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Ballaststoffe in der Ernährung

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Wichtiger Hinweis:
Die nachfolgenden Tipps ersetzen auf keinen Fall eine medizinische Beratung, weil eine Selbstmedikation immer mit Risiko verbunden ist. Auch scheinbar harmlose natürliche Mittel können zu unbeherrschbaren Nebenwirkungen führen. Und wenn es nur eine Kreuzallergie bei Äpfeln ist, um nur ein Beispiel zu nennen.
Beachten Sie auch: Ich gebe meine Tipps aus besten Wissen und Gewissen. In vielen Fällen sind sich aber nicht mal die Experten einig. Das beste Beispiel sind die Ernährungstipps, die sich fast jährlich ändern.

Unverzichtbar für eine gesunde Ernährung sind die Ballaststoffe in der Nahrung. Nur was sind Ballaststoffe? Und wo sind sie drin? Ballaststoffe sind unverdauliche Bestandteile pflanzlicher Lebensmittel. Das sind vor allem Fasern, Schalen, Zellwände und Gerüstsubstanzen. Nur, wenn die Ballaststoffe unverdaulich sind, wozu dann aufnehmen? Deshalb mal klar gesagt, was diese Ballaststoffe bewirken:

  • Durch die Ballaststoffe muss man stärker Kauen, was die Speicheldrüsen anregt und zu einer besseren Verdauung der gesamten Nahrung führt.

  • Die Ballaststoffe führen zu einem Sättigungsgefühl, das auch noch länger anhält, als schnell verdauliche Lebensmittel. Sie werden nach dem Genuss eines Kohlrabis nicht so schnell wieder Hunger bekommen, als wenn Sie die gleiche Menge Zucker gegessen hätten. Hätten mit dem Zucker aber die vielfache Menge Kalorien zu sich genommen.

  • Die Ballaststoffe sind gerade für den geregelten Stuhlgang wichtig, weil erst die Ballaststoffe dem Stuhl das ausreichende Volumen gibt.

  • Auch wenn die Ballaststoffe nicht (oder nur kaum) verdaut werden, löst der Körper wichtige Mineralien und Vitamine aus den Ballaststoffen heraus.

  • Die Ballaststoffe werden von Experten als wichtige Waffe gegen den Darmkrebs und andere Darmkrankheiten gesehen.

Wo stecken nun diese Ballaststoffe drin? Es sind vor allem Früchte-, Gemüse- und Getreidearten (Getreideprodukte, sowie Kartoffeln und Hülsenfrüchte.

  • Hülsenfrüchte, Sesam, Weizenkleie, Vollkornmehl, Knäckebrot, Sojamehl und Trockenfrüchte enthalten je 100 g immerhin 10 g und mehr an Ballaststoffe.

  • Getreidekörner- und flocken, Mais, Vollkornbrot, Müsli, grüne Erbsen, Schwarzwurzeln, Johannisbeeren, Himbeeren, Nüsse und Sonnenblumenkerne enthalten je 100 g immerhin 5-10 g Ballaststoffe.

  • Reis, Mischbrot, Kartoffeln, Cornflakes, Gemüse, Obst und Oliven enthalten je 100 g immerhin bis zu 5 g an Ballaststoffen. Der Anteil an Ballaststoffen wirkt bei Obst und Gemüse deshalb als gering an, weil diese Produkte viel Flüssigkeit enthalten. Die berühmte Gurke z.B. mit fast 90% Flüssigkeit!

  • Vorsicht: Ballaststoffe haben die unangenehme Eigenschaft bestimmte Arzneimittel zu binden! Das kann fatale Folgen haben, weil dann die Dosierung nicht stimmt. Also Medikament immer im Abstand von 2 Stunden einnehmen.

Experten sagen, man solle ca. 30 g (besser mehr) je Tag an Ballaststoffen dem Körper zuführen.

Ich hoffe, der kleine Exkurs hat Ihnen bei der Einschätzung der wichtigen Ballaststoffe geholfen.



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