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Wasserarten im Handel

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Wichtiger Hinweis:
Die nachfolgenden Tipps ersetzen auf keinen Fall eine medizinische Beratung, weil eine Selbstmedikation immer mit Risiko verbunden ist. Auch scheinbar harmlose natürliche Mittel können zu unbeherrschbaren Nebenwirkungen führen. Und wenn es nur eine Kreuzallergie bei Äpfeln ist, um nur ein Beispiel zu nennen.
Beachten Sie auch: Ich gebe meine Tipps aus besten Wissen und Gewissen. In vielen Fällen sind sich aber nicht mal die Experten einig. Das beste Beispiel sind die Ernährungstipps, die sich fast jährlich ändern.

Welche Wasserarten gibt es und wo gibt es Probleme:

  • Leitungswasser:
    Das in unseren Wasserwerken gewonnene Leitungswasser stammt entweder aus Talsperren und hat in der Regel recht weiches Wasser (d.h. es enthält wenig Calcium oder Magnesium), oder aus dem Grundwasser. Je nach den Gesteinsschichten, durch welches das Grundwasser gelaufen ist, kann es sehr weich sein, aber auch erhebliche Härte haben. Härtebereich I = 0 - 7 dH (weiches Wasser), Härtebereich II = 8 -14 dH (normalerweise ideales Trinkwasser), Härtebereich III = 15-21 dH (hartes Wasser) und Härtebereich IV = mehr als 21 dH (sehr hartes Wasser). Auf der einen Seite ist bei härterem Wasser zwar positiv, dass der Körper Calcium und in kleinen Mengen Magnesium zugeführt bekommt, auf der anderen Seite die negativen Wirkungen deutlich überwiegen, so dass es gerechtfertigt ist, eventuell das Wasser zu enthärten. Bei hartem Wasser braucht man doppelt soviel Waschmittel, als bei weichem Wasser.
    Fakt ist trotzdem: Da Leitungswasser der Trinkwasserverordnung unterliegt und ständig kontrolliert wird, kann man es bedenkenlos trinken. Ein Haken gibt es aber. Was nützt das bestkontrollierte Trinkwasser, wenn im wenn im Haus noch uralte Bleirohre liegen, und das Wasser im Hausbereich doch noch verseucht wird.

  • Tafelwasser:
    Tafelwasser darf von der Getränkeindustrie aus verschiedenen Wasserarten zusammengestellt werden und mit Mineralstoffen und/oder Kohlensäure angereichert werden. Stilles Tafelwasser kann im Extremfall fast vollständig aus Leitungswasser bestehen.

  • Mineralwasser:
    Stammt in der Regel nur aus unterirdischen Quellen und darf nicht verunreinigt sein. Es enthält nur natürliche Mineralstoffe, muss an der Quelle abgefüllt werden und bedarf einer amtlichen Zulassung.

  • Quellwasser:
    Stammt in der Regel von unterirdischen Wasservorkommen und wird ebenfalls direkt an der Quelle abgefüllt. Es muss nicht ursprünglich sein, d.h. es darf enteisend werden (D.h. Eisenbestandteile werden entfernt, um Ausflockungen nach dem Abfüllen zu vermeiden.).

  • Heilwasser:
    Ähnliche Bedingungen wie beim Mineralwasser, es darf aber mit Inhaltsstoffen (keine Geschmacksstoffe) angereichert werden, damit es vorbeugend, heilend oder lindernd wirkt. Heilwasser unterliegt dem Arzneimittelgesetz.

  • Destilliertes Wasser:
    Auch wenn man denkt, mit destilliertem Wasser schütze ich mich vor Wasserverunreinigungen, der liegt völlig falsch. Destilliertes Wasser in größeren Mengen schädigt den Körper! Da destilliertes Wasser keinerlei Mineralstoffe enthält, entzieht das Wasser, sobald es getrunken wird, den Zellen die notwendigen Kalium- und Natriumsalze und schädigt die Zellen.



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