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Heiserkeit, was tun?

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Wichtiger Hinweis:
Die nachfolgenden Tipps ersetzen auf keinen Fall eine medizinische Beratung, weil eine Selbstmedikation immer mit Risiko verbunden ist. Auch scheinbar harmlose natürliche Mittel können zu unbeherrschbaren Nebenwirkungen führen. Und wenn es nur eine Kreuzallergie bei Äpfeln ist, um nur ein Beispiel zu nennen.
Beachten Sie auch: Ich gebe meine Tipps aus besten Wissen und Gewissen. In vielen Fällen sind sich aber nicht mal die Experten einig. Das beste Beispiel sind die Ernährungstipps, die sich fast jährlich ändern.

Ursachen der Heiserkeit

Heiserkeit entsteht meist als Folge einer Entzündung im Kehlkopf-Bereich, Hals und Rachenbereich, ausgelöst durch Infektionen oder Reizung der Schleimhaut durch äußere Faktoren wie z.B. Rauch oder Überbeanspruchung der Stimmbänder (lautes Sprechen). Zur Heiserkeit kommt es, wenn die Stimmbänder durch die Entzündung nicht mehr frei schwingen können. Heiserkeit kann bis zur zeitweisen und sogar ständigen Stimmlosigkeit führen. Sehr oft tritt Heiserkeit zusammen mit Husten, Schnupfen und Halsschmerzen in Form einer Erkältung auf.

Vorbeugung

Wer eine besonders Anfälligkeit für Halsschmerzen und/oder Heiserkeit hat, sollte seine Stimme schonen. Das fängt übrigens schon bei der Berufswahl an. Wer schon in der Jugend öfter heiser ist, sollte eben nicht Lehrer werden.
Die Atemwege brauchen immer viel Feuchtigkeit, sonst kann es leichter zu Entzündungen kommen. Deshalb immer auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten. Wer zu Heiserkeit neigt, sollte öfter einen kleinen Schluck trinken, möglichst zuckerfrei, damit die Zähne nicht noch geschädigt werden. Trockene Raumluft sollte man möglichst meiden, bzw. mit Befeuchter arbeiten.
Kontakt mit erkälteten Personen meiden und das eigene Immunsystem stärken, damit man sich keine Erkältungen zu zieht.
Und wieder die alter Leier: Nicht rauchen!
Nase untersuchen lassen. Denn bei schlechter Nasenatmung, wird mehr nur durch den Mund geatmet. Damit fällt die Schutzfunktion der Nase weg!

Trotz dem heiser geworden?

Dann muss man eigentlich das machen, das schon bei Vorbeugung steht:

  • Stimme schonen. Leise oder möglichst überhaupt nicht groß sprechen. Aber nicht flüstern, denn das strengt die Stimmbänder noch mehr an!
  • Wenn man schon nicht verzichten kann, sollte man bei Heiserkeit wenigsten das Rauchen stark reduzieren!
  • Viel trinken und dabei möglichst oft in kleinen Schlucken trinken. Warmer Tee oder auch Milch mit Honig sind da sehr geeignet. Durchs Trinken bleiben die Stimmbänder feucht.
  • Aber auch Lutschpastillen mit Emser Salz, Isländisch Moos oder Salbei- oder Kräuterbonbons führen zur Speichelbildung und halten ebenfalls die Stimmbänder feucht. Auch Kaugummis, möglichst zuckerfrei sind sehr hilfreich.

  • Gut bewährt hat sich auch das Gurgeln. Dabei kann, man 1 Esslöffel getrockneten Salbei, Huflattich oder auch Kamille mit kochendem Wasser überbrühen und ausreichend auskühlen lassen.
  • Auch die entsprechenden Tees aus Salbei, Huflattich oder auch Kamille helfen. Auch Anis ist da sehr hilfreich.
  • Auch Dampfbäder mit Kamille, Salbei oder Emser Salz wirken lindernd und desinfizieren.
  • Aber auch Lutschpastillen mit Emser Salz, Isländisch Moos oder Salbei- oder Kräuterbonbons führen zur Speichelbildung und halten ebenfalls die Stimmbänder feucht. Auch Kaugummis, möglichst zuckerfrei sind sehr hilfreich.
  • Das bewährte Hustenmittel Zwiebel und Honig ist auch recht wirksam. Große Zwiebel klein schneiden und 1:1 mit flüssigem Honig mischen und erst etwas stehen lassen. Dann löffelweise essen.
  • Kartoffelwickel am Hals sollen auch die Stimmbänder entlasten. Allerdings hat das bei mir nie sonderlich geholfen, deshalb kann ich es nur bedingt empfehlen.

Wann man zum Arzt muss

Mann sollte Heiserkeit aber auch nicht auf die leichte Schulter nehmen und rechtzeitig zum Arzt gehen, wenn eine der Bedingungen auftritt:

  • Bei gleichzeitiger Atemnot sollte man sofort zum Arzt.
  • Man sollte zum Arzt, wenn Sie die Ursache für die Heiserkeit nicht kennen.
  • Auch wenn Sie stärkere Schmerzen und Schluckbeschwerden haben, sollte man nicht lange zögern.
  • Wenn die Beschwerden nach 2-3 Wochen nicht deutlich nachlassen, dann ab zu Arzt.

Fazit:
Es gibt schon einige Mittel bei Heiserkeit, die helfen. Bedingung ist aber, dass man nicht zu lange zögert.



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