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Tipps bei und zur Vorbeugung von Fußpilz

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Wichtiger Hinweis:
Die nachfolgenden Tipps ersetzen auf keinen Fall eine medizinische Beratung, weil eine Selbstmedikation immer mit Risiko verbunden ist. Auch scheinbar harmlose natürliche Mittel können zu unbeherrschbaren Nebenwirkungen führen. Und wenn es nur eine Kreuzallergie bei Äpfeln ist, um nur ein Beispiel zu nennen.
Beachten Sie auch: Ich gebe meine Tipps aus besten Wissen und Gewissen. In vielen Fällen sind sich aber nicht mal die Experten einig. Das beste Beispiel sind die Ernährungstipps, die sich fast jährlich ändern.

Es fängt erst Rötungen zwischen den Zehen an. Bald brennt es regelrecht und der Juckreiz wird schier unerträglich, bis das Brennen in richtige Schmerzen übergehen kann. Was ist passiert? Zu 99 % hat der Fußpilz mit einer Infektion wieder zugeschlagen. Was sollte man tun?

Vorbeugen ist am Wichtigsten!

Die Infektion holt man sich in den meisten Fällen durch das barfuß laufen. Begünstigt wird das, wenn die Haut durch viel Feuchtigkeit schon aufgequollen ist. Wo lauern denn die Erreger am häufigsten?

  • Die klassischen Infektionsquellen sind feuchte Orte wie Schwimmhallen, Bäder, angrenzende Saunabereiche. Selbst die Wiesen rund um eine Schwimmbecken zählen zum Gefahrenbereich.

  • Aber auch die Teppichböden in Umkleidekabinen sind ein richtiger Hort für die Erreger. Wenn man schon shoppen geht, dann sollte man immer paar Socken anhaben, die man bald wechseln sollte, wenn man doch mal auf den Teppich treten musste.

  • Das man beim Schuhe anprobieren immer Strümpfe (Socken) anhaben sollte, ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit.

  • Eine der häufigsten Ansteckungsquellen sind die Teppichböden in Hotels. Besonders in Urlauberhotels, wenn man im Sommer schon nur Sandalen an den Füßen hat und dann beim Umziehen doch mal auf den Teppich tritt, oder nach dem Duschen gar barfuß durchs Hotelzimmer läuft.


Deshalb ist nun mal der beste Schutz, möglichst selten in den Gefahrenbereichen barfuß laufen! Badelatschen, oder noch besser Badeschuhe, sind die beste Lösung. In eigenen Hausschuhen läuft man in Hotels am sichersten, zumindest aber sollte man Socken anhaben. Auf keinen Fall sollte man sich auf die Desinfektion in den genannten Bereichen verlassen. Das trifft auch auf die Ausleihe von Skischuhen und ähnlichem zu. War der Kontakt nun mal nicht zu vermeiden, dann so bald wie möglich Füße gründlich mit Seife reinigen.

Auch richtige Fußpflege hilft!

Es gibt eine Neigung, dass sich manche Leute bevorzugt mit den Erregers des Fußpilzes anstecken. Aber auch wer zu Schweißfuß neigt, sollte immer schön vorsichtig sein:

  • Möglichst die Füße mit ph-neutraler Seife waschen. Das schützt den Säureschutzmantel der Haut und verringert die Wahrscheinlichkeit, das der Fußpilz eindringen kann.

  • Nach der Fußwäsche die Füße immer gut abtrocknen, ganz besonders in den Zwischenräumen der Zehen. Durch Feuchtigkeit aufgequollene Haut ist eine ideale Eintrittspforte für die Erreger.

  • Wer gar Schweißfuß hat, muss in den genannte Gefahrenbereichen ganz besonders vorsichtig sein.


Weitere Tipps zur Fußpflege gibt es hier.

Der Fußpilz hat zugeschlagen!

Bei aller Vorsicht kann es passieren, dass man sich doch mal mit Fußpilz ansteckt. Dann sollte man nicht lange warten, sondern gleich wenn die ersten Rötungen und der Juckreiz da ist, heißt es handeln:

  • Ob man eher zu einer Creme oder einem Spray greift ist vom Ergebnis her meist egal. Beginnt der Pilz zwischen den Zehen, dann kommt man mit dem Spray besser an alle Stellen. Cremes haben den Vorteil, dass sie gleich Feuchtigkeit für die Haut liefern.

  • Als Wirkstoffe stehen:
    • Bifonazol, z.B. "Canesten ® Extra" oder "Bifonazol Hexal ®" (Bifonazol hält recht stark und wird auch nicht gleich vom Wasser weggespült. Anwendungszeit 3 bis 4 Wochen.)

    • Clotrimazol, z.B. "Canesten ®" (Clotrimazol hält recht stark und wird auch nicht gleich vom Wasser weggespült. Anwendungszeit 3 bis 4 Wochen)

    • Terbinafin, z.B. "Lamisil ® Once" (Durch seine Langzeitwirkungen reichen meist 3 bis 4 maliges Auftragen.)

    • Preventol, z.B. "Canesten ® Hygiene Wäschespüler" (Wer Fußpilzbefall hat, muss natürlich auch seine Socken und Strümpfe vom Pilz befreien!)


    zur Verfügung.

  • Vorsicht! Wer seine vom Fußpilz befallenen Stellen berührt hat, sollte sich sehr gut die Hände waschen und vor allem nicht in die Augen wischen!

  • Ist mal nicht gleich ein Apothekenmittel zur Hand, helfen in der Anfangsphase oft noch Fußbäder mit:
    • Ob man eher zu einer Creme oder einem Spray greift ist vom Ergebnis her meist egal. Beginnt der Pilz zwischen den Zehen, dann kommt man mit dem Spray besser an alle Stellen. Cremes haben den Vorteil, dass sie gleich Feuchtigkeit für die Haut liefern.

    • Als Wirkstoffe stehen:
      • Apfelessig: In einen Liter Wasser 4 Esslöffel Apfelessig, 2 Esslöffel Zitronensaft und etwas Salbei oder Salbeitinktur geben und ca. eine Stunde kochen. Nach dem Abkühlen 2 Mal am Tag gut die Stellen abwaschen.

      • Natursalz (Kochsalz): Auf eine Schüssel mit Wasser 6 bis 8 Esslöffel Salz geben und 10 bis 15 Minuten die befallenen Stelle baden.


      Auch wenn der Fußpilz meist nicht beseitigt wird, lindern die Fußbäder erst mal den Juckreiz. Wer öfter zu Fußpilz neigt, sollte vorbeugend solche Fußbäder machen.


    Ich hoffe, meine Tipps konnten Ihnen etwas helfen.



     

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