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Kleinkindentwicklung - Zeitlicher Ablauf

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Wichtiger Hinweis:
Die nachfolgenden Tipps ersetzen auf keinen Fall eine medizinische Beratung, weil eine Selbstmedikation immer mit Risiko verbunden ist. Auch scheinbar harmlose natürliche Mittel können zu unbeherrschbaren Nebenwirkungen führen. Und wenn es nur eine Kreuzallergie bei Äpfeln ist, um nur ein Beispiel zu nennen.
Beachten Sie auch: Ich gebe meine Tipps aus besten Wissen und Gewissen. In vielen Fällen sind sich aber nicht mal die Experten einig. Das beste Beispiel sind die Ernährungstipps, die sich fast jährlich ändern.

Kleinkinder entwickeln sich sehr unterschiedlich. Doch was ist normal, und wann sollte man zum Spezialisten, um nicht wichtige Entwicklungen zu verpassen? Denn je früher zum Beispiel Hör- oder Sprachfehler entdeckt werden, umso besser sind die Behandlungserfolge. Ich habe mich mal umgesehen, was den so Experten raten:

Von Geburt bis 6. Monat

  • Das Kleinkind reagiert bald auf Geräusche und bewegt auch später den Kopf in die Richtung der Geräuschquelle. Beobachten, ob die Reaktion in gleichem Maße erfolgt, ob das Geräusch von Rechts oder Links kommt.
    Ab der 4. bis 6. Woche erschrickt das Kleinkind, wenn es plötzlich ein lautes Geräusch hört. Ein wichtiger Test, der aber nicht zu oft gemacht werden sollte
    Ab 10. bis 12. Monat reagiert das Kleinkind auch schon beim leisem Ansprechen. Ebenfalls eine wichtige Prüfung.
    Auch mit den Augen wird das Baby bald großen Gegenständen folgen, die ihm gezeigt werden.
    Das Baby lallt und macht selbst Geräusche. Sprechen Sie das Baby nicht in der Babysprache an.

  • Wenn das Baby bereits Geräusche (lallen) von sich gibt und danach wieder verstummt, oder es sehr selten tut, ist es Zeit, einen Kinderarzt auf das Problem aufmerksam zu machen.
    Wenn es gegen Ende des 6. Monats immer noch nicht Geräuschen oder Gegenständen mit dem Blick folgt, ist es "höchste Eisenbahn", um die Ursachen zu ergründen.

Ab dem 12. Monat

  • Das Kind reagiert bereits auf seinen Namen. Es kann meist schon einfache Wörter, wie Mama, Papa oder Oma.
    Es reagiert bereits auf erste Aufforderungen, wie schau her usw.

  • Wenn es jetzt noch nicht spricht, sollte man schon aufpassen, insbesondere, wenn es nur mit Gestik oder Mimik versucht auf sich aufmerksam zu machen.


Ab dem 18. Monat

  • Der Wortschatz muss jetzt deutlich wachsen. Das Kind sollte jetzt einfach Sätze verstehen und kleinere Aufforderungen ausführen.
    Einfache Gegenstände, die leicht auszusprechen sind (z.B. Ball) sollten vom Kind schon benannt werden.

  • Auch hier weiter auf die sprachliche Entwicklung achten. Gefährlich wird es immer, wenn es gar Rückschritte gibt, oder das Kind verstummt.

Ab dem 24. Monat

  • Das Kind sollte seinen Namen sagen können. Es müsste jetzt auch längere Sätze verstehen. Es spricht selbst Sätze mit 2 bis 4 Wörtern.

  • Sollte es nicht mal 2 Wort-Sätze, wie "Mama da" bilden, oder nur undeutlich sprechen (nuscheln), sollte man aufpassen.

Ab dem 36. Monat

  • Es beginnt erste Fragen zu stellen und bildet dabei einfache Sätze. Es versteht kleine Geschichten.

  • Bleibt der Wortschatz klein, und fremde Leute können das Kind nicht verstehen, sollte man auch einen Sprachexperten konsultieren.


Ab dem 48. Monat

  • Ab jetzt sollte die Satzbildung wie bei Erwachsenen sein, natürlich mit deutlich kleinerem Wortschatz.

  • Kann das Kind keiner einfachen Inhalte wiedergeben, oder spricht sehr undeutlich liegen Entwicklungsstörungen vor, die bald bekämpft werden sollten. Nur so ist eine normale sprachliche Entwicklung möglich.



In den meisten der oben genannten Fälle handelt es sich um Hörschäden, die es rechtzeitig zu erkennen gilt, weil es die ganze sprachliche und geistige Entwicklung beeinflusst. Mit den neusten Hörhilfen kann meist eine normale Entwicklung erzielen. Aber auch in der weiteren Entwicklung des Kindes immer darauf achten, dass das Kind richtig hört (hier im wahrsten Sinne des Wortes). Fehlende oder mangelnde akustische Reize sowie das unbeabsichtigte Überhören von direkten Ansprachen sind ernste Warnzeichen. Genau wie bei wiederholtem Falsch verstehen und später bei zu lautem Radio (Fernsehen) hören, wobei das zu laute Radio allerdings ein sehr unsicheres Zeichen ist, je älter das Kind ist. Auch sollte man "hellhörig" werden, wenn sich beim Kind nach und nach Veränderungen in der Lautbildung und/oder Aussprache ergeben. Auch unerklärliche ständige Rechtschreibfehler liegen oft auch am falschen Verstehen bei gestörtem Gehör. Bei diesen Symptomen kann man aber keinen Zeitrahmen mehr geben. Hier muss man einfach aufpassen.

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