Home Ernährungstipps Fitnesstipps Gesundheitstipps Hoteltipps Wasser Wohlfühlen Kräuterfibel Kochen Sparen


Handy richtig behandeln!

  Zurück

Das Wohlbefinden sinkt bei vielen Leuten, wenn das Handy seinen Geist aufgibt. Und es gibt genügend Situationen, bei der man oft ganz unbewusst seinen erheblichen Teil dazu beiträgt. Nachfolgend einige Tipps, auf was man aufpassen sollte:

Handy richtig pflegen und lagern:

  • Handy richtig laden. Gerade weil man ständig erreichbar sein will, wird das Handy bereits nachgeladen, wenn der Akku noch nicht mal annähernd leer ist. Das nehmen leider viele herkömmliche Akkus sehr übel. Durch den Memoryeffekt sinkt mit der Zeit die Ladekapazität deutlich!
    Deshalb möglichst erst nachladen, wenn sich das Gerät meldet. Öfter mal den Akku so leer fahren, bis sich das Handy abschaltet, damit die Akkus auch wirklich richtig leer sind.

  • Handys in der prallen Sonne liegen lassen, kann in mehrfacher Hinsicht gefährlich sein. Besonders gefährlich, wenn es gar hinter einer Autoscheibe liegt, weil dann erst recht Temperaturen von 70C und mehr erreicht werden.
    1. Durch direkte Sonneneinstrahlung können sich die Flüssigkeitskristalle verändern. Dadurch verminderte Abstrahlung oder Totalausfall, was natürlich die Lesbarkeit deutlich vermindern kann.
    2. Akkus entladen sich bei sehr hohen Temperaturen nicht nur sehr schnell, sondern ihre Ladekapazitäten werden meist deutlich geschädigt. Und neue Akkus sind recht teuer.
    3. Da es in Handys auch einige Teil aus Kunststoff gibt, kann es zu Verformungen kommen, die ganze Steck- und Kabelverbindungen zerstören können, was zum Totalausfall des Handys führen kann!
    4. Im Extremfall (im Auto und in südlicher Sonne) kann sich das Handy so aufheizen, dass Sie eine leichte Verbrennung holen, wenn Sie es anfassen.


  • Das man ein Handy nicht auf eine Heizung oder unter eine Heizsonne legt, oder gar damit in eine Sauna geht (doppelte Gefahr durch Feuchtigkeit), sollte wegen der oben genannten Punkte wohl klar sein. Also immer schön aufpassen!

  • Wenn Handy doch mal "bekleckert" wird, möglichst nur mit trockenem Lappen abreiben. Wie bei allen elektrischen Geräten ist auch bei einem Handy Gift, wenn bei Reinigungsversuchen mit Feuchtigkeit kommt, die von Wasser ausgeht (Kurzschlussgefahr). Wenn nichts in der Bedienungsanleitung steht, eventuell lieber mit einem wasserfreien Lösungsmittel (Alkohol) probieren, bzw. vor Reinigungsversuchen den Akku vorher rausnehmen. Oder lieber gleich zu einem Spezialisten im Handyladen gehen.

  • Neben der Hitze ist auch die Kälte ein großes Problem für die Handys.
    1. Schon bei recht geringen Temperaturen unter 0C gefrieren die Flüssigkristalle des Displays ein und sind anschließend meist unwiederbringlich verloren. Also im Winter nicht Handy im Auto lassen.
      Aber auch an solche Situationen denken, dass das Handy in der dünne Handtasche oder im Rucksack auf dem Rücken ist. Bei Trecking-Touren im Hochgebirge muss man sogar im Sommer aufpassen.
    2. Akkus entladen sich bei tiefen Temperaturen (auch über die Gefrierpunkt) sehr schnell, bzw. ihre Ladekapazität sinkt meist recht deutlich. Die Akkuhaltbarkeit bei tiefen Temperaturen wirkt sich nicht so schädigend auf, wie zu große Wärme.
    3. Wenn das Handy in der Kälte war, dann vorsichtig an die Umgebungstemperatur gewöhnen und noch besser vorher Akku rausnehmen. Wenn das Handy gleich in große Wärme kommt, kann sich das Kondenswasser am Gerät (noch recht harmlos) aber auch im Gerät niederschlagen. Feuchtigkeit im Inneren des Handys kann einen Kurzschluss verursachen!

Das Handy und die aggressive Umgebung:
Hier lauern mit die größten Probleme fürs Handy.

  • Der Sand am Strand dringt in die kleinsten Ritzen ein und zerkratzt langsam aber sicher die Tastatur und die darunter liegenden Stckverbindungen. Die normalen Ledertaschen reichen als Schutz nicht aus. Besser ist es, das Handy in die gute alte Plastiktüte gut einwickeln. Trotzdem nach jedem Strandbesuch Tastatur mit einem feinen Pinsel reinigen.

  • Kritisch für Handys ist sehr feuchte Luft, ob nun direkt am Meer oder in tropischen und subtropischen Gebieten bei hoher Luftfeuchtigkeit. Wenn sich am oder im Handy Kondenswasser niederschlagen kann, kann es einen Kurzschluss geben! Deshalb habe Handys auch nichts in Badezimmern oder gar in Schwimmhalle oder Sauna verloren! Auch an den Brodem in einer Küche denken.

  • Seereisen werden immer beliebter. Besonders aber kleine Ausflugsdampfer auf dem Meer mit ihrer salzigen Gischt sind besonders gefährlich.
    Der Vorteil der salzhaltigen Meeresluft tut zwar Ihren Atemwegen gut, ist aber nicht gut fürs Handy. Auch wenn man das Salz in der Luft kaum sehen kann und bemerken kann, es ist permanent vorhanden, und umso stärker, je näher man an der Küstenlinie dran ist. Diese salzhaltige Luft kann in Handys auf Dauer schweren Schaden zuführen. Wer längere Zeit direkt am Wasser ist, sollte es in eine Plastiktüte gut einwickeln.

  • Der Besuch von Erlebnisbergwerken wird immer beliebter. Eine nicht zu unterschätzende Gefahr lauert in Salzbergwerken. Die salzhaltige Luft mit dem kaum wahrnehmbaren feinen Salzstaub ist zwar auch wieder gut für Ihre Atemwege, aber kreuzgefährlich für Ihr Handy. Zwar nicht so lange, wie Sie in der Kaligrube drin sind (wegen der extrem trockenen Luft), aber sobald Sie wieder draußen sind. Der eingedrungene Feinstaub setzt sich überall im Handy ab. Salz hat aber eine sehr unangenehme Eigenschaft, es ist hygroskopisch. So bald Sie wieder über Tage sind, ziht das in das Handy eingedrungene Salz die Feuchtigkeit aus der Luft regelrecht an und erzeugt eine aggressive Salzschmiere, die Ihre Handy durch Kurzschluss schnell zerstören kann. Das passiert dann auch noch zu einem Zeitpunkt, bei dem Sie ans Salzbergwerk nicht mehr denken werden.
    Ich habe früher als Arbeitshygieniker in der Kali- und Steinsalzindustrie gearbeitet. Ich weiß, wie die elektrischen Geräte nach einem Einsatz unter Tage später stark korrodiert sind.
    Da es unter Tage eh keinen Handyempfang gibt, lassen Sie das gute Stück lieber gleich über Tage. Und als Kamera nehmen Sie eine Einwegkamera, statt einer teuren Spiegelreflexdigitalkamera.

Handy hat doch etwas abbekommen!
Ist das Handy doch mal nass geworden, sollte der Akku entfernt werden, um einen Kurzschluss zu verhindern. Anschließend das Gerät vom Wasser befreien und ein paar Tage an der Luft trocken lassen, auf keinen Fall aber in der Sonne oder auf der Heizung. War Meerwasser beteiligt, ist eine besonders gründliche Reinigung Pflicht. Das nach dem Trocknen noch rückständige Salz muss vorsichtig auch noch entfernt werden. Eventuell einen Fachmann ranlassen ist billiger, als ein neues Handy.

Hinweis:
Sinngemäß gelten diese Tipps auch für Geräte wie Digitalkameras und Laptops. Wobei , schon wegen des Preises beim Laptop besondere Vorsicht walten sollte, insbesondere am Strand.



Zurück
Seitenanfang
Home Ernährungstipps Fitnesstipps Gesundheitstipps Hoteltipps Wasser Wohlfühlen Kräuterfibel Kochen Sparen