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Lichttherapie
Mit Farben zum Wohlbefinden!

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Wichtiger Hinweis:
Die nachfolgenden Tipps ersetzen auf keinen Fall eine medizinische Beratung, weil eine Selbstmedikation immer mit Risiko verbunden ist. Auch scheinbar harmlose natürliche Mittel können zu unbeherrschbaren Nebenwirkungen führen. Und wenn es nur eine Kreuzallergie bei Äpfeln ist, um nur ein Beispiel zu nennen.
Beachten Sie auch: Ich gebe meine Tipps aus besten Wissen und Gewissen. In vielen Fällen sind sich aber nicht mal die Experten einig. Das beste Beispiel sind die Ernährungstipps, die sich fast jährlich ändern.

Die Grundlagen der Lichttherapie

In zahlreichen wissenschaftlichen Studien wurde bereits nachgewiesen, wie die Farben auf den Körper, seine Psyche und damit seinem Wohlbefinden wirken. Und oft sehr unbewusst von uns wahrgenommen, haben sich Werbestrategen bereits dieser Wirkungen angenommen, um uns im Sinne des besseren "Kaufverhaltens" zu beeinflussen. Wir selbst können uns aber auch unsere Umgebung und damit unserer Wohlbefinden gestalten.

Wie Farben wirken

Warme Farben:

  • Gelb
    Sieht man GELB, denkt man unwillkürlich an das warme Licht der Sonne. Deshalb gilt Gelb seit jeher als Farbe des Glücks.
    Gelb verbessert die positive Lebenseinstellung und das allgemeine Wohlbefinden und macht unbeschwert und fröhlich.
    Diese Farbe aktiviert Drüsen im Körper (besonders des Lymphsystems) und kann dadurch Magen- und Darmstörungen und das schnelle Ausscheiden von Giftstoffen verbessern, sowie Trübsinn sowie Melancholie vertreiben.

  • Orange
    Orange weckt die Lebensgeister. Bei Orange hebt sich meist die schlechte Laune und wirkt stimmungsaufhellend und macht optimistischer.
    Es wird dadurch das Immunsystem positiv beeinflusst. Das Orange allerdings die Kontaktfreudigkeit erhöht darf man nicht ganz so ernst nehmen, wie oft behauptet wird.

  • Rot
    ROT ist die Farbe der Aktivität und der Wärme. Rot hebt allerdings auch die Aggressivität und gilt als Warnfarbe schlecht hin. Warnt uns doch das Rot vor dem heißen Feuer und ist die Stoppfarbe für die Ampel.
    Rot regt die Durchblutung an, belebt das Nervensystem und kann so Wohlbefinden und Vitalität steigern. Zuviel knalliges Rot kann aber auch reizbarer machen und ist deshalb sehr mit Vorsicht zu genießen. So erklärt sich wohl auch die Wirkung, dass dabei der Blutdruck ansteigen kann. Ist aber auf keinen Fall ein dauerhafte Lösung um zu niedrige Blutdruckwerte zu erhöhen.

Kalte Farben:

  • Blau
    BLAU wirkt beruhigend und entspannend, kann aber auch kalt und abweisend wirken. Das hängt sehr stark von der Stimmung ab, in der man sich selbst befindet.
    Trotzdem kann Blau bei nervösen Störungen, Schlaflosigkeit, Unruhe und Angstzuständen helfen. Die beruhigende Wirkung macht sich häufig in einer gleichmäßigeren Atmung und Senkung das Herzschlags bemerkbar und kann sogar positiv bei Fieber- und Schmerzanfällen wirken.
    In bläulich gestrichenen Räumen neigen Menschen eher zum Frösteln, als bei anderen Farben, obwohl die Lufttemperatur gleich ist.

  • Violett
    Violett hat eine ähnliche beruhigende Wirkung wie das Blau, aber nicht diese abweisende Wirkung.
    Violett wird mehr dort eingesetzt, wo man das Nervensystem und die Konzentrationsfähigkeit stärken will und das Durchhaltevermögen verbessert werden soll. Das violette Farben Kopfschmerzen lindern sollen oder gar die Entwässerung des Körpers verbessern soll, mag ich echt bezweifeln. Da wird, glaube ich, zu viel hinein interpretiert.

  • Grün
    GRÜN verbessert die Erholung und Regenerationsfähigkeit und wirkt entspannend schlecht hin. Deshalb wirken sich ja Spaziergänge in der Natur positiver aus (senkt den Stress), als wenn man in irgendwelchen Betonschluchten wandelt, auch wenn der Verkehr kaum vorhanden ist. Grün beeinflusst Bronchien und Lunge positiv und kann bei Nervenleiden, Kopfschmerzen harmonisierend wirken.
    Das Grün bei Liebeskummer helfen soll, wie in manchen Publikationen zu lesen ist, sollte man allerdings ins Reich der Fabel verweisen.

Wie am besten anwenden?

Bevor Sie jetzt gleich zu Farbeimer und Pinsel greifen, sollten Sie sich eines bewusst werden:

  • Farben drücken Stimmungen aus und können Stimmungen hervorrufen. Unter den eingenen Stimmungen können jedoch auch Farben anders wahrgenommen werden!

  • Und bedenken Sie immer: Das Wahrnehmungsvermögen bei Farben ist sehr individuell ausgeprägt. Was für Sie bei Rot als angenehm empfinden, kann bei Ihrem Partner schon Aggressivität auslösen, um nur ein Beispiel zu nennen.
  • Auch unterliegt das Farbempfinden durchaus starken zeitlichen Schwankunken, insbesondere bei den Jahreszeiten.


Deshalb sollte man sich große farbliche Veränderungen, insbesondere in der Gestaltung der Wohnräume gut und reiflich überlegen. Erst recht in der Partnerschaft, denn jeder Partner hat in der Regel ein anderes Farbempfinden, und hier ist man nun mal auf Kompromisse angewiesen.

Aber auch wenn man Farben therapeutisch einsetzen möchte, ist es in der Regel besser, wenn man seinen Hausarzt (Facharzt) vorher um Rat fragt.

Besser ist es auch, punktuell zu arbeiten:

  • Arbeiten Sie mit Farblichtlampen. Die gibt es im Fachhandel zu kaufen. Allerdings sollte man sich da besser an den Medizinischen Fachhandel wenden, um wirklich eine kompetente Beratung zu bekommen. Denn nicht nur die Auswahl der Farben ist wichtig, sondern auch die Intensität und ob man indirekte oder direkt Bestrahlung wählt. Der Vorteil einer solchen Lösung ist, dass man sehr individuell arbeiten kann.
    Von preiswerten Bastellösungen mit Transparentpapier vor Taschen- Steh- oder Schreibtischlampen ist abzuraten. Die Brandgefahr wird einfach unterschätzt, insbesondere wenn man durch Klingeln an der Wohnungstür (Telefon) noch abgelenkt wird.
    Auch Polarisationsfilter, wie man sie in Fotoläden bekommt, sind oft nur eine Behelfslösung.
    So eine Farblichtbehandlung sollte erst mal nicht länger als 20 Minuten am Tag dauern. Wenn nach einer Woche die erwünschte Wirkung nicht eintritt, kann man die Dauer auf 30 Minuten erhöhen. Nach 2 Wochen Behandlung sollte man eine Woche Pause einlegen. Und sind Sie nicht traurig, wenn es scheinbar nicht wirkt. Manches spielt sich so im Unterbewusstsein ab, dass man es selbst nicht wahrnimmt. Und bei einigen Leuten wirkt es aber auch wirklich nicht!

  • Auch durch das Aufhängen von Stoffbahnen (Läufern u.ä.) im Raum lässt mit den entsprechenden Farben Wirkung erzielen, besonders dann wenn sie noch angestrahlt werden.
    Oft reicht es aber schon, einfach bunte Tupfen zu setzen. Sei es in der Küche, im Wohnzimmer oder auch auf dem Schreibtisch mit einer farbigen Unterlage. Und wenn es der Beruf erlaubt, nicht immer mit der grauen Hose oder den einfache Jeans rum laufen, sondern auch dort mal einen Farbtupfer setzen. Die Farben werden auf Ihr Gemüt überspringen, zumindest bei vielen unter Ihnen.

  • Aber auch andere kleine Tricks können helfen. Wenn es sehr hell ist, setzen Sie einfach eine Sonnenbrille mit gelben oder orangenen Gläsern auf, auch das kann Ihre Stimmung aufhellen.
    Und die Macht der Psyche ist groß. Versuchen Sie es einfach mal damit, dass Sie die Augen schließen und vom sonnendurchfluteten Sandstrand oder einem Spaziergang im Wald träumen. Passen Sie aber auf, dass es nicht gerade im Straßenverkehr ist, oder bei der wichtigen Rede Ihres Chefs, denn sonst könnte die schöne Stimmung bald erheblich umschlagen.

Ich hoffe, Sie konnten mit meinen Tipps etwas anfangen.



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