Der Durchschnitt sollte aber bei 10 % liegen. Auch schon eine Einsparung die sich lohnt.



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