Home Ernährungstipps Fitnesstipps Gesundheitstipps Hoteltipps Wasser Wohlfühlen Kräuterfibel Kochen Sparen


Schlaf und Nachtschicht

  Zurück

Wichtiger Hinweis:
Die nachfolgenden Tipps ersetzen auf keinen Fall eine medizinische Beratung, weil eine Selbstmedikation immer mit Risiko verbunden ist. Auch scheinbar harmlose natürliche Mittel können zu unbeherrschbaren Nebenwirkungen führen. Und wenn es nur eine Kreuzallergie bei Äpfeln ist, um nur ein Beispiel zu nennen.
Beachten Sie auch: Ich gebe meine Tipps aus besten Wissen und Gewissen. In vielen Fällen sind sich aber nicht mal die Experten einig. Das beste Beispiel sind die Ernährungstipps, die sich fast jährlich ändern.

Schon ca. 40% der Deutschen leiden an Schlafstörungen, doch was sollen da erst Leute im Schichtdienst sagen? Regelmäßiger Schichtdienst ist schon eine große Belastung für den Körper. Problematisch wird es besonders, wenn nicht mal ein regelmäßiger Wechsel des Schichtplans stattfindet. Wer da nicht in einen ungestörten Schlaf kommt, riskiert neben Schlafstörungen psychische Probleme (Gereiztheit, Unruhe) und oft auch Probleme mit dem Kreislauf. Ein paar Tipps sollen helfen:

Für Ruhe sorgen

Leichter gesagt, als getan. Denn oft kommt die Lärmbelastung ja von Außen. Eventuell sind in dem Schlafraum schallisolierende Maßnahmen notwendig. Wenn es nicht schon wegen der Wärmeisolierung gemacht wurde, sind 3-fach verglaste Fenster durchaus sinnvoll. Auch sehr wirkungsvoll sind Außenjalousien, die so gar in doppeltem Sinne.

Schlafraum für ein Nachtschichtler sollte immer ruhigste Raum der Wohnung sein. Er sollte besonders weit weg von Küche, Flur und Bad sein. Denn durch Familienmitglieder kann es ständig zu einer Lärmbelästigung führen, besonders wenn Kinder in der Wohnung sind.

Auch sollte das Telefon weit weg vom Schlafraum sein. Oder aber für die Familienmitglieder auf Vibrationsalarm umstellen.
Günstig ist auch eine Haustürklingel, die it optischem Signal funktioniert. Auch wenn es schwer fällt, sollte man Freunden und Bekannte sagen, wenn es ungünstig ist, anzurufen oder vorbeizukommen.

Sehr gewöhnungsbedürftig ist die Verwendung von Gehörschutzmitteln, wie Gehörschutzwatte oder -stöpsel. Aber probieren geht über studieren.

Abdunkeln ist wichtig

Dämmerung und Dunkelheit sind wichtige Kriterien, um besser einschlafen zu können. Das gilt erst recht, wenn man tagsüber schlafen muss. Hier ist natürlich eine gutschließende Außenjalousien von Vorteil, da sie ja auch den Lärm dämmt. Auch eine Augenklappe kann, wie man sie oft auch bei Fernflügen verwendet, kann sehr hilfreich sein.

Klima beachten

Auch bei den Klimabedingungen sollte man noch genauer aufpassen, als bei normaler Schlafzeit. Schon wegen der Sonneneinstrahlung und Aufheizung der Wände, sind Südseiten nicht von Vorteil. Die richtige Schlafraumtemperatur ist ein kleiner Spagat zwischen zu warm und zu kalt und der gewählten Bettdecke zwischen zu dick und zu dünn.
Man sagt zwar, die optimale Schlafraumtemperatur liege bei 16 C. Ich habe es aber sogar lieber, wenn es kühler ist. Je niedriger die Schlafraumtemperatur, umso höher ist die relative Luftfeuchtigkeit. Höhere Luftfeuchte ist besser für Nasen- und Rachenschleimhaut. Deshalb haben wir im Winter immer das Fenster ein Stück auf, es sei denn, es ist starker Frost. Mit einem Federbett ist es richtig mollig. Unter 6 C sollte die Temperatur aber nicht sinken.

Schlafrhythmus und Schichtzyklus

Am Schichtzyklus kann man als Arbeitnehmer meist wenig drehen. Denn Experten empfehlen, die vorwärts rotierenden Schichtsysteme zu bevorzugen. Die Reihenfolge Frühschicht, Spätschicht und dann Nachtschicht, soll den Körper weniger belasten.

Aber auch bei einer anderen Sache sollte man probieren, ob nicht besser in den Schlaf findet.
Wenn man Frühschicht hat, arbeitet man im Rhythmus Schlafen, Aufstehen, zur Arbeit gehen, nach Hause kommen, Freizeit genießen und bei Müdigkeit ab ins Bett.
Wie machen es die meisten bei der Nachtschicht? Morgens von der Arbeit kommen, Schlafen, Aufstehen, soweit es geht etwas Freizeitgestaltung und dann geht es zur Arbeit. Und jetzt kommt eben das Problem, dass man schon eine ganze Zeit auf den Beinen war und dann auch noch zur Arbeit gehen muss.

Versuchen Sie mal den Rhythmus beizubehalten, wie Sie es bei der Frühschicht machen: Von der Arbeit kommen, entspannen, Freizeit gestalten und wenn dann richtig müde erst zu Bett gehen. Jetzt möglichst bis kurz vor Schichtbeginn schlafen. So gehen Sie ausgeruht auf Arbeit und haben meist weniger Probleme mit auftretender Müdigkeit während der Schicht.
Auch aus anderer Sicht bringt diese Variante einen Vorteil. Wer von der Arbeit kommt und sofort einschlafen will hat meist große Probleme. Deshalb eben nicht sofort versuchen ins Bett zu gehen, sondern mit anderen Tätigkeiten erst mal die Arbeit völlig abschalten. Probieren Sie es mal. Auch wenn es nicht gleich den ersten Tag klappt. Diese Variante bringt Vorteile. Sie hatte schon mein Vati angewendet, als er noch in den schlesischen Kohlengruben arbeitete. Von ihm habe ich diese Möglichkeit übernommen.

Bei so einem sensiblen Thema einen Rat zugeben ist schwierig. Aber ich hoffe, meine Tipps konnten helfen.

 

Zurück Seitenanfang
Home Ernährungstipps Fitnesstipps Gesundheitstipps Hoteltipps Wasser Wohlfühlen Kräuterfibel Kochen Sparen