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Tipps zu Augen Laser-Ops - Laser-OP für Jeden möglich?

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Wichtiger Hinweis:
Die nachfolgenden Tipps ersetzen auf keinen Fall eine medizinische Beratung, weil eine Selbstmedikation immer mit Risiko verbunden ist. Auch scheinbar harmlose natürliche Mittel können zu unbeherrschbaren Nebenwirkungen führen. Und wenn es nur eine Kreuzallergie bei Äpfeln ist, um nur ein Beispiel zu nennen.
Beachten Sie auch: Ich gebe meine Tipps aus besten Wissen und Gewissen. In vielen Fällen sind sich aber nicht mal die Experten einig. Das beste Beispiel sind die Ernährungstipps, die sich fast jährlich ändern.

Manche tragen eine Brille, weil es einen gewissen "Style" gibt, aber für viele Menschen ist es einfach eine Belastung. Kontaktlinsen werden auch nicht von allen vertragen und gehen auf die Dauer auch ganz schön ins Geld. Moderne Behandlungsmethoden lassen jetzt die Korrektur der Augen zu, so dass man auf eine Brille verzichten kann. Klappt das bei jedem Menschen und wie sieht das mit den Kosten aus? Einige Tipps habe ich mal zusammengetragen:


Die Kosten

Je nach Behandlungsmethode und Klink kommen unterschiedlichen Kosten auf den Patienten zu. Bei einer Standard-Lasik-Behandlung (später mehr) sind es ca. 2.200 Euro und bei einer Femto-Lasik bis zu 3.000 Euro. Dabei sind die Voruntersuchungen meist mit eingeschlossen. Berücksichtigen sollte man aber auch solche Kosten wie Anreise und eventuelle Übernachtung, auch wenn die eigentliche Operation pro Auge nicht mal eine halbe Stunde ausmacht.
Schlechte Nachricht: Die gesetzlichen Kassen übernehmen die Kosten nicht. Es lohnt sich aber mit den Krankenkassen über eine Zuzahlung zu diskutieren, wenn die Unterschiede zwischen beiden Augen mehr als 5 Dioptrien. Fragen kostet nichts.

Bei diesen Preisen ist es jedoch verlockend, solchen Angeboten aus Osteuropa zu folgen, die für beide Augen oft noch nicht mal 1.000 Euro verlangen. Allzu oft, so kann man es vielen Medienberichten entnehmen, kommt es aber zu gerade im Ausland zu Komplikationen, die mit teuren Nachoperationen in Deutschland korrigiert werden müssen. Durch den dortigen Akkord werden oft Laser-OPs durchgeführt, die überhaupt nicht ratsam waren.

Was spricht gegen eine Laser-OP?

Wussten Sie, dass ca. 20 % der Patienten (also jeder 5.) gar keine Laser-OP durchführen lassen sollte?
Was spricht also dagegen?

  • Die Fehlsichtigkeit sollte stabil sein und die Dioptrienstärke nicht schwanken.
    Wer also denkt, warum ständig eine neue Brille zulegen (sind ja auch recht kostenintensiv), lasse ich mich lieber gleich die Augen operieren liegt hier eben falsch. Man kann sich wegen veränderter Dioptrienzahl nicht ständig die Augen lasern lassen!

  • Wer eine einsetzende Linsentrübung hat (beginnender grauer Star) sollte von Operationen die Finger lassen.

  • Das Gleiche trifft bei erhöhtem Augeninnendruck zu, wie es bei beginnendem Glaukom - grüner Star der Fall ist.

  • Auch eine feuchte Makula-Degeneration der Netzhaut steht einer Laser-OP im Wege.

  • Bei Rissbildungen in der Netzhaut, der Hornhaut und ähnlichen Erkrankungen des Auges, sollte man auf eine OP verzichten.

  • Ärzte raten auch von einer Laser-OP ab, wenn der Patient an rheumatischen Erkrankungen leidet!

Wenn Sie also aus Kostengründen mit einer Operation im Ausland spekulieren, dann lassen Sie sich wenigstens vorher von einem anerkannten Augenarzt in Deutschland untersuchen, um solche Probleme auszuschließen.
Achtung:
Werden solche Operationen gegen den Rat der Ärzte durchgeführt, und Ihr Versicherer der Berufsunfähigkeit kommt dahinter, kann Ihr Versicherungsschutz verloren gehen, wenn wegen missglückter Operation der Beruf nicht mehr ausgeübt werden kann! Vorsicht ist auch aus diesem Grunde angedacht.

Wer kann von der Laserbehandlung profitieren?

So eine Laseroperation ist sowohl für kurzsichtige, als auch für weitsichtige Patienten möglich. Die Hornhaut muss aber wenigstens eine Dicke von mehr als 0,5 mm haben! Die Laser-OP ist für Kurzsichtige im Bereich minus 1,0 bis minus 10,0 und Weitsichtige bis plus 3,0 geeignet.

Welche Verfahren gibt es?

Es gibt eine Reihe von Möglichkeiten. Am häufigsten werden sich wohl diese beiden Verfahren durchsetzen:

  • Lasik:
    Hier wird nach der Betäubung des Auges mit einem computergesteuerten Schneidgerät ein Scheibchen der Hornhaut aufgeschnitten und beiseite geklappt. Mit einem Lasergerät wird dann nach vorheriger Berechnung von der Hornhaut etwas abgetragen und anschließend das beiseite geklappte Hornhautstück wieder aufgelegt.

  • Femto-Lasik:
    Das Verfahren ist ähnlich wie beim Lasik, nur dass das Schneidgerät duch einen Femto-Sekundenlaser ersetzt ersetzt wird, der den Schnitt zum Aufklappen präziser und schärfer durchführen kann, und damit das Hornhautgewebe schonen kann. Dadurch ist das Anwachsen noch besser und es gibt weniger Komplikationen. Dafür ist das Verfahren auch deutlich teurer.


Lassen Sie sich bei der Auswahl des Verfahrens von einem guten Augenarzt beraten. Nicht jedes Auge ist gleich und schauen Sie, auch wenn es schwer fällt, nicht nur nach dem Preis.

Nach der Laser-OP

Ganz problemlos ist eine Laser-OP nicht. Auch nach der OP muss man einiges beachten.

  • Vor, als auch nach der OP, wird mit antibiotischen Augentropfen eine Infektion des Auges verhindert, was zu den gefährlichsten Komplikationen zu zählen ist.

  • Meist kommt es nach der OP zu tränenden Augen und man sieht noch verschwommen. Deshalb darf man nach so einer OP nicht gleich Auto fahren.

  • Nach 1 - 2 Tagen kann man meist schon scharf sehen, was sich in den nächsten 3 - 4 Wochen noch stabilisiert.

  • Meist hat man nach der OP trockene Augen und ein Gefühl, als ob man etwas ins Auge bekommen hat. Dagegen helfen künstliche Tränen.

  • Nach der OP sollte man grelles Licht meiden, bzw. eine Sonnenbrille tragen.

  • Mit Sport sollte man mindestens 1 Woche warten, besser jedoch länger. Gegen Zugluft (Fahrrad) hilft eine Sport- oder Sonnenbrille.

  • Auf Schwimmbad und Sauna sollte man mindestens einen Monat verzichten. Die Infektionsgefahr ist einfach zu groß.

  • Aber auch im Beruf muss man aufpassen. Wer in aggressiver Umgebung arbeiten muss, wie Staubanfall, Gase usw., sollte unbedingt den Arzt konsultieren, ob es da Probleme geben kann. Wer die Möglichkeit hat, sollte wie beim Schwimmen, einen Monat an einem unbelasteten Arbeitsplatz arbeiten.


  Ich hoffe meine Tipps konnten helfen und im Zweifelsfall immer vorher Ihren Arzt konsultieren.

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