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Potenzpillen - Was bei Kauf und Einnahme beachten?

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Wichtiger Hinweis:
Die nachfolgenden Tipps ersetzen auf keinen Fall eine medizinische Beratung, weil eine Selbstmedikation immer mit Risiko verbunden ist. Auch scheinbar harmlose natürliche Mittel können zu unbeherrschbaren Nebenwirkungen führen. Und wenn es nur eine Kreuzallergie bei Äpfeln ist, um nur ein Beispiel zu nennen.
Beachten Sie auch: Ich gebe meine Tipps aus besten Wissen und Gewissen. In vielen Fällen sind sich aber nicht mal die Experten einig. Das beste Beispiel sind die Ernährungstipps, die sich fast jährlich ändern.

Das Problem - Der Kauf

Erfüllender Sex ist ganz unbestritten ein wichtiges Kriterium für eine Partnerschaft. Viele Männer gehen aus falschem Scham bei Erektionsstörungen nicht zu ihrem Urologen, um die ganze Sache medizinisch abklären zu lassen.
Viele sagen sich, im Internet kann ich so schön anonym einkaufen, da hole ich mir die Potenzpillen einfach aus dem Internet. Anbieter gibt es ja wie Sand am Meer. Am muss seit Mitte 2007 nicht mal mehr danach suchen. Ich finde täglich mindestens 10 bis E-Mails mit diversen Angeboten in meinem Spamfach.
Was ist von solchen Angeboten zu halten? Potenzpillen im Internet kaufen ist ganz gefährlich! Besonders diesen Geschäftemachern, die diese Mittel per Spam anbieten, sollte man nicht trauen. Kontrolluntersuchungen haben Erschreckliches gezeigt.

  • Am harmlosesten waren Mittel, die nur in Farbe und Form nachgemacht waren und keinen Wirkstoff enthielten. Hier verlieren Sie nur Ihr Geld und können noch zufrieden damit sein.
  • Solche Placebos waren aber auch schon mit gefährlichen Nebenstoffen versehen.
  • In Amerika waren solche Pillen schon mit süchtigmachenden Rauschmitteln versehen, um später Abnehmer zu haben.
  • Aber selbst wenn die richtigen Wirkstoffe drin waren, gab es doch oft Unterdosierungen, die Ihnen einfach das Geld aus der Tasche ziehen.
  • Noch gefährlicher sind die überdosierten Pillen, die besonders große Wirkung versprechen.

Deshalb sei an dieser Stelle ausdrücklich geraten, nur solche Mittel in anerkannten Apotheken zu kaufen, die auch von den deutschen Gesetzen überwacht werden. Hier ist Scham und Geiz am falschen Platz, denn hier geht es um Ihre Gesundheit.

Vor Einnahme untersuchen lassen

Unabhängig von Ihrem Einkaufsort, sollte erst mal von einem Arzt ermittelt werden, ob die Einnahme von Potenzpillen überhaupt die Erektionsstörung beseitigen kann, oder ob nicht andere Gesundheitsstörungen (z.B. Durchblutungsstörungen) verantwortlich sind.
Was vielen Männern auch nicht so bewusst ist: Ohne sexuelle Stimulation wirken die meisten Potenzpillen nicht! Wenn es also in der Partnerschaft nicht stimmt, kann es durch aus sein, das auch die Potenzpille keine Hilfe ist! Auch gibt es auch eine ganze Reihe Gegenanzeigen, die so eine Einnahme von Potenzpillen verbietet.

Wenn der Arzt zu dem Ergebnis gekommen ist, Potenzmittel können die Situation verbessern, wird er aus 3 verschiedenen Wirkstoffgruppen wählen:

  • Sildenafil
  • Tatalafil
  • Vardenafil

Wenn Ihnen im Internet also gar andere Potenzmittel angeboten werden, die nicht diese Wirkstoffe enthalten, dann sollten Sie erst recht die Finger davon lassen! Um hier nicht Schleichwerbung zu betreiben, lasse ich lieber die Handelsbezeichnungen weg.

Meist gibt es immer Nebenwirkungen

Wer zu Potenzmitteln aus den oben genannten Wirkstoffen greift, muss mit Nebenwirkungen rechnen. Zu den unerwünschten Effekten zählen unter anderem eine verstopfte Nase und Rötungen im Gesicht.
Zusätzlich kommt es bei bis zu 15% der Anwender bei dem Wirkstoff Sildenafil zu Sehstörungen. Meist ist es zwar nur ein Blauschimmer, aber nach der Ersteinnahme sollte man zumindest anschließend nach getaner Sache sich nicht gleich wieder ins Auto setzen.
Benutzer vom Wirkstoff Tadalalfin müssen öfter mit Muskel- oder Rückenschmerzen rechnen.

Eines haben aber alle dieser Wirkstoffe gemein. Es gibt einen Zusammenhang zwischen Wirkdauer des Medikaments und der Wirkdauer bei den eventuellen Nebenwirkungen, in der Form: Ist die Wirkung des Medikaments kurz, dann dauern auch die Nebenwirkungen meist nicht lange. Ist die Wirkung des Medikaments lang (z.B. Tadalafil), dann dauern meist auch die Nebenwirkungen lange. Darauf sollte man gefasst sein.

Welchen Wirkstoff sollte man nehmen?

Auch wenn die Wirkstoffe Sildenafil, Tadalafil und Vardenafil nach dem gleich Wirkprizip arbeiten, haben sie doch in der Praxis sehr unterschiedliche Wirkungen, insbesondere in der Länge der Wirkung.
Wie findet man nun das richtige Präparat? Neben medizinischen Gesichtspunkten spielt da auch eine Rolle, wie jemand seinen Sex "organisiert":

  • Vardenafil reagiert recht schnell. Man sollte die Pille 30 bis 60 Minuten vor dem Geschlechtsverkehr einnehmen.
  • Bei Sildenafil muss man die Pille mindestens schon eine Stunde vorher einnehmen. Dafür ist die Wirkung mit bis zu 12 Stunden auch wesentlich länger.
  • Bei Tadalafil, darf man nicht zu spontan sein, denn die Wirkung setzt meist erst nach 12 Stunden so richtig ein, hält aber auch mit bis zu 36 Stunden auch wesentlich länger vor. Dafür kann man innerhalb der Wirkzeit besser spontanen Sex haben, wenn man nicht alles genau vorher planen will.

Aus den oben genannten Gründen sollte man schon gut über legen, zu welchem Mittel man greift. Experten raten aber: Wenn man schon Potenzpillen braucht, dann sollte man lieber alle 3 Wirkstoffe der Reihe nach ausprobieren. Dabei sollte man das Mittel mit der kürzesten Wirkdauer zuerst ausprobieren. Ein verantwortungsvoller Arzt wird daher zuerst eine kleine Packung verschreiben. Hintergrund dabei auch, dass der Anwender neben der Wirkung auch die Nebenwirkungen besser studieren kann und wie er insgesamt in der Organisation zurecht kommt. Denn es soll ja auch mit der Partnerin harmonieren!

Fazit

Ich hoffe, ich konnte mit meinen Tipps helfen!



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