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Ess-Störungen
Binge-Eating, Magersucht, Orthorexie, Bulimie

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Wichtiger Hinweis:
Die nachfolgenden Tipps ersetzen auf keinen Fall eine medizinische Beratung, weil eine Selbstmedikation immer mit Risiko verbunden ist. Auch scheinbar harmlose natürliche Mittel können zu unbeherrschbaren Nebenwirkungen führen. Und wenn es nur eine Kreuzallergie bei Äpfeln ist, um nur ein Beispiel zu nennen.
Beachten Sie auch: Ich gebe meine Tipps aus besten Wissen und Gewissen. In vielen Fällen sind sich aber nicht mal die Experten einig. Das beste Beispiel sind die Ernährungstipps, die sich fast jährlich ändern.

Es gibt ja eine ganze Reihe Ess-Störungen. Auf die wichtigsten Formen möchte ich kurz hinweisen und das Ganze später noch ausbauen:

  • Bulimie:
    Bulimie, die so genannte Ess-Brech-Sucht ist nicht nur ein Problem junger Mädchen, wie oft dargestellt wird, sondern betrifft Personen weiblichen und männlichen Geschlechts. Insbesondere unter jungen Männern soll es eine erhebliche Dunkelziffer geben.
    Das typische der Bulimiker ist, dass sie Essen zu sich nehmen um es dann hinterher wieder zu erbrechen.
    Mehr Infos unter: www.bulimie-online.de

  • Orthorexie:
    Orthorexie ist der krankhafte Zwang, sich richtig zu ernähren. Nur Wenige kennen diese noch unbekannte Ess-Störung. Betroffene sind dabei so fixiert, dass sie nur "gesunde" Lebensmittel zu sich nehmen und nach strengen Ernährungsregeln leben.
    Was am Anfang nicht schlecht ist, zum Beispiel nur noch BIO-Ware zu essen, wächst sich bei Einigen zur Manie aus. Wenn dann wegen negativer Meldungen bestimmte Waren in "Verruf" kommen, werden diese auch noch weggelassen. Resultat ist häufig, dass die Anzahl der essbaren Lebensmittel immer mehr sinkt und Betroffene manchmal bei einem einzigen Produkt hängen bleiben. Aus der anfangs gesunden Ernährung wird eine Mangelernährung.
    Diese Ess-Störung weist eine sehr hohe Dunkelziffer auf, weil der Übergang von gewollter gesunder Ernährung zum krankhaften Zwang sehr fließend ist. Die Orthorexie stellt leider oft der Einstieg zur Magersucht dar.
    Mehr Infos unter: de.geocities.com

  • Magersucht:
    Magersucht ist die panische Angst vor dem Zunehmen. Dabei werden regelrecht drastische Fastenprogramme angewendet. Die ausgeprägte Magersucht liegt mit einer Todesrate zwischen 5 und 20 % recht hoch.
    Mehr Infos unter: www.magersucht-online.de und www.magersucht.de

  • Binge-Eating:
    Binge-Eating ist eine ebenfalls noch dem Namen nach unbekannte Ess-Störung. Die hauptsächlich von Frauen praktizierten Fressattaken wechseln sich wieder mit Crash-Diäten ab, die sie meist sogar wieder abrechen. Durch diese ständigen Wechsel leiden die Betroffenen in Folge des JO-Jo-Effekts häufig an Übergewicht.
    Mehr Infos unter: www.onmeda.de

  • Fettleibigkeit:
    Fettleibigkeit ist in den Ursachen sehr vielschichtig. Kann jedoch auch aus einer Ess-Störung hervorgehen. Insbesondere führen Vorlieben zu einzelnen Nahrungsmitteln zu ausgesprochenen Ess-Störungen (Süßigkeiten, Knabbergebäck usw.), wenn Stress, Einsamkeit und Frustration die Ursachen für diese Vorlieben sind.
    Mehr Infos unter: www.netdoktor.de

Alarmsignale für krankhafte Ess-Störungen:
Das Komplizierte bei diesen Alarmsignalen ist, dass einzelne Signale aber auch von Ernährungsberatern empfohlen werden. Es müssen immer mehrere Signale zutreffen, ehe eine Ess-Störung ins Auge gefasst werden sollte.

  • Es werden ständig Problemzonen am Körper entdeckt und bemängelt, die durch Ernährung beseitigt werden sollen.

  • Man vermeidet, in Gesellschaft zu speisen, teilweise sogar in der Familie.

  • Obwohl Mahlzeiten übersprungen werden, gibt es nur noch kleine Portionen.

  • Oft wird penible auf die Einhaltung der Essenszeit geachtet.

  • Es wird extrem langsam gegessen.

  • Normale Essensportionen werden mit zusätzlichem Sport bestraft.

  • Heißhungerattacken wechseln sich mit Diäten ab.

  • Das Essen wird stark reglementiert, insbesondere hinsichtlich Kalorien- und Fettgehalt.

  • Mit Kaugummi, Kaffee, Zigaretten oder gar Drogen wird das Hungergefühl unterdrückt.

Empfehlenswerte Webseiten: www.hungrige-seelen.de oder www.lebenshungrig.de

Telefon-Hotline Bulimie und Essstörungen
Nummer: 0221-892031 (Mo-Do 10-22 Uhr, Fr-So 10-18 Uhr)
Telefonberatung der Bundeszentrale

Dieser kleine Exkurs ist noch nicht fertig und wird noch vervollständigt.

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