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Welche Impfungen sind notwendig?
Tipps und Infos

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Wichtiger Hinweis:
Die nachfolgenden Tipps ersetzen auf keinen Fall eine medizinische Beratung, weil eine Selbstmedikation immer mit Risiko verbunden ist. Auch scheinbar harmlose natürliche Mittel können zu unbeherrschbaren Nebenwirkungen führen. Und wenn es nur eine Kreuzallergie bei Äpfeln ist, um nur ein Beispiel zu nennen.
Beachten Sie auch: Ich gebe meine Tipps aus besten Wissen und Gewissen. In vielen Fällen sind sich aber nicht mal die Experten einig. Das beste Beispiel sind die Ernährungstipps, die sich fast jährlich ändern.

Da es keine allgemeine Impfpflicht gibt, sollte zu mindest jeder wissen, welche Impfungen sind den jetzt noch notwendig. Da bei bin ich mir im Klaren, dass diese Tipps nur Empfehlungen sein können.
Denn eines sei vorangestellt: Jede Impfung stellt einen großen Eingriff in den Körper dar, auch wenn es oft nur ein kleiner Pikser ist, so wichtig wie die Impfung auch sein mag. Eine 100% Garantie, dass es zu keinen Impfkomplikationen kommen wird, kann kein Arzt geben!

Zu vielschichtig ist das für und wider bei einer Impfung. Schon deshalb werde ich keinem zu oder von einer Impfung abraten. Jeder sollte aber wissen, welche Impfungen als notwendig betrachtet werden.

Impfschutz möglicht früh aufbauen!

Wer für sich, bzw. für seine Kinder, entschieden hat, Impfungen sind sehr wichtig, sollte folgende Impfungen ins Auge fassen, basierend auf den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO):

  • Diphtherie
    Ist eine lebensbedrohliche Infektion, die in den meisten Fällen die oberen Atemwege befällt und unbehandelt sogar zum Tode führen kann.

  • Pertussis (Keuchhusten)
    Gefürchtet sind die oft auftretenden Komplikationen, wie Lungen- und Hirnhautentzündung.

  • Tetanus (Wundstarrkrampf
    Lt. WHO sterben weltweit jährlich mehr als eine Million Menschen an Tetanus. Die Erreger können in jedem Straßenstaub vorhanden sein!

  • Haemophilus influenzae Typ b
    Bakterium, das bei Kindern lebensgefährliche entzündliche Erkrankungen im Hals-Nasen-Ohren-Bereich hervorrufen kann, die auch sehr schnell tödlich enden können!

  • Gewöhnen Sie sich an, meist immer zur gleichen Tageszeit die Messung zu und dabei 2 Messungen im Abstand von 5 Minuten zu machen. Die beste Zeit ist immer die, wenn Sie sonst auch immer bei Ihrem behandelnde Arzt sind. Das hilft dem Arzt bei seiner Einschätzung.

  • Hepatitis B (Leberentzündung)
    In 90 Prozent der Fälle heilt die Hepatitis B zwar nach ein bis sechs Monaten aus. Aber etwa 10 Prozent der Betroffenen erleiden jedoch einen erneuten Entzündungsschub und bei einigen heilt die Hepatitis B nicht mehr völlig aus und geht in die chronische Form dieser Erkrankung über. Die chronische Hepatitis B kann im Verlaufe von einigen Jahren zu einer zunehmenden Zerstörung des Lebergewebes und unter Umständen zu Leberkrebs führen.

  • Poliomyelitis (Kinderlähmung)
    Die Kinderlähmung führt leider oft zu bleibenden Schäden (Lungenschäden - Eiserne Lunge).

  • Pneumokokken
    Pnenmokokken können Lungenentzündung, Hirnhautentzündung und Mittelohrentzündung hervorrufen. Diese Impfung wird erst seit Juli 2006 für Kinder ab dem 2. Lebensmonat und für Erwachsene über 60 Jahre empfohlen, weil dort die Abwehrschwäche am größten ist.

  • Meningokokken
    Meningokokken können Hirnhautentzündung hervorrufen. Diese Impfung wird erst seit Juli 2006 für Kinder ab dem 12. Lebensmonat empfohlen, sowie Reisenden in bestimmte Gebiet (Pilgerreisen nach Mekka).

  • Masern
    Masern sind besonders wegen der immer wieder auftretenden Komplikationen gefährlich. Dabei nimmt die schwere der Fälle mit dem Lebensalter zu.

  • Röteln
    Die Ausschläge selbst sind nicht mal das große gesundheitliche Problem. Die größte Gefahr geht von Kindern aus, wenn sie Schwangere anstecken! Steckt sich eine Schwangere mit Röteln an, kann es zu schweren Schädigungen des Ungeborenen kommen (Herzfehler, Taubheit, geistige Behinderung). Deshalb sollte eigentlich die Rötelnimpfung Pflicht (besonders für Mädchen) sein, weil sie oft unbeteiligte Personen schwer schädigen kann.

  • Varizellen (Windpocken)
    Die Windpocken selbst sind zwar meist harmlos, aber in späteren Jahren kann sich nach einer Windpockenerkrankung die wesentlich gefährlichere Gürtelrose entwickeln.

  • Mumps (Ziegenpeter)
    Auch hier sind wieder die Komplikationen das Problem, da es immer wieder zu Zeugungsunfähigkeit kommt, um nur ein Beispiel zu nennen.

Wiederholungsimpfungen

Einige Impfungen haben keinen lebenslangen Schutz. Deshalb sollte dort auch bei Erwachsenen auf die Impfauffrischung geachtet werden:

  1. Tetanus
    Muss alle 10 Jahre aufgefrischt werden.

  2. Diphtherie
    Muss ebenfalls alle 10 Jahre aufgefrischt werden.

  3. Kinderlähmung
    Die Polio-Impfung sollte dann aufgefrischt werden, wenn man in Risikogebiete wie Asien (insbesondere Indien), Afrika und Südamerika.

  4. Spätestens ab dem 60. Lebensjahr sollte jährlich die Grippeschutzimpfung wahrgenommen werden. Wer viel Kontakt mit Menschengruppen hat (Publikumsverkehr) oder eine Vorerkrankung (Diabetes usw.) hat, sollte es schon wesentlich eher.

  5. Der gleiche Personenkreis wie unter 4. sollte sich alle 6 Jahre gegen Pneumokokken impfen lassen.

Impfrisiken

Wie bereits Eingangs erwähnt, muss bei jeder Impfung das Für und Wider abgewogen werden.

  • Die Statistik besagt zum Beispiel, dass bei Masernerkrankungen von 2.000 Erkrankten einer Gehirnentzündung als Komplikation entwickelt, jedoch nur bei einem von einer Million Maserngeimpften! Aber was nützt die Statistik, wenn man einen Impfschaden erleidet?

  • Lassen Sie sich von Ihrem Arzt ausführlich über die Risiken informieren. Holen Sie sich bei Unklarheiten eine 2. Meinung von einem autorisierten Mediziner ein.

  • Das Internet kann eine Hilfe sein. Bedenken Sie aber, dass sich in einschlägigen Foren oft nur die betroffenen Personen melden, die Probleme beim Impfen hatten. Den vielen Millionen Menschen, die sich ohne Probleme impfen ließen, kommt es meist überhaupt nicht in den Sinn, sich in einem Forum über die erfolgreiche Impfung zu äußern! Hier können die Relationen leider deutlich verschoben sein.


  • Bei dieser heiklen Problematik wollte ich informieren, auf was Sie achten sollten. Möchte mich aber hüten, hier eine Impfempfehlung zu geben. Auch wenn die Überschrift mit der Notwendigkeit etwas provokativ ist!

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