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Seereisen, Kreuzfahrten - Was man beim Urlaub auf dem Meer beachten sollte!

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Wichtiger Hinweis:
Die nachfolgenden Tipps ersetzen auf keinen Fall eine medizinische Beratung, weil eine Selbstmedikation immer mit Risiko verbunden ist. Auch scheinbar harmlose natürliche Mittel können zu unbeherrschbaren Nebenwirkungen führen. Und wenn es nur eine Kreuzallergie bei Äpfeln ist, um nur ein Beispiel zu nennen.
Beachten Sie auch: Ich gebe meine Tipps aus besten Wissen und Gewissen. In vielen Fällen sind sich aber nicht mal die Experten einig. Das beste Beispiel sind die Ernährungstipps, die sich fast jährlich ändern.

Kreuzfahrten werden immer beliebter. Sagte man früher, es ist Urlaub für alte Leute, so hat sich in den letzten Jahren das Durchschnittsalter stark verringert. Trotzdem sollte man einige Sachen beachten:

Was man vor der Seereise beachten sollte!

Die meisten Kreuzfahrtschiffe haben eine eigene Krankenstation an Bord, aber zu mindest einen Arzt, so dass eigentlich immer eine medizinische Versorgung (auch Notfallversorgung) gesichert ist. Trotzdem sollte nicht jeder eine Seereise antreten:

  • Wer an akuten schweren Infektionskrankheiten leidet, gehört auf kein Schiff.

  • Wer an schweren Herz- und Gefäßerkrankungen leidet, sollte eine Seereise nur mit ausdrücklicher Bestätigung seines Arztes antreten.

  • Auch Patienten mit dialysepflichtigen Nierenerkrankungen gehören nicht auf ein Schiff.

  • Menschen mit Psychosen, Schlafwandler u.ä. sind auf einem Schiff auch nicht unbedingt im Urlaub gut aufgehoben.

  • Auch Patienten mit Erkrankungen, die schubartig verlaufen, sollten keine Kreuzfahrt antreten.

  • Wer häufig mit Anfallsleiden zu kämpfen hat, oder auch öfter mit Steinleiden (Nieren, Galle), sollte ein Schiffsreise nur antreten, wenn medizinische Betreuung an Bord durch einen Arzt gesichert ist.

  • Patienten mit schwereinstellbarer Zuckererkrankung sollten es sich auch überlegen, ob eine Seereise das Richtige ist. Magen- und Darmprobleme (Seekrankheit) können sich sehr ungünstig auf die Zuckerwerte auswirken.

  • Wenn Sie schon auf kleinen Flussschiffen Seekrank werden (später mehr) oder Ihnen in Flugzeugen durch die Bewegungen schon oft fürchterlich übel wird, sollten Sie sich überlegen, ob eine Seereise wirklich die richtige Erholung für Sie ist.

  • Zu wenig beachtet wird oft auch, dass die ständig schwankenden Bewegungen des Schiffs, bestehendes häufiges Unwohlsein stark erhöhen kann. Wann will sich ja in seinem Urlaub nicht die ganze Zeit mit Tabletten voll stopfen müssen.

  • Vor Buchung einer solchen Reise im Zweifelsfall immer seine Erkrankung mit dem behandelnden Arzt durchsprechen.



Weitere Tipps für eine Kreuzfahrt: Kreuzfahrt-Tipps

Was man bei der Seereise beachten sollte!

Aber auch während der Reise kann es zu Problemen kommen:

  • Durch Reflexionen auf der Meeresoberfläche ist auf einem Schiff die UV-Belastung meist wesentlich höher, als auf dem Festland. Sonnenschutz gehört in jedem Fall ins Gepäck. Ein starker Sonnenbrand keine Schiffsreise sehr belasten.

  • Beim Sonnenschutz ganz besonders an die Kinder denken. Sunblocker verwenden.

  • Auf Kreuzfahrtschiffen ist die Versuch groß, sich allzu einseitig zu ernähren!. Gerade wenn man sich am Büffet nur Leckerbissen heraussucht. Die fehlenden Ballaststoffe von "einfachem" Brot, Kartoffeln und Gemüse können schnell eine üble Verstopfung hervorrufen.

  • Die ungewohnten Leckerbissen können aber auch den Magen-Darmtrakt schwer belasten, insbesondere "unterstütze" durch die ständige Schaukelei des Schiffs.

  • Nutzen Sie die Sport- und Freizeitaktivitäten (Tanzen usw.) die auf den meisten Schiffen angeboten werden. Sie schaffen durch den Energieverbrauch einen guten Ausgleich zu dem meist üppigen Angebot beim Essen! Auch bleibt der Kreislauf besser in Form. Denn es ist schon verlockend, nur im Liegestuhl seine Zeit zu verbringen, weil man auf so einem Schiff meist keine weiten Wege zurücklegen muss.

  • Landausflüge sind beliebt. Informieren Sie sich vorher, ob in den besuchten Gegenden Schutzimpfungen sinnvoll sind. Eine Infektionskrankheit kann man sich auch nach einer Stunde Landgang "aufgabeln".

  • Meiden Sie bei einem Landgang exotische Speisen, von denen Sie nicht wissen, wie sie zubereitet wurden. Fragen Sie die Besatzungsmitglieder, was empfehlenswert ist.

Wie ist es mit der Seekrankheit?

Wie kommt es eigentlich zur gesuchten Seekrankheit? Durch die immer vorhandene Dünung (Wellengang) auf See kommt es zu einer schaukelnden Bewegung. Durch wirken auf den Körper und ganz besonders auf die Gleichgewichtsorgane unterschiedlich Beschleunigungskräfte. Diese entsprechen aber oft nicht den zugehörig aufgenommenen optische Eindrücken, insbesondere wenn man nicht direkt zum Horizont schaut, sondern nur auf Wasser, oder die Kabinenwände. Durch die nicht zusammenpassenden Meldungen an den Körper können sich leicht Beschwerden einstellen, die von Übelkeit, Schweißausbrüchen und Erbrechen bis hin zu schweren Flüssigkeitsverlusten und Austrocknung und einem Kreislaufkollaps führen können. So leicht sollte man die Sache nicht nehmen, auch wenn mancher Witz schon lustig klingt:

Der Passagier sieht schon grün im Gesicht aus, so übel ist ihm und hält sich krampfartig an der Reling fest. Kommt der Steward vorbei und fragt: "Brauchen Sie ein Vorbeugungsmittel?" "Nein," meint der Passagier, "wenn es soweit ist, beuge ich mich schon selbst vor."

Was kann man gegen die Seekrankheit tun?

Ein paar Tricks gibt es schon:

  • Halten Sie sich vor allem in der Mitte des Schiffs auf. An den Seiten (egal ob Steuer- oder Backbord) oder vorn (Bug) oder hinten (Heck) sind die Schwankungen am stärksten.

  • Wer empfindlich ist, sollte schon bei der Buchung achten, dass die Kabine mehr innen liegt. Was nützt das schöne Bullauge, wenn Ihnen dauernd schlecht ist.

  • Wenn man sich hinlegt, lässt die Übelkeit meist nach. Fragen Sie bei der Reiseleitung nach einer Hängematte, die gleicht oft die schlingernden Bewegungen aus.

  • Halten Sie sich oft an der frischen Luft auf, ist besser als die abgestandene Kabinenluft, wenn Sie keine große Kabine haben.

  • Bei Seekrankheit nur leichte Kost zu sich nehmen und viel Flüssigkeit in kleinen Schlücken. Auch Salzstangen tun gut.

  • Beschäftigen Sie sich sehr intensiv. Da kommt der Körper nicht auf "dumme" Gedanken. Gerade Spiele und körperlich Betätigung zwingen den Körper sich darauf zu konzentrieren.

  • Wenn alle Stricke" reißen, lassen Sie sich Medikamente gegen die Seekrankheit geben. Der Arzt an Bord, oder ein Steward können da helfen. Da es verschiedene Mittel gibt, sollte man eventuelle Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten beachten, die Sie vielleicht selbst schon einnehmen. Deshalb gebe ich hier auch keinen Vorschlag eines Mittels. Fragen Sie vielleicht schon zu Hause, welches Mittel Ihr Arzt empfehlen würde.

Sicherheit auf Schiffen

Wenn es um die persönliche Sicherheit geht, gibt es einiges zu beachten. Hier ein paar Tipps:
Sicherheit auf Schiffen

 

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