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Insektenstiche von Bienen, Wespen, Mücken - Was tun?

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Wichtiger Hinweis:
Die nachfolgenden Tipps ersetzen auf keinen Fall eine medizinische Beratung, weil eine Selbstmedikation immer mit Risiko verbunden ist. Auch scheinbar harmlose natürliche Mittel können zu unbeherrschbaren Nebenwirkungen führen. Und wenn es nur eine Kreuzallergie bei Äpfeln ist, um nur ein Beispiel zu nennen.
Beachten Sie auch: Ich gebe meine Tipps aus besten Wissen und Gewissen. In vielen Fällen sind sich aber nicht mal die Experten einig. Das beste Beispiel sind die Ernährungstipps, die sich fast jährlich ändern.

Wichtigste Regel - Vermeiden!

Mir liegt es fern, Sie zu veralbern, denn die wichtigste Regel ist wirklich Insektenstiche zu vermeiden. Mancher wird jetzt sagen, ich bin so oft schon gestochen worden (auch von Bienen, mir passiert da nichts. Das mag ja bisher stimmen, aber das gefährliche an Insektengiftallergien ist: Sie bauen sich langsam auf! Man kann schon öfter mal gestochen worden sein und auch kaum Komplikationen gehabt haben und trotzdem kann die ganze Sache umkippen.
Vergleichbar sind Insektengiftallergie tatsächlich mit dem Aufblasen eines Luftballons. Man bläst hinein und bläst hinein und er geht ja nicht kaputt. Nur beim letzten Mal hat es Peng gemacht.
Ähnlich bauen sich leider viele Allergien auf. Ich bin in ländlichem Gebiet aufgewachsen. Habe ohne Problme bei der Getreideernte geholfen. Und als ich so 30 Jahre alt war, und an einem gerade von Mäddreschern bearbeitetem Getreidefeld vorbei kam, war es um mich geschehen. Niesen ohne Ende, bis ich mich weit genug entfernt hatte. Genauso erging es meinem Bekanntem, der in seinem Garten schon öfter mal in seiner Brombeerhecke bei der Ernte gestochen wurde. Und urplötzlich bekam er nach einem erneuten Stich in die Hand regelrechtes Herzrasen mit Kurzatmigkeit, ein so genannter anaphylaktischen Schock. Deshalb sollte man sein Schicksal nicht herausfordern.

Insektenstichen vorbeugen:

  • Nicht im Freien aus offenen Behältern (Gefäßen) trinken, in die man nicht hinein sehen kann. Deshalb Behälter (Trinkflaschen) immer nach Gebrauch sofort verschließen. Stiche von Bienen, Wespen usw. in Rachen, Hals und Mund zählen auch für Nichtallergiker zu lebensbedrohenden Ereignissen!

  • Lassen Sie im Sommer auch Speisen nie lange offen rumstehen. Sie locken die Untiere regelrecht an.

  • Müll- und Abfalltonnen gut verschließen.

  • Barfuß laufen ist gesund, keine Frage. Aber in hohem Gras oder einer richtigen Blumenwiese kann es recht gefährlich sein, vorallem, wenn man langsam geht.

  • Wer stark geschwitzt hat, sollte bald duschen, denn Schweiß lockt Insekten regelrecht an (Bremsen). Auch schön duftende Deos und Sonnencremes haben die gleiche Wirkung.

  • Beim Anflug von Bienen und Wespen nicht um sich schlagen, denn dann fühlen Sie sich angegriffen und stechen erst recht. Durch herumschlagende Autofahrer und Insassen werden mehr Unfälle verursacht, als durch den Insektenstich selbst.

  • Wenn so ein Untier im Auto ist, Geschwindigkeit verringern, Fenster auf und wenn das nicht hilft kurz rechts und alle Türen auf. Vor dem Losfahren immer erst mal horchen und schauen, ob man schon einen blinden Passagier an Bord hat.

  • Zuhause helfe Fliegengitter an Türen und Fenstern, die ungebetenen Gäste fernzuhalten.

Ich bin doch gestochen worden

Biene, Wespe und Co.
Sofort nachschauen, ob der Stachel noch drinsteckt. Wenn ja, dann vorsichtig rausziehen. Darauf achten, dass beim Bienenstich die Giftblase nicht doch noch zerdrückt wird. Da die Stachel oft Krankheitskeime enthalten können, sollte man die Wunde sofort desinfizieren.

Mücken und Bremsen
Bei diesen Blutsaugern wird kein Stachel zu finden sein. Deshalb gleich Wunde ebenfalls desinfizieren.

Was man nicht machen sollte!

Nach dem Stich nicht daran herumkratzen oder gar versuchen das Gift rauszudrücken. Man riskiert nur zusätzliche Infektionen.

Was man machen sollte

Wunde sofort kühlen (Eiswürfel), damit nicht erst Entzündungen sich vergrößern können. Auflegen einer aufgeschnittenen Zwiebel hilft den meisten Leuten, oder ein Quarkwickel. Frauen die Nagellack dabei haben, machen einen kleinen Tuper auf die Einstichstelle. Das Jucken lässt meist sofort nach.

Wann zum Arzt?

Bei Stichen in Rachen, Hals, Mund und Lippen sollte man vorsichtshalber immer zum Arzt, denn die können noch rasend schnell nachträglich anschwelllen, dann kann Lebensgefahr bestehen. Allergiker sollten in der warmen Jahreszeit ihr Notfall-Set (Inhalt bestimmt der behandelnde Arzt) immer dabei haben und auch nach dessen Benutzung sofor einen Arzt aufsuchen.

Vorbeugen

Wer bemerkt, dass nach Insektenstichen die Hautreaktionen immer heftiger werden, muss unbedingt zum Arzt!!! Er kann dann vorbeugend ein Notfall-Set verordnen, und die Durchführung einer Hyper-Desensibilisierung (eine Art Impfung mit ständig steigenden Dosen) prüfen. Wird meist von allen Krankenkassen übernommen und ist wegen der Sicherheit sehr zu empfehlen.

Wenn Sie mehr zur Ungezieferbekämpfung wissen möchten: Ungeziefer




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