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Mundgeruch, schlechter Atem - Was tun?
Tipps und Infos

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Wichtiger Hinweis:
Die nachfolgenden Tipps ersetzen auf keinen Fall eine medizinische Beratung, weil eine Selbstmedikation immer mit Risiko verbunden ist. Auch scheinbar harmlose natürliche Mittel können zu unbeherrschbaren Nebenwirkungen führen. Und wenn es nur eine Kreuzallergie bei Äpfeln ist, um nur ein Beispiel zu nennen.
Beachten Sie auch: Ich gebe meine Tipps aus besten Wissen und Gewissen. In vielen Fällen sind sich aber nicht mal die Experten einig. Das beste Beispiel sind die Ernährungstipps, die sich fast jährlich ändern.

Jeder 5. Deutsche soll Mundgeruch, schlechten Atem haben, ohne dass ihm das so richtig bewusst ist. Das schlimme dabei ist, dass man selbst den eigenen schlechten Atem nicht wahrnehmen kann. Trotzdem gibt es auch Indizien dafür, dass man selbst betroffen ist. Wer öfter mal aufstoßen muss (vor allem sauer), öfter einen sauren und bitteren Geschmack im Mund hat, öfter unter Sodbrennen leidet oder eine belegte Zunge hat, sollte Partner(in), enge Freunde und Bekannte fragen, ob er ein Problem mit Mundgeruch hat. Was kann man gegen Mundgeruch tun?

Ursachen für Mundgeruch

Die Ursachen für schlechten Atem können vielfältig sein.

  • Wer Knoblauch oder Zwiebel isst, muss sich natürlich nicht wundern, wenn der Atem stören könnte. Ist aber nicht so schlimm, wenn die anderen Beteiligten das auch gegessen haben.

  • Aber auch andere Lebensmittel, die zu einer Übersäuerung des Magens führen können Ursache für Mundgeruch sein, insbesondere wenn man häufig aufstoßen muss.

  • Die Steigerungsform beim übersäuerten Magen ist dann das Sodbrennen, bei dem ja Speisebrei sogar in der Speisröhre hochsteigt. Das man dann sauren Atem bekommt, kann man sich leicht ausmahlen.

  • Sehr häufig sind aber auch geruchsbildende Bakterien in der Mundhöhle Verursacher von schlechtem Atem. Diese Bakterien lagern sich in Zahnbelägen und Belägen auf der Zunge ab.

  • Aber auch Zahnfleischentzündungen und Karies können dem Mundgeruch Vorschub leisten.

Bekämpfung von Mundgeruch

An erster Stelle natürlich die Vorbeugung. Wer die Ursachen abbestellt, muss dann später nicht zu Munderfrischern greifen:

  • Also unbedingt zum Zahnarzt und die Zähne sanieren und Zahnbeläge entfernen lassen. Unbedingt permanente Zahnfleischentzündungen bekämpfen, große Gefahr geht von den Zahntaschen aus, in denen sich oft Bakterein sammeln. Eventuell in Zusammenarbeit mit dem Zahnarzt an der Zahnstellung arbeiten, da in den Zahnzwischenräumen sich leicht schwer zu bekämpfende Zahnbelege bilden.

  • An zweiter Stelle steht natürlich, dass man auf die Mundhygiene achtet. Neben dem allgemeinen Zähneputzen besonderes auf die Zahnzwischenräume achten. Verwendung von Zahnseide und eventuell spezielle Zahnbürsten für Zwischenräume ist eigentlich Pflicht. Mit Zahnarzt absprechen, welches Mundspülmittel besonders gut gegen Zahnbeläge wirkt. Wer zu Mundgeruch neigt, sollte eigentlich nach jeder Mahlzeit sich die Zähneputzen, aber zumindest den Mund gut mit Wasser (aber nichts zuckerhaltiges darf drin sein) ausspülen.

  • Regelmäßig die Zunge mit speziellen Schabern von Belägen Reinigen.

  • Verdauung in Ordnung bringen. Im Vordergrund steht dabei, dass man Sodbrennen vermeidet. Gerade solche Speisen meiden (oder minimieren), welche die Säureproduktion anregen, wie Kaffee, Weißwein und fette Speisen.

  • Öfter Milch trinken und eventuell auch an Chlorophylltabletten einnehmen, die die Säureproduktion drosseln können. Chlorophylltabletten und Petersilie sollen sogar den Knoblauchgeruch stark dämpfen.

  • Speisen und Getränke vermeiden, die das Aufstoßen anregen.

Was ist mit Mundgeruchstoppern?

Die verschiedenen angebotenen Geruchsstopper können vielleicht für einige Zeit das Problem überdecken, aber nicht beseitigen, weil meist die Ursachen nicht bekämpft werden, sondern nur der Geruch überdeckt wird. Aber als erste Hilfe oder bei krankhaftem Mundgeruch sind sie ein probates Mittel: Sie können aber

  • Spezielle Mundsprays mit dem Wirkstoff Oxid-8 können die geruchsbildenden Bakterien bekämpfen.

  • Die verschiedenen Lutschpastillen oder Kaugummis auf Basis Pfefferminze sind jedem bekannt und sollten bei Neigung zu Mundgeruch immer dabei sein!




  • Hinweis:
    Bei den antibakteriell wirkenden Substanzen sollte man aber vorsichtig sein. Ein ständiger Gebrauch könnte diese Waffen schnell abstumpfen. Auch befürchten viele Spezialisten, dass mit diesen Mitteln auch die positive Mundflora geschwächt wird, was wiederum ungünstige Auswirkungen auf das Immunsystem haben könnte. Besser ist es also, lieber die Ursachen zu bekämpfen!

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