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Trockene Haut? Wie richtig pflegen?

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Wichtiger Hinweis:
Die nachfolgenden Tipps ersetzen auf keinen Fall eine medizinische Beratung, weil eine Selbstmedikation immer mit Risiko verbunden ist. Auch scheinbar harmlose natürliche Mittel können zu unbeherrschbaren Nebenwirkungen führen. Und wenn es nur eine Kreuzallergie bei Äpfeln ist, um nur ein Beispiel zu nennen.
Beachten Sie auch: Ich gebe meine Tipps aus besten Wissen und Gewissen. In vielen Fällen sind sich aber nicht mal die Experten einig. Das beste Beispiel sind die Ernährungstipps, die sich fast jährlich ändern.

Trockene Haut ist für viele Leute ein Problem. Aber man kann einiges un, um es nicht dazu kommen zu lassen. Hier einige Tipps:

Ursachen

Die Ursachen für trockene Haut können sehr verschieden sein. Einige Möglichkeiten sind:

  • Genetische Veranlagung
  • Umwelteinflüsse, wie zu trockene Luft, zu starke Sonnenbestrahlung
  • Vorzeichen oder Begleiterscheinung von Krankheiten, wie Diabetes mellitus, Schuppenflechte oder Neurodermitis
  • Permanenter Flüssigkeitsmangel, weil ständig zu wenig getrunken wird.
  • Umgang mit schädigenden Substanzen
  • Falsche Hautpflege, insbesondere bei der Reinigung.

Wie trockene Haut verhindern

Ein Hauptgrund, dass die Haut austrocknet ist die Reinigung der Haut. Von außen unsichtbar wird die Haut von einem feinen Fett- und Säureschutzmantel vor Austrocknung geschützt. Mit jedem Waschen zerstören wir mehr oder weniger diese Schutzschicht.

Verschmutzung vermeiden!

Klingt banal, aber wird oft vernachlässigt: Verschmutzung vermeiden. Nun rede ich nicht das Wort, möglichst alle anfallenden Arbeiten auf andere Leute abschieben, um sich nicht schmutzig zu machen. Aber einige Dinge kann man schon tun:

  • Bei vielen Arbeiten ist es sinnvoll, Schutzhandschuhe zu tragen, nicht nur um Verletzungen zu vermeiden, sondern auch, dass die Hände eben nicht völlig verschmutzen. Sei es beim Reifenwechsel oder insbesondere bei der Gartenarbeit, man sollte die Verschmutzung reduzieren. Auch der Umgang mit Wasser, wie der tägliche Abwasch, trocknet die Haut aus.
  • Öfter mal einen Kopfschutz tragen, damit nicht täglich die Haare gewaschen werden müssen.
  • Auch mal überlegen, ob es richtig ist, die Kleidung zu schonen, und lieber den Schmutz und den Dreck an den Oberkörper zu lassen?
  • Staub und Dreck vermeiden. Staubige Böden lieber vorher mit Wasser besprühen, als trocken zu fegen, um nur das Problem anzureißen.

Sicher fallen Ihnen noch mehr Möglichkeiten ein.

Richtig waschen und duschen!

Wussten Sie, dass ein 4 Minuten Duschbad mit heißem Wasser fast die gesamte schützende Fettschicht auflösen kann? Ein Umgang mit schäumenden Reinigungsmitteln verstärkt diese Wirkung noch erheblich.
Deshalb muss man nicht auf Reinlichkeit und Hygiene verzichten, aber wer zu trockene Haut neigt, sollte einige Aspekte beachten:

  • Je heißer das Wasser, desto größer die Feuchtigkeits- und Fettverluste. Duschen Sie öfter nur lauwarm.

  • Benutzen Sie milde Duschcremes mit natürlichen Pflegeölen.

  • Die täglich Dusche früh vor dem Gang zum Büro ist sicher wichtig. Aber muss es auch Samstags sein, wenn man nach dem Frühstück eh im Garten rackern wird? Hier kann man sich auch mal am Waschbecken frisch machen.
  • Die gleichen Kriterien hinsichtlich Temperatur und Reinigungsmittel gelten auch für das normale Händewaschen.

  • Bei trockener Haut muss man nicht auf ein gelegentliches Wannenbad verzichten. Aber es sollte nie länger als 10 bis 15 Minuten dauern und keine Wassertemperatur über 38C haben.

  • Bei Wannenbädern kommt es erst recht auf rückfettende Produkte an. Nehmen Sie ein Ölbad ohne Emulgatoren. Diese Emulgatoren entziehen der Haut zusätzlich Fett.


Richtig abtrocknen

Aber nicht nur auf das richtige Waschen kommt es an. Kräftiges Rubbeln mit dem Handtuch regt zwar die Durchblutung der Haut an, entfernt aber auch fast vollständig die mit dem Duschen aufgebrachten Pflegeöle und reduziert die natürliche Fettschicht noch weiter. Hier ist das Abtupfen einfach die bessere Variante. Das Abtupfen wird erleichtert, wenn man die modernen Handtücher aus Microfasern benutzt. Die nehmen nicht nur das Wasser besser auf als normale Handtücher, sondern eigenen sich auch nicht so gut zum Rubbeln und man wird an diesen Effekt gleich wieder erinnert.

Pflegeprodukte auftragen

Nach der Reinigung immer Pflegelotion auftragen, am besten gleich solange die Haut noch warm ist. Moderne Körperöle lassen sich sogar schon auftragen, wenn die haut noch leicht feucht ist. Die dann offenen Poren können dann die Pflegeprodukte besonders gut aufnehmen.
Achten Sie bei den Pflegeprodukten auf natürliche Produkte, insbesondere bei den Pflegeölen. Die pflanzlichen Pflegeölen dringen meist besser in die Haut ein und lassen sie auch besser atmen, als die oft in manchen Pflegeprodukten verwendeten Parafine.

Sonstige Tipps

Es gibt aber noch weitere Möglichkeiten, die trockene Haut zu schützen:

  • Die Bademeister werden es nicht gern hören, aber vor dem Schwimmen sollte man sich nach dem Duschen schon mit einem Pflegeöl einreiben.

  • Diesen Tipp habe ich mal im fernsehen gehört: Wer ständig längere Strecken schwimmen möchte, sollte sich über einen Gummianzug (Neopren) informieren, wie sie ihn auch Taucher verwenden. Ich bezweifele allerdings die Wirksamkeit, da man meist doch feucht unter dem Anzug wird, und sei es nur durch den Schweiß.

  • Wenn Schutzhandschuhe wegen der notwendige Fingerfertigkeit nicht sinnvoll sind, schützen Sie sich wenigstens mit einer Schutzcreme die Hände.


Kostenlose Tipps
für empfindliche Haut können Sie von der Deutschen Haut- und Allergiehilfe e.V. abrufen: Zu den Tipps.

 

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