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Gebärmutterhalskrebs - Impfung erforderlich?

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Wichtiger Hinweis:
Die nachfolgenden Tipps ersetzen auf keinen Fall eine medizinische Beratung, weil eine Selbstmedikation immer mit Risiko verbunden ist. Auch scheinbar harmlose natürliche Mittel können zu unbeherrschbaren Nebenwirkungen führen. Und wenn es nur eine Kreuzallergie bei Äpfeln ist, um nur ein Beispiel zu nennen.
Beachten Sie auch: Ich gebe meine Tipps aus besten Wissen und Gewissen. In vielen Fällen sind sich aber nicht mal die Experten einig. Das beste Beispiel sind die Ernährungstipps, die sich fast jährlich ändern.

Ich bin kein Arzt und werde hier weder für oder gegen eine Impfung sprechen. Ich möchte nur mit einigen Aspekten auf diese Sache aufmerksam machen. Sprechen Sie beim nächsten Arztbesuch über das Thema Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs.

Was ist der Hintergrund für diese Impfung?

Der Gebärmutterhalskrebs gehört bei den Frauen zu der Krebsart, mit der zweithöchsten Tödlichkeitsrate, gleich hinter dem gefürchteten Brustkrebs. Es gilt mittlererweise als erwiesen, dass einer der Hauptverursacher dieses Krebses die "Humanen Papillom-Viren" (HPV) sind. Mit dem Ausschalten dieser Viren durch eine Impfung wird dem Krebs die wichtigste Grundlage entzogen.
Aus diesem Grund wird die Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs von der Ständigen Impfkommission am Robert-Koch-Institut Berlin empfohlen.

Impfung ersetzt keine Vorsorgeuntersuchung!
Aber auch wer sich hat impfen lassen, sollte sich nicht in Sicherheit wiegen. Die HPV-Viren sind zwar die wichtigste, aber nicht die alleinige Ursache für den Gebärmutterhalskrebs. Denn immerhin werden noch rund ein Drittel der Erkrankungen von HPV-Viren hervorgerufen, gegen welche die Impfung nicht wirksam war. Deshalb sollte man weiterhin zur jährlichen Vorsorgeuntersuchung gehen, zumal der Pap-Test (Abstrich am Muttermund wird auf gefährliche Zellveränderungen untersucht) von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt wird. Ergibt sich da ein auffälliger Befund, wird der eigentlich HPV-Test durch geführt und auch von den gesetzlichen Kassen bezahlt. (Hinweis: Wer den Pap-Test übergeht, muss dann aber den HPV-Test bezahlen!)

Das die Impfung Sinn macht, zeigt die Tatsache, dass sich fast 80% der sexuell aktiven Frauen an den HPV-Viren anstecken! Dass die Krebsrate trotzdem nicht exorbitant hoch ist, liegt an der Tatsache, dass das körpereigene Immunsystem mit den Viren allein fertig wird, und dadurch der Krebs verhindert wird. Auch wenn "nur" 2 Drittel der HPV-Viren bekämpft wird, macht diese Impfung sind.

Impfschutz möglicht früh aufbauen!

Es gibt einige wesentliche Gründe, warum die Impfung möglichst früh erfolgen sollte:

  • Die Ansteckung mit dem HPV-Virus erfolgt mit großer Wahrscheinlichkeit schon beim ersten Geschlechtsverkehr!!!

  • Auch wenn manche Eltern vor der Tatsache die Augen verschließen möchten: Jugendlich, ja sogar schon Kinder, haben immer früher Sex.

  • Deshalb sollte die Impfung vor dem ersten Geschlechtsverkehr erfolgen!

  • Für Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahre zahlen die gesetzlichen Krankenkassen die Impfung.


Aus den gesagten Gründen zeigt sich, dass für junge Frauen, die schon öfter mal Sex hatten (und über 17 Jahre alt sind), so eine Impfung nur noch dann Sinn macht (Kosten dann über 470 Euro, selbst zu bezahlen), wenn der HPV-Test absolut negativ war!

Fazit

Wichtig aus dem oben genannten Gründen ist wohl, dass junge Mädchen rechtzeitig genug aufgeklärt werden, wie gefährlich auch in dieser Hinsicht ungeschützter Sex sein kann (mal abgesehen von ungewollter Schwangerschaft oder dem Problem AIDS). Mehr Informationen unter www.ichsagsweiter.de.



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