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Bauchbeschwerden und Bauchweh

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Wichtiger Hinweis:
Die nachfolgenden Tipps ersetzen auf keinen Fall eine medizinische Beratung, weil eine Selbstmedikation immer mit Risiko verbunden ist. Auch scheinbar harmlose natürliche Mittel können zu unbeherrschbaren Nebenwirkungen führen. Und wenn es nur eine Kreuzallergie bei Äpfeln ist, um nur ein Beispiel zu nennen.
Beachten Sie auch: Ich gebe meine Tipps aus besten Wissen und Gewissen. In vielen Fällen sind sich aber nicht mal die Experten einig. Das beste Beispiel sind die Ernährungstipps, die sich fast jährlich ändern.

Viele leiden immer wieder an Bauchweh und Bauchbeschwerden. Einige Tipps, warum es zum so genannte Bauchkneipen kommt, erfahren Sie hier

Ungesunde Essgewohnheiten

Zu den so genannten ungesunden Essgewohnheiten zählen unter anderem:

  • Hastiges Essen zählt zu den häufigsten Ursachen für Bauchweh. Wer sein Essen regelrecht hinunterschlingt, vergisst intensiv zu kauen. Mit dem Kauen wird aber nicht nur die Nahrung zerkleinert, sondern auch intensiv mit Speichel vermischt. Mit dem Speichel beginnt jedoch schon der Verdauungsprozess. Große Speisebrocken können in Magen und Darm oft nicht vollständig verdaut werden. Folge sind oft starke Blähungen durch Vergärungsprozesse.

  • Häufig wird einfach zu fett und /oder zu süß gegessen.

  • Unregelmäßiges Essen ist oft Grund für Magen- und Darmstörungen. Der Körper hat auch eine innere Uhr, und stellt bei einigermaßen festen Essenszeit bedeutend besser die Verdauungssäfte bereit. Werden die Zeiten übergangen fehlen zu einem späteren Zeitpunkt oft genug die Verdauungssäfte.

  • Wer seinen Magen immer wieder zu stark füllt, muss sich über Verdauungsbeschwerden nicht wundern.

  • Auch Alkohol und zu starker Kaffee können die Verdauung behindern. Starker Alkoholgenuss kann die Magensäureproduktion drosseln. Dadurch kann die ganze Verdauung durcheinander kommen.

Ungewohntes Essen

Oft unterschätzt wird das Problem des ungewohnten Essens unterschätzt. Der Körper gewöhnt sich recht schnell an einem bestimmte Essensweise, nicht nur von der zeit her (siehe oben), sondern auch von der Art her. Wer zum Beispiel gewohnt ist, sehr wenig Öl oder Fett in seiner Nahrung zu verwenden, der bekommt oft Probleme, wenn er plötzlich sein Essen auf fett- und ölreiche Speisen umstellt. Am häufigsten zu bemerken, wenn man im Ausland plötzlich auf eine ganz andere Zubereitungsart trifft. Da sollten man eben zu Hause auch schon vor dem Urlaub schon mal auf seine Ernährung achten, damit er in der schönsten Zeit des Jahres, dem Urlaub, aus dem grund keine Beschwerden erleidet.

Ähnlich ist die Wirkung, wenn man plötzlich auf deutlich stärker gewürzte Gerichte stößt. Der Magen und Darm rebelliert, weil er es nicht gewohnt ist. Entweder vorher seinen Magen trainieren, oder eben den Gerichten ausweichen.

Oft genug ist die "gesunde" Ernährung grund für Magenbeschwerden. Wer bisher recht ungesund sich ballaststoffarm ernährt hat, bekommt oft genug Probleme, weil Magen und Darm mit der plötzlichen ballaststoffreichen Ernährung überhaupt nicht klar kommt. Das kann schon beim Wechsel von nur Weißbrot zu nur Schwarzbrot eintreffen. Er also auf mehr Ballaststoffe umsteigen will, sollte das unbedingt schrittweise tun. Ansonsten sind Magen- und Darmprobleme vorprogrammiert, insbesondere heftige Blähungen.

Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Bekommt man nach bestimmten Essen plötzlich Bauchschmerzen, Bauchkrämpfe oder Magenkrämpfe sollte man immer dann eine Nahrungsmittelunverträglichkeit denken, wenn es immer bei bestimmten Lebensmittel auftritt. So kann das zum Beispiel bei Laktose sein (Bestandteil der Milch), Gluten (in bestimmten Brotsorten) oder Histamin sein. Es kann aber sogar eine echte Allergie sein, wer nach Genuss von Äpfeln oder Nüssen Beschwerden bekommt, sollte auch an so etwas denken. In jedem fall sollte man solche Sachen nicht auf sich beruhen lassen, sondern von einem Arzt abgleichen lassen.

Funktionelle Störungen

Es können sich hinter Bauchschmerzen natürlich funktionelle Störungen verstecken. Und das kann aus zweierlei Richtungen kommen. Einmal können sich echte Krankheiten (organische Störungen) dahinter verbergen, die hier nicht annähernd in ihrer Vielzahl von Möglichkeiten beschrieben werden können. Es können aber auch mentale Störungen (Fehlsteuerungen) dahinter verstecken. Nicht umsonst sagt man zurecht, Stress und Ärger schlagen auf den Magen.

Auf Regel achten!

Natur gemäß kann ich an dieser Stelle wenig aus eigener Sicht sagen, aber vom Hörensagen her, können Bauchbeschwerden, wie Bauchkrämpfe und Verstopfung, oft von der Ursache her zu den Regelschmerzen gehören und aus Unkenntnis oft falsch gedeutet werden. Oft soll schon eine Wärmflasche helfen.

Hausmittel bei Bauchbeschwerden

Hausmittel bei Bauchbeschwerden zu empfehlen ist immer etwas kritisch. Man weiß ja nie, ob sich nicht doch eine nicht ungefährlich Blinddarmentzündung (genauer des Wurmfortsatzes) hinter den Schmerzen versteckt. Bei Unklarheiten, deshalb immer zum Arzt. Aber einige Hausmittel kann man anfangs mal probieren:

  • Eine sehr angenehme Medizin sind Anisplätzchen. Sie helfen bei leichten Verdauungsstörungen, dank der ätherischen Öle des Anis. Oder aber 1 Teelöffel voll zerstoßener Früchte mit 2 Tassen kochenden Wasser übergießen und einige Minuten zugedeckt ziehen lassen. Diesen Tee verteilt über den Tag trinken.

  • Das Allheilmittel Kamille sollte man nicht zu oft nehmen, hilft aber auch. Einen Esslöffel Blüten mit 1,5 Tassen kochendem Wasser übergießen und 10 Minuten zugedeckt ziehen lassen.

  • Melisse hilft vor allem bei Blähungen und Völlegefühl, ist aber auch bei Reizdarm sehr hilfreich. Als Tee 2 Esslöffel voll der zerschnittenen Droge mit 1 bis 1,5 Tassen kochendem Wasser übergießen und zugedeckt einige Minuten ziehen lassen. Ca. 2 bis 3 Tassen über den Tag verteilt trinken.

  • Heilerde ist nicht nur geeignet bei Durchfall, sondern sie hilft auch bei Sodbrennen. Rühren Sie 1 bis 2 Teelöffel des Pulvers in eine Glas Wasser oder Tee und trinken Sie davon 2 Gläser pro Tag.

  • Mit Flohsamen können Sie bei Verstopfung Ihren Darm wieder in Gang bringen. Ca. 5 bis 10 g Flohsamen in einer Tasse Wasser, Tee oder auch Joghurt quellen lassen und nach den Mahlzeiten zu sich nehmen.

  • Bei chronischer Verstopfung noch hilfreicher ist geschroteter Leinsamen. Dort 2 Esslöffel in ausreichend Flüssigkeit einrühren und täglich 3 Mal einnehmen. Die Wirkung tritt erst nach 2 bis 3 Tagen ein. Danach auf ca. 1 bis 2 Esslöffel pro Tag reduzieren, bis sich Stuhlgang völlig normalisiert hat. Die Wirkung des Leinsamens beruht auf seiner Quellwirkung und einer gewissen "Schierfunktion" des enthaltenen Leinöls.

Ich hoffe, ich konnte mit meinen Tipps helfen.

 

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