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Dick trotz Diät oder Abnehmkur?

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Wichtiger Hinweis:
Die nachfolgenden Tipps ersetzen auf keinen Fall eine medizinische Beratung, weil eine Selbstmedikation immer mit Risiko verbunden ist. Auch scheinbar harmlose natürliche Mittel können zu unbeherrschbaren Nebenwirkungen führen. Und wenn es nur eine Kreuzallergie bei Äpfeln ist, um nur ein Beispiel zu nennen.
Beachten Sie auch: Ich gebe meine Tipps aus besten Wissen und Gewissen. In vielen Fällen sind sich aber nicht mal die Experten einig. Das beste Beispiel sind die Ernährungstipps, die sich fast jährlich ändern.

Das ist durchaus möglich. Es gibt einige Fallen, warum es mit dem Abnehmen nicht klappen will. Neben der eigenen Unzulänglichkeit in der Ausdauer und dem Willen, gibt es auch andere Hindernisse. Nur muss man sie kennen, um auch gezielt dagegen vorgehen zu können. Denn allzu oft stecken unerkannte Krankheiten oder falsche Diäten dahinter. Aber auch einige wichtige Medikamente können hier "üble Streiche" spielen. Hier ein paar Tipps:

Wassereinlagerungen

Bei bestimmten Krankheiten wird viel Flüssigkeit in das Bindegewebe eingelagert. Es bilden sich regelrecht Ödeme, die sogar eher ein Gewichtszunahme vorgaukeln. Ursache ist oft ein gestörter Lymphfluss.
Auslöser können oft Bewegungsmangel sein, wie viel Sitzen, oder auch zu viel Salz in der Nahrung.
Mit einer Körperfettwaage kann man relativ gut den ansteigenden Wassergehalt des Körpers feststellen. Beim Gebrauch sollte man aber einiges beachten: Probleme mit der Körperfettwaage (Seite öffnet im separaten Fenster!)
Werden Wassereinlagerungen beobachtet oder vermutet, sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden, um die wahren Ursachen zu ermitteln, um sie abstellen zu können. Ein Mittel der Wahl zum Beispiel sind Spezialmassagen, wie die Lymphdrainage.

Arzneimittel als Dickmacher?

Medikamente können durchaus "Dickmachen", dafür gibt es eine reihe von Beispielen:

  • Wer hohe Dosen von Kortison einnehmen muss, wird leider oft mit diesem Problem konfrontiert. Auf Dauer kann der Körper sehr viel Wasser einlagern. In so einem Fall unbedingt mit dem Arzt reden und nach Alternativen bei den Medikament zu suchen.

  • Da Bluthochdruck sich schon zu einer Volkskrankheit entwickelt, ist Tatsache, dass einige Blutdrucksenker den Energiebedarf und die Fettverbrennung drosseln kann nicht gerade berauschend. Aber bitte nicht den Blutdrucksenker absetzen! Da muss der Arzt eben aus der Vielzahl der Blutdrucksenker einen anderen auswählen.

  • Hinterhältig sind auch einige Mittel gegen Heuschnupfen und Sodbrennen, denn sie regen das Hungergefühl an. Und das ist natürlich etwas, was nun nicht gerade beim Abnehmen helfen kann.


Beruhigend ist allerdings, dass diese Nebenwirkungen der Medikamente nicht bei allen Leuten zwangsläufig auftreten. Wer allerdings "Pech" hat, sollte unbedingt mit seinem Arzt sprechen und nicht einfach die Medikamente wegwerfen!

Oft ist es auch die Schilddrüse

So klein die Schilddrüse ist, so wichtig ist sie gerade im Stoffwechsel. Fatal beim Abnehmwilligen ist die Unterfunktion der Schilddrüse. Da läuft der gesamte Stoffwechsel im Spargang und der Kalorienbedarf des Körpers sinkt. Jedes Gramm zu viel an Essen setzt dann sehr schnell an. Zu allem Übel kommt es oft noch zu Wassereinlagerungen.
Ein Bluttest kann die Ursache schnell aufdecken und mit Hormontabletten (beides wird von den Krankenkassen bezahlt.) wird die Unterfunktion wieder ausgeglichen.
Kommen Sie aber bitte nicht auf die Idee, zum besseren Abnehmen diese Hormontabletten zu überdosieren.

Ausreichend Schlafen!

Kein Witz, denn Schlafmangel kann ein Dickmacher sein, wenn man neuen amerikanischen Studien glauben darf. Schlafmangel soll die Bildung des appetitanregenden Hormons Ghrelin anregen, weil bei zu wenig Schlaf der Spiegel des Hormons Leptin sinkt. Das Resultat merkt man erst am nächsten Tag, weil man dadurch ein größeres Hungergefühl bekommt. Und wer dann seinem Hungergefühl nachgibt, isst eben mehr, als eigentlich notwendig ist. Mit der Folge, dass man zunimmt. Die Mindestschlafdauer sollte dabei 6 Stunden betragen, besser aber 7!

In dem Zusammenhang muss allerdings gesagt werden, dass meiner Meinung nach viele Zeitschriften die Studie falsch aus legen, weil oft geschrieben wird: Schlaf würde die Fettverbrennung steigern. Dem ist aber nicht so. Ausreichend Schlaf beugt einem zu großen Hungergefühl am nächsten Tag vor, und senkt das Risiko, dass man zu viel isst. Es wird aber nicht so sein, dass sie mehr Abnehmen, nur weil Sie 1 bis 2 Stunden länger schlafen!

So recht überzeugt bin ich von dieser Studie allerdings auch nicht, denn ich kenne einige Kurzschläfer die eigentlich recht schlank sind. Und ich selbst kann bei 1,70 m mit meinen 69 kg auch nicht sagen, dass ich sehr dick bin, obwohl ich ein extremer Kurzschläfer bin. Denn eines müssen Sie bedenken: Wer schläft, verbraucht deutlich weniger Kalorien, als wenn man nur sitzt. Von richtiger Bewegung ganz zu schweigen!
Die Journalisten schreiben viel, wenn der Tag lang ist, und das Heft gefüllt werden muss!



Ich hoffe, Sie haben hier vielleicht eine Ursache gefunden, warum es Ihnen nicht gelingt abzunehmen.

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