Home Ernährungstipps Fitnesstipps Gesundheitstipps Hoteltipps Wasser Wohlfühlen Kräuterfibel Kochen Sparen


Wintersport - Tipps zur Sicherheit auf der Piste

  Zurück

Wichtiger Hinweis:
Die nachfolgenden Tipps ersetzen auf keinen Fall eine medizinische Beratung, weil eine Selbstmedikation immer mit Risiko verbunden ist. Auch scheinbar harmlose natürliche Mittel können zu unbeherrschbaren Nebenwirkungen führen. Und wenn es nur eine Kreuzallergie bei Äpfeln ist, um nur ein Beispiel zu nennen.
Beachten Sie auch: Ich gebe meine Tipps aus besten Wissen und Gewissen. In vielen Fällen sind sich aber nicht mal die Experten einig. Das beste Beispiel sind die Ernährungstipps, die sich fast jährlich ändern.

Wenn man in Wintersportgebieten sich auf die Pisten begibt, gibt es einige Regeln zu beachten, denn meist ist man nicht allein unterwegs. Dabei ist es egal, ob man mit Schlitten, Ski, Snowboard oder gar zu Fuß unterwegs ist. Meine Tipps lehnen sich an die Regeln des Internationalen Skiverbands an.

1. Vorsicht und gegenseitige Rücksichtsnahme:

Jeder Benutzer einer Ski-, Rodel- oder Snowboardpiste sollte sich so verhalten, dass er keinen anderen gefährdet oder gar schädigt. Eine besondere Pflicht zur Rücksichtsnahme ergibt sich gegenüber Kindern und offensichtlichen Fahranfängern. Bei diesen Personengruppen muss man immer mit mit unerwartenden Reaktionen, insbesondere Stürzen rechnen, die dadurch den scheinbar freien Weg plötzlich wieder versperren.

2. Hilfeleistung:

Es muss zur Selbstverständlichkeit gehören, dass man bei verunfallten Personen Hilfeleistung erbringt. Dazu gehören Unfallstelle sichern, nach Verletzungen schauen, gegebenenfalls Rettungsdienst alarmieren und auch Erste Hilfe leisten!

3. Personalien:

Ob Verursacher eines Unfalls, unmittelbarer Zeuge oder erst später eintreffend: Bei einem Unfall sind immer die Personalien auszutauschen, um auch später noch Zeugenbefragungen durchführen zu können. Da es keinen Führerschein gibt, sollte jeder wenigstens einen Ausweis, eine Ausweiskopie oder ein anderes Dokument zur Identifizierung bei sich führen.

4. Markierungen und Signale:

Achten Sie und beachten Sie unbedingt Sperrtafeln, Hinweis- und Gefahrenschilder. Es könnte Ihr Leben davon abhängen. Das gilt wohl in vielfacher Weise für Lawinensperrgebiete. Verlassen Sie nie ohne erfahrenen Skiführer die ausgewiesenen Pisten und Loipen. Nicht nur wegen der Sicherheit, sondern auch zum Schutze der Natur.
Damit Sie sich nicht selbst unnötig gefährden beachten Sie die Schwierigkeitsgrade der Pisten.

  • Blaue Markierung - leichter Schwierigkeitsgrad
  • Rote Markierung - mittlerer Schwierigkeitsgrad
  • Schwarze Markierung - schwerer Schwierigkeitsgrad

5. Eigene Fähigkeiten:

Schätzen Sie Ihre eigenen Fähigkeiten objektiv ein und wählen Sie den richtigen Schwierigkeitsgrad. Das betrifft insbesondere auf den Beginn der Skisaison zu. Auch wenn Sie voriges Jahr schon schwarze Pisten gemeistert hatten, beginnen Sie erst mal mit leichteren Pisten, um sein Fähigkeiten erst mal wieder zu wecken.

6. Fitnesszustand:

Wenn Sie zwar gern Skilaufen, aber sonst das ganze Jahr Sportmuffel sind, sollten Sie sich auf einen Skiurlaub schon 1 bis 2 Monate vorher etwas sportlich betätigen. Auch beim nur "den Hang runterrutschen" braucht man Kondition. Die meisten Unfälle passieren, weil bei nachlassender Kondition die Konzentration noch stärker sinkt. Dann passieren die Unfälle bei denen sich mancher fragt, wie konnte das passieren, der war doch technisch gut drauf.
Der ähnliche Effekt tritt auf, wenn man nach einer Pause auf der Hütten wieder losfährt. Und das vielleicht noch mit vollem Magen und einem schönen Bier.

7. Geschwindigkeit und Fahrweise:

Fahren Sie nur so schnell, wie es Ihre eigenen Fähigkeiten, die Gelände-, Schnee- und Witterungsverhältnisse zulassen. Lassen Sie sich nicht vom Tempo anderer beeinflussen. Der könnte nämlich schon zu schnell sein.
Vor allem werden die Entfernungen bei Nebel und Schneefall meist falsch eingeschätzt. Das Resultat sind dann oft folgenschwere Zusammenstöße. Auch wenn die Piste voll ist, versuchen Sie Abstand zum Vordermann zuhalten, um bei dessen Sturz immer ausweichen zu können.

8. Fahrspur und Überholen:

Eine Fahrspurenregel gibt es beim Skilaufen auf den Pisten nicht. Jeder kann sich frei im Hang bewegen. Trotzdem hat der von hinten Kommende so zu Fahren, dass er den zu Überholenden nicht in seiner Bewegung einschränkt. Der Vorausfahrende hat hinten keine Augen und keinen Rückspiegel, um zu sehen, dass er Überholt wird.
Ganz besondere Sorgfalt sollte man walten lassen, wenn man einen Hang quert. Hier herrscht größte Gefahr für einen Zusammenstoss.

9. Anhalten und Anfahren:

Wenn man auf der Piste anhalten will, sollte man es nicht an engen und unübersichtlichen Stellen tun. Auch mitten in der Piste kann man leicht übersehen werden, weil nicht jeder mit einem stehenden Skifahrer rechnet. Wenn es nicht dringend ist, sollte man sich rechtzeitig zum Rand der Piste orientieren. Pausen sollte man generell am Rand der Piste oder aber am Anfang der Piste machen. Selbst das Ende ist nicht mal gut, falls einer seine Fähigkeiten überschätzt hat und doch nicht zum Stehen kommt.
Besonders aufpassen muss man, wenn man nach einem Halt wieder anfährt. Das sollte sorgfältig passieren, damit man sich vor allem bei voller Piste gut in den Fluss der Skifahrer einordnen kann.

10. Aufstieg und Abstieg:

Wer an Skipisten zu Fuß auf- oder absteigen will oder muss, sollte das immer am Rand der Piste machen. Wer gar mitten auf der Piste auf- oder absteigt, riskiert immer einen Zusammenstoss. Und zu Fuß über eine Piste zu stapfen, kann nicht nur gefährlich sein, sondern könnte auch die Piste beschädigen.

11. Langlaufpisten:

Besonderheiten gibt es bei Langlaufpisten. Oft gibt es speziell präparierte Langlaufloipen. Damit die Loipen nicht beschädigt werden, sollten sie auch nur mit Langlaufski befahren werden. Auch Fußgänger und Wanderer sollten doch bitte unbedingt neben so einer Loipe laufen.

12. Ausrüstung:

Das man nur mit passender Ausrüstung sich auf ein Skipiste begibt, sollte selbstverständlich sein. Besonders beim Abfahrtslauf verhindert eine richtige Bindungseinstellung gefährliche Verletzungen, wenn es doch ein Mal zum Sturz kommt. Wer rasante Abfahrten liebt, sollte auch schon mal an einen Helm denken, was auch für die Rodler zutrifft, die leider auf wegen fehlender Fahrkünste an Bäumen oder Pfosten landen.
Und im Schnee sollte man immer eine gute Sonnenbrille (wer es braucht mit optischer Funktion) dabei haben. Selbst bei wenig Sonne kann es schon Probleme geben, bis zur "Schneeblindheit", wenn man ungeschützt im Hochgebirge unterwegs ist.

Fazit

Skifahren kann sehr schön sein, aber einige Regel gilt es nun mal zu beachten, wenn man vor allem auf vollen Pisten unterwegs ist.



Zurück
Seitenanfang
Home Ernährungstipps Fitnesstipps Gesundheitstipps Hoteltipps Wasser Wohlfühlen Kräuterfibel Kochen Sparen