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Pflege des Hibiscus

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HibiscusVom Hibiscus (auch Hibiskus), dem so genannten Roseneibisch gibt es fast 300 Arten, die zur Familie der Malvengewächse stammen. Von einer normalen Zimmerpflanze bis zum 3 m hohem Strauch (und sogar Hochstamm) sind alle Größen vorhanden. Die Ursprungsversionen stammen aus China und daraus leiten sich die Temperaturbedingungen ab, von 15 C bis 22 C. Es gibt aber auch schon Züchtungen, die so frosthart sind, dass sie auch an geschützten Stellen in unseren mitteleuropäischen Gärten wachsen. Die verwendete Erde sollte recht leicht sein, und im Garten sollte es keine Staunässe geben. Lauberde, Torf und Sand im Verhältnis 3:1:1 gemischt ist am geeignesten.
Wenn man etwas beim Hibiscus beachten sollte, ist sein Feuchtigkeitsbedarf, sowohl im Garten als noch mehr bei der Topfpflanze. Der Wurzelballen sollte nie austrocknen, weil sonst sehr schnell Blattfall eintritt. In einem Übertopf sollte allerdings nie Wasser stehen, weil bei Staunässe sehr schnell die Wurzel abstirbt. Vor allem bei einem sonnigen Stand am Südfenster, wie bei mir, heißt es im Sommer bei Sonnenschein täglich etwas gießen.
Der Hibiscus sollte recht hell stehen, aber nicht in der prallen Mittagssonne. Ich habe meinen Hibiscus direkt an einem Südfenster auf der Fensterbank stehen. Allerdings wirft im Hochsommer der Balkon der über mir befindlichen Wohnung etwas Schatten. Trotzdem ist der untere Teil der Pflanze immer etwas kahl bei mir (siehe Foto). Der Hibiscus blüht zwar normalerweise im Sommer, mein Exemplar ist aber etwas aus der Art geschlagen und blüht zu fast allen Jahreszeiten und das mehrmals, zuletzt gerade erst Ende Januar 2006.
Es heißt zwar immer, diese Pflanze sollte man nicht bewegen, wenn sie blüht. Das ist aber nicht ganz richtig. Wenn man die Pflanze z.B. wegen Fenster putzen wegnehmen muss, achte man nur darauf, dass sie beim wieder hinstellen, genauso stand wie vorher (Markierung am Topf).

Beim Kauf vom Hibiscus muss man im Baumarkt oder beim Gärtner genau aufpassen, ob man wirklich eine Zimmerpflanze ersteht, oder eine Kübelpflanze. Sonst passiert es, dass Sie ständig mit der Schere die Äste zurückschneiden müssen. Viele Pflanzen werden auch mit Wuchshemmern behandelt und man merkt erst spät, wenn die Wirkung nachlässt.

Tipp: Der Hibiscus lässt sich durch Kopfstecklinge sehr einfach vermehren. Ein ca. 5 cm langes Stück abschneiden, die unteren Blätter entfernen und gleich in die Erde stecken. Das einzige was nicht sein sollte, dass sich bereits eine Knospe anfängt auszubilden. Erde gut durchfeuchten und zum Schluss eine Plastetüte über den Topf stülpen und mit Gummiband am Topf befestige. Den Topf hell und warm stellen, aber nicht in die pralle Sonne stellen. Und wie bei der Mutterpflanze immer schön feucht halten ohne stauende Nässe.

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